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Klantenportaal

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In ons CIM klantenportaal vindt u alle hulp en tools voor uw PROLAG®World.
Van het individuele leerplatform tot de praktische FAQ - u vindt alle informatie die u nodig heeft over uw magazijnbeheersysteem.

Uitgebreide informatie via het CIM klantenportaal

In ons CIM klantenportaal vindt u alle hulp en tools voor uw PROLAG®World.
Van het individuele leerplatform tot de praktische FAQ - u vindt alle informatie die u nodig heeft over uw magazijnbeheersysteem.

In het CIM e-learning-portaal kunt u zich vertrouwd maken met de functies van ons warehouse management systeem PROLAG®World. Leer zelfstandig in individuele cursussen hoe u de software correct kunt gebruiken en test uw nieuwe kennis in de speciale toetsopgaven.

In onze release note updates kunt u zien welke nieuwe functies in PROLAG®World door ons ontwikkelingsteam zijn geïmplementeerd. Want onze software wordt voortdurend verder ontwikkeld en elk kwartaal wordt een grote verscheidenheid aan modules weer met praktische functies uitgebreid.

Heeft u vragen over de software PROLAG®World? In onze FAQ vindt u snel alle antwoorden.

Om nog makkelijker contact met ons te hebben, kunt u via de teamviewer uit ons klantenportaal communiceren. Zo heeft onze supportafdeling uw vragen direct voor ogen.

Release-Notes

1. Versand

Packplatz - Lhm zu VPE bei ganze Sendung packen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Vorteil:

Die Erweiterung bewirkt eine Optimierung/Beschleunigung des Packplatzablaufs, wenn mehrere Pickkisten einer Sendung am Packplatz stehen und nichts mehr umgepackt werden soll.

Beschreibung:

Wenn alle markierten Waren im gleichen Pickkarton (Lhm) liegen, kann die Schaltfläche "Lhm zu VPE" in der Packplatzmaske genutzt werden (trotz der gesetzten Option "Ganze Sendungen packen"). 

Beispiel:

Am Packplatz stehen zu einer Sendung ("Ganze Sendungen packen" ist aktiv) 4 Pickkartons vom Typ "Karton".

In diesem darf auch versendet werden. Nun kann jedes Lhm (Karton) in eine Verpackungseinheit (VPE) umgewandelt werden und zwar ohne Neuanlage einer VPE und anschließendem Hinzufügen der Waren. Das Ergebnis sind 4 VPE vom Typ "Karton", die im weiteren Verlauf abgeschlossen werden können.

 

2. Automatiklager

Spätes Stornieren

Betrifft Modul: Spätes Zurücksetzen von Lieferaufträgen/Lieferpositionen (203-12)

Nutzen:
Sie können die Funktion Spätes Stornieren nutzen, um Sendungen bzw. Lieferaufträge, die bereits auf einer Fördertechnik sind, zu stornieren bzw. zu stoppen.

Beschreibung:
Führt ein Mitarbeiter*in eine entsprechende Aktion, z. B. Rücksetzen Auftrag oder spätes Rücksetzen, durch, wird die Sendung bzw. der Lieferauftrag im System markiert und an passender Stelle auf der Fördertechnik gestoppt. Sobald sich der letzte Behälter der Sendung an einem passenden Punkt auf der Anlage befindet bzw. abgenommen wird, wird die Sendung im System gestoppt.

Beispiel:
Einer Ihrer Kunden storniert seine bestellte Ware. Diese Ware wurde in PROLAG®World bereits ausgelagert und befindet sich auf der Fördertechnik. Sie kann aber im System mithilfe der Funktion Spätes Stornieren gestoppt und später zurück eingelagert werden. 

 

1. PROLAG®Go

Pickreihenfolge mittels F-Taste ändern

Betrifft Modul: PROLAG®Go 30x

Nutzen:

Die/der Benutzer*in kann – je nach Standort – eine alternative Pickreihenfolge wählen.

Beschreibung:

Im Kommissionierablauf kann die/der Benutzer*in beim Scannen des Quell-Ortes oder des Quell-Lagerhilfsmittels mittels Funktionstaste eine alternative Pickreihenfolge, z. B Sortierklasse, wählen. Dies gilt, sofern eine alternative Sortierklasse im Druckbereich hinterlegt ist.

Beispiel: 

Im Hochregallager werden zunächst "unten links" stehend alle zu kommissionierenden Listen aufgenommen und dann entsprechend der Wegeoptimierung abgearbeitet. Danach geht die/der Kommissionierer*in zu "oben rechts" und nimmt wieder Listen auf. Die Wegeoptmierung schickt sie/ihn nun zunächst wieder nach "unten links", bevor er mit der gleichen Sortierung wie im ersten Durchgang die Aufträge abarbeitet.

Die/der Kommissionierer*in kann hier per Knopfdruck (F-Taste) die Kommissionierreihenfolge der aufgenommenen Listen umkehren. So kann sie/er immer, wenn sie/er "oben rechts" steht, direkt von dort aus alles kommissionieren.

 

Transportwagenpflicht am mobilen I-Punkt

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt 302-03_01

Nutzen:

Am mobilen I-Punkt kann nicht mehr vergessen werden, einen Transportwagen auszuwählen, wenn ein solcher für den Prozess benötigt wird.

Beschreibung:

Bei einem Transport-Lagerhilfsmittel (Lhm) kann mit dem Feld "Transportwagen-Pflicht am Wareneingang" hinterlegt werden, dass am Android I-Punkt zwingend ein Transportwagen benutzt werden muss.

Beispiel: 

Man benötigt für bestimmte Transport-Lhm, wie z. B. Euro-Paletten, einen Transportwagen. Wenn die/der Mitarbeiter*in diese im I-Punkt vereinnahmt, wird sie/er automatisch aufgefordert, einen Transportwagen auszuwählen.

 

2. Automatiklager

Behälter verdichten am Kommissionierplatz

Betrifft Modul: 205-03 Lagerreorganisation (Ware verdichten)

Nutzen:
Mit der Erweiterung "Behälter verdichten am Kommissionierplatz" sorgen Sie für eine effizientere Auslastung Ihres Automatiklagers. Sie erhöhen den Füllgrad und reduzieren Pickzugriffe. So sparen Sie sich Kommissionierzeit und -ressourcen ein.

Beschreibung:
Ab sofort können Sie in PROLAG®World mit dem gleichen Artikel teilgefüllte Behälter am Kommssionierplatz (K-Platz) auf einen Behälter verdichten. Mittels einer Auswahlmaske entscheiden Sie, welche Artikel Sie verdichten möchten. Im System werden sogenannte Verdichten-Listen/UMWBV-Listen erstellt. Der AutolagerManager prüft, ob UMWBV-Listen vorhanden sind. Ist dies der Fall, prüft er, ob ein geeigneter K-Platz für die Verdichtung zur Verfügung steht. Ist dies ebenfalls der Fall, wird die Verdichtung vom System angestoßen.

Beispiel:
Für eine möglichst flexible Auslagerung lagert ein Kunde den gleichen Artikel an verschiedenen Lagerorten in seinem Automatiklager. Aufgrund der konfigurierten Entnahmestrategie haben sich zahlreiche Anbruchbehälter angesammelt. Der Kunde nutzt nun die Verdichten-Funktion: Er ermittelt die Anbruchbehälter und verdichtet diese bis zu einer maximalen Füllmenge. Dazu werden die Anbruchbehälter an den K-Platz gefahren, um die Artikel auf einen gemeinsamen Behälter umzulagern.

 

 

 

1. PROLAG®World Basic


Keine Palettenfahrt bei versandfertigen Listen

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Es kann konfiguriert werden, dass für versandfertige Waren keine Palettenfahrten durchgeführt werden. So können Arbeitskraft und Zeit effizient eingesetzt werden.

Beschreibung:
Es kann konfiguriert werden, ab welchem prozentualen Anteil der Standardmenge eine Palettenfahrt durchgeführt werden soll. Die folgenden Fälle beziehen sich immer nur auf Waren, deren Artikel versandfertig sind und auch die Artikel-Umverpackung, die Auslagersteuerung und die Lieferposition den "Versandfertig-Ablauf" erlauben:

Wenn keine Standardmenge im Artikel hinterlegt ist, aber die Konfiguration > 0 ist, dann entsteht immer eine versandfertige Liste.
Wenn 100 als Konfiguration hinterlegt ist, wird immer eine versandfertige Liste gebildet.
Wenn 0 als Konfiguration hinterlegt ist, wird immer eine Plattenfahrt durchgeführt.
Wenn ein Wert zwischen 0 und 100 konfiguriert wird, wird nur dann eine Palettenfahrt angelegt, wenn mindestens der konfigurierte Anteil der Standardmenge auf der Palette liegen.

Bibliotheken in PROLAG®World aktualisiert

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Neue Funktionen und Fehlerkorrekturen von externen Bibliotheken können in PROLAG®World genutzt werden.

Beschreibung:
Die in PROLAG®World eingebundenen Bibliotheken wurden auf die neueste Version aktualisiert.


Kundenstamm um Value Added Services (VAS) 1-4 erweitert

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Spezielle Anforderungen, wie z. B. Dienstleistungen oder Arbeitsanweisungen, die für einen bestimmten Kunden für alle zu liefernden Aufträge gelten, können jetzt im Kundenstamm angegeben werden.

Beschreibung:
Der Kundenstamm ist um die Felder Value Added Services (VAS) 1, VAS 2, VAS 3 und VAS 4 erweitert worden. In allen Warenausgangs-Abläufen, die im Lieferauftrag VAS berücksichtigen, werden zusätzlich die VAS des in diesem Auftrag eingetragenen Kundenstamms beachtet.

Beispiel:
In PROLAG®World ist hinterlegt, dass beim Versand an einen bestimmten Kunden jeder Artikel am Packplatz nochmal in eine bestimmte Verpackung gepackt werden muss.


Kundenspezifische Einstellungen in schema.ini-Dateien

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Allgemeingültige und kundenspezifische Einstellungen werden auf schema.ini und kundenschema.ini verteilt. Die kundenschema.ini muss nur für die angepassten Reports aktuell gehalten werden. Die Angabe von Sprachabtexten in der (kunden)schema.ini ermöglicht das Anlegen eines Reports für mehrere Sprachen.


Beschreibung:
Zu jeder schema.ini - Datei wird zusätzlich eine Datei kundenschema.ini mit kundenspezifischen Einstellungen angelegt. Kundenspezifische Einstellungen für die Erzeugung der csv-Dateien für Reports werden in die kundenschema.ini geschrieben. Eine Sektion in der kundenschema.ini überstimmt vollständig die gleichnamige Sektion in der schema.ini. Die kundenschema.ini und schema.ini erlauben auch die Verwendung sprachabhängiger Texte und dadurch die Verwendung eines (in Zahlen : 1) Reports in mehreren Sprachen. Die Darstellung der Daten in der (kunden)schema.ini wurde vereinfacht. Die Metadaten werden nicht mehr aufgelistet. Die Sektionsnamen bestehen nur noch aus dem Dateinamen der relevanten jasper-Datei (kein ".asc" mehr).

Nutzen Sie Crystal Reports, steht Ihnen weiterhin die bisherige Vorgehensweise beim Arbeiten mit der schema.ini zur Verfügung.


Schnellverpacken mit gleicher Auftragsstruktur


Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Es gibt neue Flags in Kommissionierart und Lieferauftrag, um zu bestimmen, ob das durch die Auftragsanalyse gesetzte Gruppierungsfeld ein Trennkriterium bei sendungsübergreifender Reservierung ist.



Beschreibung:
Bei zweistufig-reservierten Sendungen ist die Gefahr von vielen Verkettungen zwischen den verschiedenen Sendungen im gleichen Kommissionierpaket sehr groß.

Beispiel:

20 Lieferaufträge mit 1 Stk 4711 + 1 Stk. 4712
10 Lieferaufträge mit 1 Stk. 4712 + 1 Stk. 4713


Es soll keine Palette mit 30 Stk. 4712 kommissioniert werden, da sonst aufgrund der Verkettung am Packplatz unnötig lange gewartet werden müsste, bis verpackt werden kann.


Arbeitsstation in Benutzeranmeldungen aufgenommen


Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Neben dem Rechnernamen wird nun die Arbeitsstation in der Login-Übersicht angezeigt. Die Funktion ist vorteilshaft, da schnell ersichtlich ist, wenn zwischen der Arbeitsstation in der Login-Maske und der Schreibweise in den Arbeitsstation-Datensätzen ein Unterschied besteht.

Beschreibung:
Es wird jetzt auch die Arbeitsstation in der Benutzeranmeldung angezeigt.


Lieferschein-Report in andere Sprachen umstellen


Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Der Lieferschein-Report (Lieferschein.jrxml) kann in andere Sprachen übersetzt werden, ohne dass dafür ein neuer Report angelegt werden muss.

Beschreibung:
Der Lieferschein-Report wurde zu einem sprachunabhängigen Report abgeändert. Die Zielsprache wird von PROLAG®World systemintern bestimmt.


Persistentes Feld für Bestellmengen in Lieferpositionen


Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
In der Lieferauftrags-Maske kann nach den Bestellmengen der Lieferpositionen gefiltert werden.

Beschreibung:
Das Feld listet pro Lieferauftrag die Bestellmengen der Lieferpositionen strichpunktgetrennt im Format "1;2;3" oder auch „1;1;2“ auf. Die Sortierung der Bestellmengen – nach Lieferposition oder nach Bestellmenge – kann in der prolag.ini eingestellt werden. Zu beachten ist, dass die Sortierung nach Projektbeginn nicht mehr verändert werden darf, da sonst unterschiedliche Einträge entstehen.

2. Wareneingang


QS-Grund in Wareneingangs-Position

Betrifft Module: Qualitätsmanagement 206

Nutzen:
Der QS-Grund kann pro Wareneingangs-Position (WE-Position) getrennt von der Bestellposition eingestellt werden.

Beschreibung:
Zusätzlich zum Artikelstamm und der Bestellposition, kann der QS-Grund nun auch über die Wareneingangsposition (WE-Position) vorgegeben werden.

Beispiel:
Vom Hostsystem werden für eine Bestellposition mehrere WE-Positionen übermittelt. Die WE-Positionen stellen jeweils eine Palette mit unterschiedlichen SSCC-Nummern da und die Paletten und damit WE-Positionen enthalten unterschiedliche QS-Gründe, die vom Host mit übermittelt werden. Beim Einlagern der WE-Position wird der QS-Grund mit in die Ware übernommen.

3. Warenausgang


Sendungsübergreifende Reservierung mit Packplatzoptimierung

Betrifft Modul: Warenausgang 203

Nutzen:
Packplätze können optimal befüllt werden, da die Größe der Kommissionierpakete für die jeweiligen Packplätze vorgegeben werden können.

Beschreibung:
Mit "sendungsübergreifende Reservierung mit Packplatzoptimierung" ist gemeint, dass der Packplatz die Größe eines Kommissionierpaketes, z. B. die maximale Anzahl von Kommissioner-Lagerhilfsmitteln, welche zusammen verpackt werden, vorgibt. Dieses Kommissionierpaket ist in sich geschlossen und zweistufig. Das heißt, alle Kommissionier-Listen eines betroffenen Auftrags sind im Kommissionierpaket enthalten und ein Kommissionierlagerhilfsmittel, das zum Kommissionierpaket gehört, kann auch Waren unterschiedlicher Sendungen enthalten. Die Größe ist an jedem Packplatz individuell einstellbar.



Beispiel:
Die Konfiguration ist z. B. bei Packplätzen mit vorgeschaltenem Konsolidierungsbereich sinnvoll, denn der Inhalt der Kommissionierlagerhilfsmittel wird erst am Packplatz auf die einzelnen Sendungen verteilt. Diese Packplätze sind dann "kommissionierpaketweise" zu versorgen.


Umreservieren wenn möglich

Betrifft Module: Warenausgang 203

Nutzen:
In einem Lagerbereich vom Typ "Autolager" kann umreserviert werden, ohne das Fehlteile entstehen.

Beschreibung:
Die Benutzerin bzw. der Benutzer kann über den Button "Umreservieren wenn möglich" in der "Lagerbereich sperren/entsperren-Maske" eine Umreservierung aller Waren des Lagerbereichs anstoßen. Für die Dauer der Umreservierung ist dieser Lagerbereich für weitere Reservierungen gesperrt, sofern dieser nicht schon gesperrt war. Die Umreservierung erfolgt auf "LieferscheinPositionsebene" und wird nur durchgeführt, wenn auch Ersatz vorhanden ist. Es können also keine Fehlteile entstehen.

Beispiel:
Ein Regalbediengerät in einer Gasse ist ausgefallen und ein Ende der Störung ist nicht abzusehen. Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter kann versuchen, mittels "Umreservieren wenn möglich"- Button für die betroffenen Reservierungen Ersatz in zugänglichen Lagerbereichen zu finden.



Erweiterte Filterung für das Freigeben zurückgehaltener Listen

Betrifft Modul: Warenausgang 203

Nutzen:
Es kann gesteuert werden, dass die Anzahl der zum Kommissionieren freigegebenen Listen dem freien Platz am Packplatz entspricht.

Beschreibung:
Die Geplante Aktion "Zurückgehaltene Listen freigeben" wurde um einen Parameter erweitert, mit dem die Aufträge, deren zurückgehaltene Listen freigegeben werden sollen, zusätzlich zu der bereits möglichen Filterung über den Wert bestimmter Felder gefiltert werden können. In diesem Parameter kann eine Aktionsklasse angegeben werden, die die jeweils gewünschte Filterung realisiert. Für die Filterung anhand des freien Platzes am Packplatz wurde eine neue Aktionsklasse geschaffen.

Beispiel:
Am Packplatz gibt es nur begrenzt viele Plätze. Eine Kommissioniererin bzw. ein Kommissionierer möchte dennoch so viel wie möglich gleichzeitig kommissionieren können. Eine Packerin bzw. ein Packer möchte nicht den gesamten Platz mit halboffenen Kartons belegen. Also müssen die Aufträge bzw. Sendungen möglichst gebündelt bei der Kommissioniererin bzw. beim Kommissionierer ankommen. Die erweiterte Filterung für das Freigeben zurückgehaltener Listen ermöglicht dies.

4. Schnittstellen


QS- und Sperr-Rückmeldungen über Rückmeldungstabelle gesteuert


Betrifft Modul: Hostschnittstelle 207-16

Nutzen:
Durch die neuen Einstellungsmöglichkeiten werden Sie noch flexibler in der Abarbeitung: Rückmeldungen für Qualitätssicherungs-(QS)-Änderungen von Waren können jetzt deaktiviert werden. Zudem können Rückmeldungen über QS-Änderungen und das Sperren/Entsperren von Waren eigentümer- und logistikzentrumabhängig konfiguriert werden.

Beschreibung:
Für Waren-Rückmeldungen stehen in der Rückmeldungstabelle neue Identifikationswerte (WARE_IN_QS_SETZEN, WARE_AUS_QS_NEHMEN, WARE_QS_GRUND_AENDERN, WARE_SPERREN, WARE_SPERREN_MINDERENTNAHME, WARE_ENTSPERREN) zur Verfügung. Somit sind alle Konfigurationsmöglichkeiten, die diese Tabelle bietet, nutzbar. Dafür wurden die Schalter "WARE_SPERREN_ENTSPERREN "und "WARE_SPERREN_MINDERENTNAHME" entfernt.



Automatische Kundenstammpflege


Betrifft Modul: Automatische Kundenstammpflege via Schnittstelle 207-21

Nutzen:
Mit diesem Modul ermöglicht PROLAG®World die automatische Kundenstammpflege, ohne eine zusätzliche Schnittstelle zu definieren.

Beschreibung:
Für jeden übertragenen Auftrag legt PROLAG®World selbstständig einen Kundenstammdatensatz an oder aktualisiert einen vorhandenen über die Kundenummer. Die Daten werden aus dem Auftragskopf übernommen. Welche Werte genau für die Kundenstammpflege übernommen werden, kann konfiguriert werden. Datensätze, die nicht mehr benötigt werden, werden selbstständig vom Nutzer gelöscht.

5. PROLAG®Go

Benutzeransicht PROLAG®Go zurückverfolgen


Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Im Supportfall können die vergangenen Benutzeransichten am mobilen Gerät mit genauem Zeitpunkt und der getätigten Benutzereingabe im Browser angezeigt werden. Damit können Störungen wesentlich schneller behoben werden, ein reibungsloser Ablauf wird ermöglicht.

Beschreibung:
Nach Auswahl einer Logdatei eines mobilen Geräts werden alle Zeitpunkte aufgelistet, an denen dem Benutzer eine Ansicht angezeigt wurde. Zusätzlich dazu wird der Zeitpunkt eingeblendet, an dem der Benutzer die zugehörige Eingabe getätigt hat. Wählt man einen Zeitpunkt aus, wird die Ansicht auf dem mobilem Gerät zu diesem angezeigt und die Benutzereingabe gekennzeichnet. Bitte beachten Sie: Diese Funktion ist nur für Android und nicht für Telnet möglich.

Beispiel:
Sie melden unserem Support ein Problem bei einem mobilen Prozesses. Der CIM-Support kann den Verlauf des Prozesses visuell nachvollziehen und somit schneller eine mögliche Fehlerursache ermitteln.


Drucker scannen im Versandfertig-Ablauf

Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Der Versandfertig-Ablauf kann auch ohne mobilen Drucker verwendet werden, indem nach der Entnahme einer versandfertigen Liste der Drucker für die Versandetiketten gescannt wird.

Beschreibung:
Wenn der Benutzer an einer Arbeitsstation angemeldet und dort die Option "Scanne Drucker am mobilen Gerät" gesetzt ist, wird er nach der Entnahme einer versandfertigen Liste dazu aufgefordert, einen Drucker oder eine Druckerstation für die Versandetiketten zu scannen.

Beispiel:
In jedem Kommissionierbereich befindet sich ein zentraler Drucker für die Versandetiketten. Nach der Entnahme eines versandfertigen Artikels scannt der User den Drucker in seinem Kommissionierbereich und bekommt anschließend die entsprechenden Versandetiketten ausgedruckt.


Kommissionierung: Menge mit Scannen des Ziel-Lagerhilfsmittels bestätigen


Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Wird mit Transportwagen (TW) bzw. Multi-Order-Pick (MOP) kommissioniert, kann zugunsten der Geschwindigkeit die Mengeneingabe durch Scannen des Ziel-Lhms ersetzt werden. Dadurch werden gerade bei sehr vielen Kommissioniervorgängen mit einem großen TW viele Einzeleingaben und damit viel Zeit gespart.

Beschreibung:
In der "Konfiguration mobiler Geräte" im Lagerbereich des Quell-Lagerhilfsmittels muss der Haken "Menge mit ZielScan bestaetigen" gesetzt sein. Dann muss der Benutzer, wenn er mehrere Kommissionier-Lagerhilfsmittel oder einen Transportwagen aufgenommen hat, bei der "OK-Abfrage" das Ziel-Lagerhilfsmittel anstelle der Menge scannen (alternativ den Ortsbarcode bei ortsverwalteten Transportwagen). Ein vorheriges Scannen des Ziel-Lagerhilfsmittels entfällt dann.



Wareneingangspositionen am mobilen I-Punkt ermöglichen


Betrifft Modul: PROLAG®Go - mobiler I-Punkt 302-03_01

Nutzen:
Der Host kann für eine Bestellposition mehrere Wareneingangs-(WE-)Positionen, z. B. wegen unterschiedlichen SSCC-Paletten, unterschiedlichen Mindesthaltbarkeitsdaten oder unterschiedlichen Chargen, übermitteln. Zudem können die WE-Positionen einzeln am mobilen I-Punkt gescannt und vereinnahmt werden. Ihr Wareneingangsprozess wird flexibler und schneller.

Beschreibung:
Bisher konnten WE-Positionen nur am I-Punkt im Browser gesucht und vereinnahmt werden, nun ist die Funktionalität auch am mobilen I-Punkt verfügbar. Existierende WE-Positionen können gesucht und ausgewählt werden. Wie am Browser-I-Punkt können auch Bestellpositionen, die noch keine WE-Positionen haben, gesucht und vereinahmt werden. In diesem Fall werden automatisch im Hintergrund WE-Positionen vom System angelegt. Für beide Varianten ist es konfiguierbar, welche Informationen bei der Auswahl der WE-Positionen angezeigt werden sollen und wie sie sortiert werden sollen.

Ausnahme: Bei der GS1-Barcodeeinlagerung erfolgt die Suche im mobilen und Browser-I-Punkt von den gescannten Werten weiterhin nur auf Bestellpositionen. Die Suche in WE-Positionen erfolgt nur über den SSCC-Modus oder die Suche nach Bestellnummer oder einer Artikelnummer.


Splitmöglichkeit beim Zu-und Nachlagern


Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket 300-01

Nutzen:
Der Benutzer kann den Zulagerplatz mit einer Teilmenge der ursprünglich gedachten Menge auffüllen, sollte die komplette Menge nicht in das Fach passen. Für den Rest wird ein neuer Ort gesucht. So hilft PROLAG®Go Ihren Mitarbeiter*innen, schnell und flexibel auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren.

Beschreibung/Beispiel:
Beim Zulagern stellt der einlagernde Mitarbeiter*in fest, dass nicht die gesamte Menge von 10 Stück zugelagert werden kann, da nur 8 Stück ins Fach passen. Mit der Funktionstaste "FachVoll" kann der Mitarbeiter*in die Teilmenge eingeben, gleichzeitig wird das Fach als belegt markiert. Das heißt, der PROLAG®World-Ortsvorschlag wird dieses Fach nicht mehr berücksichtigen, bis wieder etwas entnommen wird. Für die Restware, die nicht mehr ins Fach passt, wird ein neuer Lagerort im System gesucht.


Minderentnahme mit QS-Sperre


Betrifft Module: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket 300-01 und Qualitätssicherung 206-01

Nutzen:
Ware kann bei der Minderentnahme aus der Qualitätssicherung (QS) gesperrt und ggf. in ein QS-Lager umgebucht werden. Zusätzlich ist die Angabe einer Host-Kostenstelle und/oder einer Host-Kostenart möglich.

Beschreibung:
Bei der Minderentnahme ist es jetzt möglich, dass man die fehlende Ware nicht mehr löscht/sperrt, sondern QS-sperrt. In diesem Zug kann auch eine Host-Kostenstelle und/oder Host-Kostenart entweder über den gewählten QS-Grund oder separat gesetzt werden. Über den gewählten QS-Grund, der bei diesem Modus der Minderentnahme ein Pflichtfeld ist, kann die Ware ggf. auch in einen QS-Bereich umgebucht werden. Somit werden die Daten auch am ursprünglichen Lagerort geleert, obwohl die Ware noch QS-gesperrt vorhanden bleibt. Zusätzlich kann bei der manuellen QS-Sperre von Ware auch eine Kostenstelle und/oder eine Kostenart angegeben werden.

6. PROSEND®


Packplatz - Verwalten der Plätze für angelegte Verpackungseinheiten


Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Das neue Feature sorgt für eine Zeit- und Kostenersparnis während des Packprozesses: Ihren Mitarbeiter*innen am Packplatz wird genau der Ort am Packplatz angezeigt, auf dem die passende Verpackungseinheit (VPE) für eine Bestellung liegt. So wird keine Zeit durch unnötiges Suchen verloren. Zudem wird vermieden, dass immer die größte VPE gewählt und damit unnötig Verpackungsmaterial mit den entsprechenden Kosten verschwendet wird.

Beschreibung:
Am Packplatz wird einem entsprechend konfigurierten Lagerbereich ein OrtPackplatz zugewiesen, in dem die angelegten Verpackungseinheiten ortsgebunden verwaltet werden. Beim Anlegen neuer VPEs oder bei LHM zu VPE wird ein Ortsbarcode abgefragt. Beim Verpacken der Ware kann nicht nur die VPE-ID für die Zuordnung gescannt werden, sondern auch der Ortsbarcode, auf dem die VPE liegt. Es können nicht mehr Verpackungseinheiten angelegt werden, als dafür im hinterlegten Lagerbereich frei sind.

Beispiel:
Es soll eine Bestellung verpackt werden, die 10 Stk. Artikel 4711 beinhaltet. Im System wird eine neue VPE "Versandkarton" angelegt, dabei wird der Ortsbarcode der VPE gescannt und die neue VPE im System am entsprechenden Ort im Lagerbereich generiert. Beim Verpacken scannt der Mitarbeiter die Artikelnummer 4711, gibt die verpackte Menge 10 Stk. ein und scannt anschließend den Ortsbarcode der VPE noch einmal. Die Ware mit dem Artikel 4711 und der Menge 10 Stk. ist damit im System in die VPE verpackt.

Schnellverpacken von Aufträgen mit identischer Auftragsstruktur

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Das neue Feature reduziert die Durchlaufzeiten am Packplatz: Zweistufig kommissionierte Listen, deren Sendungen eine identische Auftragsstruktur haben, können mittels des ziehenden Packplatzes automatisch schnellverpackt werden.

Beschreibung:
Die oben beschriebenen Listen werden bei der Abgabe an der Konsolidierung nicht gesplittet und können anschließend, sobald alle zugehörigen Lagerhilfsmittel auf dem Konsolidierungsbereich liegen, vom ziehenden Packplatz gefunden werden. Sobald alle Lagerhilfsmittel zum Packplatz gebucht wurden, können die Sendungen mit einem Klick auf die Schaltfläche "Schnellverpacken" automatisch gesplittet und verpackt werden. Hierbei wird dem Benutzer eine Meldung mit der Anzahl und dem Inhalt der zu packenden Verpackungseinheiten (VPE) angezeigt. Wenn kein VPE-Typ in der Auslagersteuerung hinterlegt ist, kann der Benutzer den entsprechenden auswählen.

Beispiel:
100 Sendungen, die jeweils drei Kugelschreiber, eine Packung Gummibärchen und einen Turnbeutel enthalten, werden sendungsübergreifend reserviert, freigegeben und am Konsolidierungsbereich abgestellt. Der/die Packplatz-Mitarbeiter*in klickt auf "Auftrag suchen", findet die Sendungen auf dem Konsolidierungsbereich und bucht alle 3 Lagerhilfsmittel auf seinen/ihren Packplatz. Beim Klick auf die Schaltfläche "Schnellverpacken" wird dem User angezeigt, dass er jetzt 100 Pakete mit jeweils drei Kugelschreibern, einer Packung Gummibärchen und einem Turnbeutel packen soll. Sobald er die Meldung bestätigt, werden die Versandetiketten für die 100 Pakete ausgedruckt. Anschließend bekommt er nochmal den Inhalt der einzelnen Verpackungseinheiten angezeigt, damit er während dem Packen schon die Versandetiketten aufbringen kann.


Verwaltung von erlaubten Packplätzen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Man kann über die Konfiguration der Arbeitsstation bestimmen, von welchen Ort-Packplätzen Listen zum Verpacken aufgenommen werden dürfen. Zusätzlich kann man einstellen, auf welchem Ort-Packplatz die Verpackungseinheiten (VPE) erzeugt werden. Dies hat den Vorteil: Kann eine Arbeitsstation nicht weiterpacken, kann die Verpackungseinheit einer anderen Arbeitsstation freigegeben werden.

Beschreibung:
Es ist nun einstellbar, dass eine neu erzeugte VPE nicht auf dem Standard-Ort-Packplatz, auf dem das Kommissionier-Lagerhilfsmittel liegt, erzeugt wird, sondern ggf. auf dem Ort-Packplatz der Arbeitsstation. Ist der User über eine Arbeitsstation angemeldet, kann konfiguriert werden, welche Quell-Packplätze für das Verpacken erlaubt sind. Die Angabe erfolgt im Feld "Ort-Packplatz" – ist nichts eingetragen, kann generell verpackt werden. Ist etwas eingetragen, kann eine Liste nur verpackt werden, wenn sie auf einem Packplatz liegt, der in der Arbeitsstation eingetragen ist. Zusätzlich gibt es die neue Funktion Liste auf neuen Packplatz umbuchen. Mit dieser können eine oder mehrere Listen markiert auf den gewünschten Packplatz umgebucht werden.

Beispiel:
Es gibt eine Auslagersteuerung "ALS_PACKPLATZ" mit dem Ort-Packplatz "PACKPLATZ". Zusätzlich gibt es drei Arbeitsstationen. Für diese wurde jeweils ein zusätzlicher Ort-Packplatz angelegt und in die jeweilige Arbeitsstation eingetragen. Wird das Kommissionier-Lagerhilfsmittel auf dem allgemeinen "PACKPLATZ" abgestellt, können nun auch die drei Arbeitsstationen, deren Ort-Packplatz nicht PACKPLATZ ist, die Liste zum Packen anscannen. Es muss lediglich der Ort-Packplatz "PACKPLATZ" zusätzlich als "Quell-Packplatz" mit aufgenommen werden. Damit werden Listen vom PACKPLATZ auch akzeptiert und die VPE wird abhängig von der Konfiguration auf "PACKPLATZ" oder auf dem Ort-Packplatz der Arbeitsstation erzeugt.


Ziehender Packplatz mit sendungsübergreifenden Listen


Betrifft Module: Packplatz 403-01 und Zweistufige Kommissionierung 203-06

Nutzen:
Die neue Funktion reduziert die Durchlaufzeiten am Packplatz, da auch zweistufig kommissionierte, nicht gesplittete Listen am ziehenden Packplatz bearbeitet werden können.

Beschreibung:
Wenn im Konsolidierungsbereich sendungsübergreifend reservierte Lagerhilfsmittel liegen, die nicht gesplittet wurden, muss das gesamte Kommissionierpaket zum Packplatz transportiert werden. Die Lagerhilfsmittel werden bei der Abgabe am Packplatz automatisch in PROLAG®World gesplittet und können anschließend verpackt werden. In diesem Prozess müssen die Kommissionierpakete begrenzt werden, damit sichergestellt werden kann, dass an der Konsolidierung und am Packplatz genügend Platz für die Lagerhilfsmittel des Kommissionierpakets vorhanden ist.

Beispiel:
Im Konsolidierungsbereich liegen zwei sendungsübergreifende Lagerhilfsmittel mit den Sendungen A, B und C. Der ziehende Packplatz findet bei der nächsten Suche die Sendung A. Da die Sendung sendungsübergreifend reserviert wurde, müssen nun alle Lagerhilfsmittel des Kommissionierpakets zum Packplatz transportiert werden. Sobald alle Lagerhilfsmittel gesplittet am Packplatz liegen, wird die Sendung A geladen und kann verpackt werden. Da die Sendungen B und C auch bereits am Packplatz liegen, werden sie als nächstes abgearbeitet.



Transportmittel Wareneingang in Bestelleingangsposition und Ware


Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang 202-02

Nutzen:
Das Transportmittel, mit dem Ware geliefert wurde, kann nachvollzogen und bei der Rückmeldung, z. B. an das Hostsystem, in der Bestelleingangsposition mitübertragen werden. Dies erleichtert die Rückverfolgbarkeit in PROLAG®World zusätzlich.

Beschreibung:

Beim Abschluss eines Transportmittels wird überprüft, ob noch offene Bestelleingangspositionen für dieses existieren. Außerdem wird, wenn bekannt, das Transportmittel vom Wareneingang in PROLAG®World in die Bestelleingangsposition, in die Ware und in die History eingetragen.

Beispiel:

Mit der Anlieferung von Ware nimmt der/die Wareneingangsmitarbeiter*in den Lieferschein der Ware entgegen und legt manuell ein Transportmittel mit der Nummer des Lieferscheins im System an. Das Transportmittel wird am Wareneingang in PROLAG®World ausgewählt, die Ware wird im System erfasst und das Transportmittel in die Bestelleingangsposition, Ware und History eingetragen. Nach dem vollständigem Bearbeiten des Lieferscheins wird das Transportmittel manuell abgeschlossen, wenn keine Bestelleingangspositionen des Transportmittels mehr offen sind.

Artikelrein verpacken

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Über diese Funktion wird sichergestellt, dass am Packplatz nur artikelreine Verpackungseinheiten (VPE) gepackt werden können. Dies steigert die Versandqualität, da der Paket-Empfänger nicht lange in unterschiedlichen Artikeln suchen muss. Zudem kann so auch verhindert werden, dass Artikel, die nicht in einer VPE versendet werden dürfen, zusammengepackt werden.



Beschreibung:
Wenn im Lieferauftrag die Eigenschaft "artikelrein verpacken" gesetzt ist, wird am Packplatz verhindert, dass unterschiedliche Artikel zur selben Verpackungseinheit hinzugefügt werden können. Die Verpackungseinheiten, die bereits einen anderen Artikel enthalten, werden ausgegraut, sobald eine Ware markiert wird. Dem Mitarbeiter wird angezeigt, wie viel von dem ausgewählten Artikel noch zu verpacken ist, damit er weiß, wann die Verpackungseinheit abgeschlossen werden kann.

Beispiel:
Ein Lieferauftrag benötigt 12 Stück des Artikels 1001 und 5 Stück des Artikels 1002. Am Packplatz muss für jeden Artikel mindestens eine Verpackungseinheit erzeugt werden, um die Waren artikelrein zu verpacken.


Verpackungseinheit automatisch abschließen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Die neue Einstellmöglichkeit beschleunigt den Prozess am Packplatz: Nach dem Hinzufügen einer (Teil)-Ware zu einer Verpackungseinheit (VPE) kann diese automatisch abgeschlossen werden, ohne dass der Mitarbeiter*in erneut "VPE abschliessen" betätigen muss.

Beschreibung:
Es kann nun in der Auslagersteuerung konfiguriert werden, ob nach dem Hinzufügen einer (Teil)-Ware eine Prüfung auf den automatischen Abschluss einer VPE stattfinden soll. Ist dieser automatische Abschluss hinterlegt, wird die VPE ohne weiteren manuellen Eingriff abgeschlossen.

Beispiel:
Es sollen 200 Verpackungseinheiten gepackt werden, die jeweils nur einen Artikel enthalten. Um den Prozess zu beschleunigen, wird im System der automatische Abschluss der VPE hinterlegt. Bei 200 VPEs wird so erheblich Zeit eingespart.


Packplatz: Listen über Artikelnummer identifizieren

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
PROLAG®World wird mit dieser Funktion noch nutzerfreundlicher und flexibler: Am Packplatz können Listen über die Artikelnummer identifiziert werden, falls weder Listennummer noch Lagerhilfsmittel-ID vorhanden sind.

Beschreibung:
Am Packplatz kann eine Artikelnummer oder eine GTIN gescannt werden. Anschließend wird eine passende Liste zu diesem Artikel geladen. Die Ware wird automatisch selektiert und die Menge wird mit "1" vorbelegt, sodass nur noch eine Verpackungseinheit gescannt werden muss. Während die Liste am Packplatz bearbeitet wird, kann sie nicht von anderen Packplätzen augerufen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiter*innen an einer Arbeitsstation angemeldet sind.

Beispiel:
Am Packplatz befindet sich ein Lagerhilfsmittel ohne Lagerhilfsmittel-ID. Das Lagerhilfsmittel enthält Waren von drei unterschiedlichen Artikeln. Über den Scan der Artikelnummer wird die Liste identifiziert und die Ware selektiert. Nachdem eine Verpackungseinheit gescannt wurde, wird die Ware verpackt.


Dachser: Telefonavis und Zusatztexte

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54

Nutzen:
Beim Versand mit der Spedition Dachser kann ab sofort auch eine telefonische Avisierung veranlasst werden. Außerdem können in der DFÜ allgemeine Hinweise und Zustellhinweise übermittelt werden.



Beschreibung:
Beim Versand mit der Spedition Dachser kann in den Versandoptionen auch die Service-Option Telefonavis angegeben werden. Das Telefonavis kann nur mit Angabe einer Telefonnummer im entsprechenden Service-Info Feld genutzt werden. Die Konfiguration der Versandoptionen erfolgt in der Dachser-Konfigurationsdatei.

Zusätzlich können via PROLAG®World nun auch Zusatztexte an Dachser übermittelt werden. Es kann zwischen Zusatztexten mit allgemeinen Hinweisen und Zusatztexten mit Zustellhinweisen unterschieden werden. Die Konfiguration erfolgt ebenfalls in der Dachser-Konfigurationsdatei.


Packplatz: Anzeige aller unverpackten Waren

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Die Schaltfläche "Alle unverpackten Waren anzeigen" öffnet ein Pop-Up-Fenster, in dem alle unverpackten Waren der aktuellen Sendung zu sehen sind. Mit dieser Information können sich User einen schnellen und einfachen Überblick über die Sendung verschaffen und anschließend entscheiden, welche und wie viele Verpackungseinheiten benötigt werden. So können Fehler vorbeugend vermieden werden.

Beschreibung:
Im Pop-Up-Fenster werden alle Waren der Sendung angezeigt, die noch nicht in einer Verpackungseinheit liegen und an diesem Packplatz gepackt werden müssen. In der Waren-Tabelle kann gefiltert und sortiert werden.

Beschreibung:
Eine Mitarbeiterin öffnet das Pop-Up-Fenster und sieht auf einen Blick, dass noch einige Waren mit einem großen Volumen und hohem Gewicht auf dem Weg sind. Sie entscheidet sich, eine Euro-Palette als Verpackungseinheit zu nutzen. Einem möglichen späteren Umverpacken wird vorgebeugt.


Versandbestätigung

Betrifft Modul: Erweiterung des Packplatzes zum Versandsystem 403-02 und Versandsystem PROSEND® 403-03

Nutzen:
Sie erhöhen die Servicequalität gegenüber Ihren Kunden, da der Paket-Empfänger automatisch bei Versand seiner Waren benachrichtigt wird.

Beschreibung:
Im Versandsystem PROSEND® kann eingestellt, dass der Empfänger automatisch per E-Mail über den Versand seiner Waren informiert wird. Die E-Mail beinhaltet eine Auflistung aller versendeten Verpackungseinheiten. Die Versandbestätigung wird für Paketdienstleister erzeugt, wenn die zugehörige Ladeliste abgeschlossen wird. Für Spediteure wird die Versandbestätigung erstellt, sobald das Transportmittel abgeschlossen wird.


7. Produktion

Automatische Erfassung Produktionszeiten

Betrifft Module: Produktion 50X

Nutzen:
Automatische Zeiterfassung bei der Produktion für das Business-Intelligence-Tool.

Beschreibung:
Bei der Produktion wird nun automatisch die benötigte Zeit erfasst. Gemessen wird die Zeitspanne ab der Auswahl eines Auftrags bis zum fertigen Erzeugen der entsprechenden Fertigteile.

8. Automatische Lagersteuerung/Materialflussrechner


Automatische Umreservierung bei Störung

Betrifft Module: Übergreifende Prozesse 705

Nutzen:
Sicherstellung einer Produktionsversorgung oder Lieferfähigkeit bei Ausfall eines Regalbediengerätes, ohne dass hierfür ein manueller Eingriff notwendig ist.

Beschreibung:
Wenn ein Regalbediengerät über eine bestimmte Zeitspanne hinweg ausfällt, prüft PROLAG®World die Lagerbereiche, für die das Regalbediengerät zuständig ist. Es wird kontrolliert, ob reservierte Ware vorhanden ist, die bereits abgerufen wurde und auch ausgelagert werden soll. Für diese wird eine Umreservierung angefragt. Das heißt, dass nur umreserviert wird, wenn auch geeigneter Ersatz da ist. Somit entstehen hier keine Fehlteile.

1. PROLAG®World Basic


Blocklager mit FIFO-Spanne

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Mit der FIFO-Spanne im Artikelstamm lässt sich bei der Einlagerung in ein Blocklager sicherstellen, dass nur Waren innerhalb einer gewissen Spanne (z. B. 100 Tage) zusammengelagert werden. Eine Gliederung und Optimierung der Warenführung ist so noch besser möglich. Die Effizienz wird gesteigert und ein mögliches Nicht-Nutzen oder Verderben von Waren verhindert.

Beschreibung:
Nachdem die erste Ware in eine Blocklagerreihe eingelagert wird, erfolgt die Berechnung des minimalen und des maximalen FIFO-Datums für diese Blocklagerreihe anhand der FIFO-Spanne im Artikelstamm. Ist diese Einstellung vorgenommen, können nur noch Waren mit einem passenden FIFO-Datum eingelagert werden. Für Waren mit einem jüngeren/älteren FIFO-Datum wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet.

Beispiel:
Eine Palette des Artikels 1111 mit einer FIFO-Spanne von 10 Tagen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 10.10.2021 wird in ein Blocklager eingelagert.
Die Blocklagerreihe bekommt folgende Grenzwerte: min. MHD: 30.09.2021 / max. MHD: 20.10.2021.

Eine weitere Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 20.10.2021 in das Blocklager eingelagert. Die Grenzwerte werden aktualisiert: min. MHD: 10.10.2021 / max. MHD 20.10.2021.

Eine dritte Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 21.10.2021 eingelagert. Da das Datum außerhalb der Spanne liegt, wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet. Grenzwerte: min. MHD: 11.10.2021 / max. MHD 31.10.2021

 
Lieferposition umreservieren – Zu reservierende Menge kleiner ursprünglich reservierte Menge

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Wenn die zu reservierende Menge kleiner ist, als die bereits reservierte Ware, kann mit diesem Modul die Menge nachträglich angepasst werden. So bleibt der Prozess in jedem Stadium flexibel.

Beschreibung:
Ist dieses Modul aktiv, kann auch auf eine Menge umreserviert werden, die kleiner als die Bestellmenge ist. In diesem Fall switcht der Status der Lieferposition (und ggf. des Auftrags) auf teilreserviert. Wenn der Lieferauftrag "Teillieferung" erlaubt hat, schaltet der Status des Auftrags auf "freigegeben". Die neue Funktionsweise ist für Lieferposition umreservieren und Lieferscheinposition umreservieren implementiert.

Beispiel:
Der Auftrag wird reserviert, wobei PROLAG®World – je nach Auftrag – auf ganze Paletten aufrundet. Wenn beispielsweise die Ware zwischenzeitlich geliefert wird, kann gefordert sein, dass auf eine kleinere Menge umreserviert werden soll.


Erweiterung Inventurkonfiguration bei SSCCs bzw. artikelreinen ganzen Paletten

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Der Inventurprozess am mobilen Gerät kann weiter erleichtert werden. Der User kann so schneller agieren und Arbeitsaufträge in kürzerer Zeit erledigen.

Beschreibung:
Es gibt eine neue Option in der Tabelle Inventurkonfiguration. Über den Schalter "Menge für artikelreine ganze Paletten bestätigen" kann, für den Fall, dass es sich um eine artikelreine, ganze Palette handelt (häufig Vollpaletten), die Eingabemenge vorbelegt werden. Der Benutzer muss dann nur bestätigen, dass die Menge stimmt. Falls sie dies nicht tut, kann die Menge wie üblich eingegeben werden.


2. Wareneingang

Ende-Kriterium: Filter FIFO-Spanne

Betrifft Modul: Entnahmestrategie verwalten 203-03

Nutzen:
Die neue Funktion ermöglicht Ihnen eine flexiblere Form des First-In-First-Out-Prinzips. Es werden alle Waren innerhalb einer FIFO-Spanne als gleichwertig angesehen. Dadurch lässt sich in verschiedenen Konstellationen die Anzahl der Entnahmevorgänge reduzieren.

Beschreibung:
Dieses neue Ende-Kriterium ermöglicht es, nur die Waren innerhalb einer konfigurierbaren FIFO-Spanne zu reservieren. Die Spanne wird über das Feld "FIFO-Spanne Block" im Artikelstamm festgelegt.

Beispiel:
Finden Sie unter allen Waren diejenigen mit dem ältesten FIFO-Datum (z. B. 01.01.2021)
Addieren Sie zum FIFO-Datum die "FIFO-Spanne Block" aus dem Artikelstamm (z. B. 9 Tage, also 01.01.2021 + 9 Tage = 10.01.2021)
Entfernen Sie alle Waren außerhalb dieser Spanne (also alle Waren mit FIFO-Datum >= 11.01.2021, so bleiben nur die Waren in der Spanne 01.01.2021 bis 10.01.2021 erhalten)


Lieferpositionen separat reservieren

Betrifft Modul: Konfektionierung 203-21

Nutzen:
Es kann sichergestellt werden, dass zu konfektionierende Ware bereits beim Kommissionieren konfektioniert wird.

Beschreibung:
Im Artikel gibt es nun eine neue Funktion, mit der festgelegt werden kann, dass Lieferpositionen für bestimmte Artikel separat reserviert werden müssen. Damit wird sichergestellt, das jede reservierte Ware zu nur einer Lieferposition gehört und nicht erst später, z. B. an der Konsolidierung oder am Packplatz, aufgeteilt werden muss.

Beispiel:
Dieses Modul ist beispielsweise hilfreich bei Artikeln, deren Menge in Längeneinheiten verwaltet wird, z. B. Schläuche. Wenn in einem Lieferauftrag Positionen für 60 m, 20 m und 20 m dieses Artikels vorkommen, sollen drei Waren mit diesen Längen und nicht nur eine Ware mit 100 m Länge geliefert werden.

Auftragsanalyse

Betrifft Modul: Auftragsanalyse 203-30

Nutzen:
Mittels der Auftragsanalyse werden Lieferaufträge nach vorab definierten Kriterien eingeteilt und bewertet. Gleichartige Aufträge können so gemeinsam kommissioniert und schneller gepackt werden. Die Auftragsanalyse führt also zu einer effizienteren und komprimierteren Verarbeitung des Vorgangs, was beispielsweise im Onlinehandel im Einzelkundengeschäft mit Aktionsware ein wichtiges Kriterium darstellt.
Der Prozess wird dabei manuell, z. B. am Auftrags-Leitstand gestartet. Die Analyse filtert die Aufträge und gibt als Resultat die Anzahl der Aufträge aus. Außerdem macht sie einen Vorschlag zur Reservierung in der jeweiligen Kommissionierwelle (Dieser Vorschlag kann, wenn gewünscht, manuell angepasst werden). Wird der Vorschlag bestätigt, werden die Kommissioniereinstellungen an die Aufträge übermittelt und die erste Kommissionierwelle wird gestartet.

Beschreibung:
Mittels Auftragsanalyse können Aufträge nach Filterkriterien analysiert und – je nach Mengen – innerhalb konfigurierbaren Gruppierungen für die Reservierung in einer Kommissionierwelle (geplante Aktion) eingeteilt werden.

Der Prozess sieht dabei vor, dass der Benutzer (z.B. im Auftrag Leitstand) die Auftragsanalyse manuell startet. Die Analyse zeigt im Ergebnis die Anzahl der gefilterten Aufträge bestimmter Gruppierungen. Das Ergebnis kann von dem Benutzer verändert werden, das System gibt jedoch aufgrund der Konfiguration einen Vorschlag für die Reservierung in der Kommissionierwelle vor. Anschließend bestätigt der Benutzer den Vorschlag. Die Aufträge bekommen je nach Konfiguration eine unterschiedliche Kommissioner-Einstellung hinterlegt, außerdem wird die Kommissionierwelle für diese Aufträge gestartet.

Beispiel:
Im System gibt es 50 Lieferaufträge mit 1 Lieferposition mit 1 Stück 10001. Der Benutzer startet die Auftragsanalyse. Im Ergebnis wird angezeigt, dass es insgesamt 50 Lieferaufträge mit nur 1 Stück mit Artikel 10001 gibt. Das System gibt ein Vorschlag je nach Priorisierung der Lieferaufträge und anderer Lieferaufträge vor. Diesen Vorschlag kann der Benutzer bestätigen und in die Kommissionierwelle schicken. Dabei wird über die Kommissionierart den Aufträgen mitgegeben, dass diese Aufträge zweistufig reserviert werden sollen.


Deckadresse und Rechnungsadresse im Lieferauftrag

Nutzen:
Mit PROLAG®World kann nun sehr einfach ein Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens erfolgen. Der Host übermittelt dazu im Lieferauftrag eine Deckadresse, welche anschließend durch PROLAG®World auf den Versandlabels und Versandpapieren abgedruckt wird. So wird vermittelt, dass die Bestellung direkt vom Auftraggeber verschickt wurde. Zusätzlich kann eine von der Empfänger-Adresse des Auftrags abweichende Adresse angegeben werden, an die die Rechnung geschickt werden soll.

Beschreibung:
Deckadresse und Rechnungsadresse werden im Lieferauftrag als Referenzen auf die Tabelle "Adresse" eingetragen. Die Satzarten für die Übermittlung von Lieferaufträgen an PROLAG®World sind um die entsprechenden Felder für diese beiden Adressen erweitert worden. Für vom Host übermittelte Adressdaten werden entweder bereits vorhanden Adressen verwendet oder neue erzeugt. Neu erzeugte Adressen werden als "temporär" markiert und beim Löschen des letzten Auftrags, von dem sie referenziert werden, automatisch gelöscht. Der Mechanismus zur Berechnung der Absenderadresse berücksichtigt vorrangig die Deckadresse und erst danach die übrigen Einstellungen für die Absenderadresse.


3. Übergreifende Prozesse

Temporäres Überspringen von Seriennummernerfassung im WA für AUSB


Betrifft Modul: Seriennummerverwaltung 205-04

Nutzen:
Mobile Geräte wie z. B. Schmalgangstapler können unter bestimmten Bedingungen die Abfrage von Seriennummern im Warenausgang überspringen. Stattdessen ist es erforderlich, das Lagerhilfsmittel (Lhm) auf einem Meetingplatz abzugeben. Von Vorteil ist dieser Prozess, wenn z. B. eine bestimmte Lagerumgebung ein Scannen der Seriennummer an diesem Ort nicht zulässt. Danach holt ein zweites mobiles Gerät das Lhm vom Meetingplatz ab und erfasst die Seriennummern erst später.

Beschreibung:
Pro mobilem Geräte-Typ kann gesteuert werden, ob Seriennummern nicht bei der Entnahme erfasst werden, sondern eine anschließende Abgabe am Meetingplatz veranlasst wird.


Geplante Aktion: Automatischer Excel-Export in CSV- oder XLS(X)-Datei


Betrifft Modul: Excel-Export 205-24_1

Nutzen:
Der Excel-Export kann regelmäßig zu einzustellenden Zeiten automatisch angestoßen und im Verzeichnis hinterlegt oder per E-Mail verschickt werden.
Die Excel-Export-Funktion kann automatisch über eine geplante Aktion bestimmte Werte auslesen. Dabei ist es möglich, dass die Datei einen dynamischen Namen erhält oder in einem dynamischen Ordnernamen abgelegt wird. Die erzeugte Datei kann mittels E-Mail versendet werden und zusätzlich wird die Datei im .csv-Format gespeichert.
Das neue Dateiformat kann auch für die bisherige Excel-Export-Funktion verwendet werden.

Beschreibung:
Das Dateiformat (*.csv) kann auch für den Excel-Export verwendet werden. Das Format der Downloadfunktion wird über die "Excel-ini" eingestellt.
Des Weiteren gibt es die Tabelle "Konfiguration Automatischer Excel Export", durch die der Benutzer bestimmte Einstellungen vornehmen kann. Z. B. finden Sie hier die Bestimmung, welcher Filter und welche Felder in die Datei geschrieben werden sollen, oder auch, ob die erzeugte Datei mittels E-Mail verschickt werden soll. Stellt der Benutzer eine bestimmte Konfiguration ein, wird automatisch eine geplante Aktion hierfür hinterlegt. Diese kann nach Belieben aktiviert und eingestellt werden (z. B. in Bezug auf die Startzeit). Das erzeugte Dateiformat wird über die Konfigurationstabelle des entsprechenden Eintrags festgelegt.


2-stufiges Crossdocking

Betrifft Module:
Zweistufige Kommissionierung 204-04-1
Nachkommissionierung 203-11
Fehlteilverwaltung - Crossdocking 205-15


Nutzen:
Durch das 2-stufige Crossdocking können Weg und Zeit gespart werden. Denn ein frisch ankommendes, volles Lagerhilfsmittel (Lhm) muss nicht am Wareneingang eingelagert werden, sondern kann sofort zum Warenausgang gebracht werden. Dies erfolgt im Falle, dass alle Waren auf dem Lhm für Fehlteilaufträge benötigt werden.

Beschreibung:
Für konfigurierte Fälle kann direkt beim Einlagern ein "Crossdocking für 2-stufige Reservierung" erfolgen.
Am HTM-Ipunkt wird nach Eingabe der Menge geprüft, ob die vollständige Menge für Fehlteilaufträge benötigt wird.
Falls ja, wird dies dem Benutzer in einer Meldung angezeigt, und optional werden die Strategien und die spezielle 2-stufige Crossdocking Lagergruppe am HTM-Ipunkt vorbelegt.
Das ganze Lhm wird somit auf eine spezielle Fläche für 2-stufiges Crossdocking gebucht.
Dort kann die Ware über ein geplante Aktion automatisch 2-stufig reserviert und das ganze Lhm zum Warenausgang gebracht werden.
Somit wird die Einlagerung ins Lager und die normale Wellenreservierung übersprungen.

Beispiel:
Die Ausgangslage lautet wie folgt:
Das Projekt ist so eingestellt, dass "1-Stück-Aufträge" immer 2-stufig über eine Welle reserviert werden.
Es gibt 217 "1-Stück-Fehlteil-Aufträge" über eine Lichterkette, die noch nicht bedient werden konnten, weil keine Lichterketten vorrätig waren.
Die Lichterketten werden immer bereits in versandfertigen Umverpackungen zu je 100 Stück auf einer Palette angeliefert. Es erfolgt eine Lieferung am Wareneingang über 5 Paletten Lichterketten.

4. PROLAG®Go

PROLAG®Go - Entladen für Android

Betrifft Modul: Erweiterungsmodule PROLAG®Go - Versand 40X

Nutzen:
Neben dem Entladen über HTML, kann dieser Prozess auch mit "PROLAG®Go - Entladen" auf mobilen Android-Geräten durchgeführt werden.

Beschreibung:

Bereits verladene Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel können auch mit einem mobilen Android-Gerät aus einem Transportmittel, das noch nicht abgeschlossen ist, entladen werden.

PROLAG®Go - Einzelnes Scannen von Gewicht in Kommi

Modul: Datenbrille 301-01

Nutzen:
Mithilfe der neuen Funktion kann das Gewicht von ungenormter Ware einzeln eingegeben werden.

Beschreibung:
Über das Flag "Gewichtseingabe bei Kommissionierung" kann im Artikel eingestellt werden, ob bei jeder Ware das Gewicht einzeln gescannt werden soll. Darüber hinaus kann für die Eingabe ein Maximal-und Minimalgewicht eingestellt werden. Über eine Anpassungsmethode ist ein automatisches Übernehmen des Gewichts durch den Barcode möglich.


Auswertung des MOG-Menü-Parameters im Prio und Auslagerablaufs

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:
Es können spezifische Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät konfiguriert und hinterlegt werden.

Beschreibung:
In den Parametern eines MOG-Menüpunkts können Sucheinschränkungen eingestellt werden.


Beispiel:
Im Hauptmenü werden zwei Prio-Modus Menüpunkte angezeigt. Im Menüpunkt "Prio-Modus (Auslagerung)" werden nur Auslagerungen und im zweiten Menüpunkt "Prio-Modus (Einlagerung)" nur Ein,- Zu- und Nachlagerungen bearbeitet.

 

Aufnehmen Aktionsklasse ListenMitGleichenKriterienAufnehmen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:
Durch konfigurierbare Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät können spezifische Attribute gesetzt werden, wodurch Listen mit einheitlichen Kriterien erstellt werden.

Beschreibung:
In der "Aufnehmen Aktionsklasse" können in den Parametern Attribute oder Attributketten hinterlegt werden. Es können dann nur noch Listen aufgenommen werden, die mit den angegebenen Attributen übereinstimmen.


Beispiel:
Ein Fahrzeug soll nur Listen vom gleichen Frachtführer aufnehmen. Wenn die erste Liste vom Frachtführer DHL ist, sollen nur noch Listen von DHL aufgenommen werden.


Zuordnung Listenbewertung Kommissionierart

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01

Nutzen:
Auslager-Listen können anhand der Kommissionierart priorisiert werden.


Beschreibung:
Die Konfiguration der Listenbewertung wurde um die Kommissionierart erweitert. Das bedeutet, dass Auslager-Listen im Prio-Modus anhand der Kommissionierart priorisiert werden können.

Beispiel:
Listen mit der Kommissionierart "Großaufträge" haben eine höhere Gewichtung, als die Listen mit der Kommissionierart "Einzelbestellungen" und werden dadurch bevorzugt abgearbeitet.


Sammel-Lhm bilden nach Kommissionierung

Betrifft Modul: Verwalten von Sammel-Lhms 403-18

Nutzen:
Zusätzlich zur Nutzung des Sammel-Lagerhilfsmittels (Sammel-Lhm) am Packplatz, gibt es die Möglichkeit das Sammel-Lhm nach der Kommissionierung zu bilden, wenn der Packplatz übersprungen wird. Außerdem können Lagerhilfsmittel auf bereits vorhandene Sammel-Lhms am Versandbahnhof hinzugefügt werden, wodurch Sammel-Lhms gespart werden.

Beschreibung:
Wenn in der Auslagersteuerung eine "Sammel-Lhm Pflicht" gesetzt ist, muss der Benutzer die Listen bei der Abgabe am Versandbahnhof auf ein Sammel-Lhm buchen.

An dieser Stelle können neue Sammel-Lhms erzeugt oder Verpackungseinheiten auf bereits vorhandene Sammel-Lhms zugegeben werden. Wenn die Waren auf einem Transportwagen kommissioniert wurden und alle Listen auf dieselbe Bereitstellungsfläche dürfen, kann der Transportwagen in ein Sammel-Lhm umgewandelt werden.

Beispiel:
Es wurden 10 frachtführerreine Listen auf einem Transportwagen kommissioniert. Bei der Abgabe am Versandbahnhof werden 3 Verpackungseinheiten auf ein bereits vorhandenes Sammel-Lhm auf der Bereitstellungsfläche gebucht. Die restlichen 7 Verpackungseinheiten landen auf einem neuen Sammel-Lhm mit der Lagerhilfsmittel-ID des Transportwagens.


5. Versand


Variable VPE-Abmessungen


Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
PROLAG®World-User erhalten mehr Flexibilität beim Versand von Packstücken mit Nicht-Standardmaßen.

Beschreibung:
Bisher war es bereits in PROLAG®World möglich, für Transport-Lagerhilfsmitteltypen, die als Verpackungseinheit genutzt werden können, eine variable Höhe anzugeben. Diese Höhe konnte am Packplatz erfasst werden. Zusätzlich zur Höhe kann nun angegeben werden, dass beim Versand Breite und Tiefe einer Verpackungseinheit erfasst werden müssen. Die entsprechenden beiden Felder für die gemessene Breite und die gemessene Tiefe wurden in der Maske Verpackungseinheit hinzugefügt.

Die Erfassung aller Maße findet am Packplatz statt - stationär am Arbeitsplatz oder mobil mit einem mobilen Gerät. Wird der Packplatz übersprungen, werden die Maße über eine Zusatzabfrage beim Buchen einer Liste mit einem mobilen Gerät angegeben, wenn dabei automatisch eine Verpackungseinheit erzeugt wird. Wird eine Liste im Browser gebucht und der Packplatz übersprungen, findet keine Erfassung der Maße statt. In diesem Fall gelten die im Transport-Lagerhilfsmitteltypen eingetragenen Abmessungen als Maße der erzeugten Verpackungseinheit. Die Einheit (cm, mm etc.) für die Erfassung der Abmessungen kann konfiguriert werden.


UPS: Quantum View

Betrifft Modul: Paketdienstleister UPS 403-07

Nutzen:
PROLAG®World-User können nun ein weiteres Feature des Paketdienstleisters UPS nutzen: den Benachrichtigungsservice "Quantum View".


Beschreibung:
Für den Paketdienstleister UPS steht die neue Serviceoption "Quantum View" zur Verfügung. Der Dienst ermöglicht es, den Status bestimmter Lieferungen mittels E-Mail-Benachrichtigungen zu überwachen, indem automatisch E-Mails zu wichtigen Ereignissen des Versandvorgangs versendet werden. Welcher Empfänger welche Benachrichtigungen erhalten soll, ist konfigurierbar.

UPS, Dachser und Fortras: Neutralversand (Deckadresse)

Betrifft Module: Paketdienstleister UPS 403-07, Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54, Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:
Für den Paketdienstleister UPS, die Spedition Dachser sowie für alle über die Standard-Fortras-Schnittstelle angebundenen Speditionen ist ab sofort ein Neutralversand möglich, d. h. der Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens/Absenders.

Beschreibung:
Die Maske Lieferauftrag ist um eine sogenannte Deckadresse erweitert worden. Diese Deckadresse wird, falls sie ausgefüllt wird, auf allen Versanddokumenten als Absender abgedruckt. An die Spedition Dachser und über die Standard-Fortras-Schnittstelle wird in der jeweiligen DFÜ zusätzlich zur realen Absenderadresse auch die Deckadresse übermittelt.


Dachser: Übermittlung von Abmessungen

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54

Nutzen:
Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand mit der Spedition Dachser für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:
Übermittlung der Abmessungen und Volumina:
In der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:
Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:
Mit der Spedition Dachser kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird in der Währung, die in der Sendung bzw. in der Verpackungseinheit hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.


Fortras: Übermittlung von Abmessungen

Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:
Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand über die Standard-Fortras-Schnittstelle für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme über die allgemeine Fortras-Schnittstelle versendet werden.

Beschreibung:
Übermittlung der Abmessungen und Volumina:
In der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:
Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:
Mit Frachtführern, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird im entsprechenden Fortras-ISO-Code in der Währung, die in der Sendung hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.


Automatisches Schnellverpacken

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Der neue Ablauf Automatisches Schnellverpacken macht Ihren Versandprozess noch schneller, da artikelreine Transport-Lagerhilfsmittel mit 1-Stück-Sendungen mit nur einem Klick blitzschnell verpackt werden können.

Beschreibung:
Zweistufig kommissionierte Listen, die ohne Konsolidierung kommissioniert werden, werden bei der Abgabe am Packplatz nicht gesplittet. Die Liste kann userfreundlich über die Packplatz-Maske aufgerufen werden. Über die Schaltfläche "Schnellverpacken" wird die gesamte Ware automatisch im System auf die einzelnen Sendungen verteilt und als gepackt registriert. Die entsprechenden Versandetiketten werden automatisch gedruckt.

Beispiel:
100 Kunden bestellen jeweils einmal das gleiche Buch. Eine Euro-Palette mit 100 Büchern wird an den Packplatz gebracht. Der Packplatz-Mitarbeiter scannt die Euro-Palette und klickt auf die Schaltfläche "Schnellverpacken". Es werden automatisch 100 Versandetiketten gedruckt. Der Packplatz-Mitarbeiter kann die Bücher also ohne weiteren Zeitverlust durch unnötiges Klicken in einzelne Kartons packen und mit den Versandetiketten bekleben.

6. Transport


Reorganisation von freier Ware innerhalb der Automatikstiche

Betrifft Modul: Querschnittsbelegung - Artikel 201-10

Nutzen:
PROLAG®World sorgt dafür, dass Ware eines Artikels und Eigentümers immer in mehr als einer Gasse bzw. in mehr als einer Lagergruppe vorhanden ist. Sie erhöhen damit Ihre Lieferqualität und bleiben lieferfähig, auch wenn beispielsweise im Falle einer Störung eines Regalbediengeräts aus einer Gasse keine Ware geliefert werden kann.

Beschreibung:
Durch eine neu geschaffene geplante Aktion können Sie nachträglich eine durchschnittliche Querschnittsbelegung Ihrer Artikel über mehrere Gassen bzw. Lagergruppen durchführen: Dabei werden nicht alle Waren eines Artikels ganz genau auf die Gassen bzw. die Lagergruppen verteilt. Sondern PROLAG®World prüft, in welcher Gasse/Lagergruppe am meisten Artikel lagern und verteilt diesen Überhang in die anderen Gassen/Lagergruppen. PROLAG®World geht dabei logisch vor: Nach der Analyse für einen Artikel werden die Umlagerungen veranlasst. Erst wenn diese erfolgt sind, erfolgen die Analyse und Umlagerung weiterer Artikel nach demselben Muster.
 

1. PROLAG®World Basic

Länderverwaltung

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:

In PROLAG®World können an zentraler Stelle Informationen zu Ländern – wie verschiedene Länderkennzeichen oder Telefon-Vorwahlen – verwaltet werden.

Beschreibung:

Es gibt eine neue Stammdaten-Tabelle "Länderverwaltung". Diese enthält aktuell Länderkennzeichen verschiedener Systeme und die internationale Telefon-Vorwahl. Bei Bedarf wird sie um weitere Felder ergänzt.


2. Wareneingang

Containertyp

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)

Nutzen:

Containertypen sind nicht mehr vom System vorgegeben, sondern können individuell verwaltet werden.

Beschreibung:

Die benötigten Typen werden selbstständig in der Maske "Containertyp" angelegt.


3. Warenausgang

Neuer Zusatztexttyp KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

Nutzen:

Es können ab sofort auch externe Dokumente an der Kontrolle ausgedruckt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf oder der Lieferposition mitgegeben werden. Beispielsweise können auch schon an der Kontrolle Rechnungsdokumente beigelegt werden. Zusätzlich können alle Dokumente, für die Zusatztexte im Lieferauftrag hinterlegt sind, können über eine Schaltfläche ausgedruckt werden.

Beschreibung:

Wenn zu einem Auftrag oder einer Lieferposition Zusatztexte vom Typ KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK angelegt werden, werden diese an der Maske "Kontrolle" zum Druck angeboten.

Im Logikpunkt mit gleichem Namen "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" wird eingestellt, an welchem Drucker die Dokumente erzeugt werden.

Über die Schaltfläche "Alles drucken" werden alle Dokumente die über den Zusatztext "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" am Packplatz bzw. "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" an der Kontrolle ausgedruckt.

Zusatztexte mit Bestätigungspflicht

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

Nutzen:

Ab sofort kann an der Kontrolle und am Packplatz eine Bestätigungspflicht für Dokumente und Zusatztexte eingestellt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf mitgegeben worden sind.

Beschreibung:

Aktuell werden drei Zusatztext-Typen unterstützt: "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK", "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" und "PACKPLATZ-ABSCHLUSS-TEXTDIALOG". Bei den Dokumentendruck-Typen kann der Benutzer den Lieferauftrag nicht fertig bearbeiten, wenn nicht alle Zusatztexte mit Bestätigungspflicht ausgedruckt und bestätigt wurden. Beim letzten Zusatztext-Typ wird die Sendung nach Abschluss der letzten Verpackungseinheit gestoppt. Sie wird erst wieder freigegeben, wenn der Benutzer die Meldung bestätigt hat.

Wenn ein Mitarbeiter einen Zusatztext bestätigt, wird die Aktion in der History protokolliert.

Beispiel:

Am Packplatz kann verhindert werden, dass das Beilegen einer Rechnung vergessen wird, während gleichzeitig protokolliert wird, wer das Beilegen wann bestätigt hat.


4. Umlagerung/Nachbevorratung

Lagergruppe – Nicht für Umlagerung

Betrifft Modul: Zielumlagerung Ware & Zielumlagerung LHM (204)

Nutzen:

Bestimmte Lagergruppen können in der Maske "Zielumlagerung" ausgeblendet werden.

Beschreibung:

Wenn die Option "nicht für Umlagerung" in der Lagergruppe gesetzt ist, kann diese Lagergruppe nicht mehr als Ziel für die Zielumlagerung ausgewählt werden. Ausnahme: Wenn die Lagergruppe im Artikel als Standard-Lagergruppe hinterlegt ist, wird sie trotzdem angezeigt.


5. Übergreifende Prozesse

Erweiterung ABC-Analyse/-NBV

Betrifft Modul: ABC-Bewertungstool (205-05)

Nutzen:

Speziell bei Saisonartikeln lässt sich nun besser abschätzen, ob die ABC-Klassifizierung eines Artikels noch beibehalten werden kann oder bereits geändert werden sollte.

Beschreibung:

Erweiterung der "ABC-Analyse-Zuweisung" und "ABC-Analyse-NBV-Zuweisung" um zwei neue Felder:

  • Letzter Zugriff: Anlagedatum des jüngsten Zugriffshistory-Eintrags zum Artikel im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Datum der letzten Kommissionierung/Entnahme)
  • Durchschnittliche Entnahmemenge im Auswertungszeitraum: Durchschnittlich bei einem Zugriff auf den Artikel entnommene Menge im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Umschlagmenge pro Pick)

6. Hostschnittstelle

Hostsystem die Rechner- und/oder Drucker-IP für Zuordnung mitgeben

Betrifft Modul: PROLAG®World Hostschnittstelle (207-16)

Nutzen:

Es ist nun einfacher möglich, den korrekten Drucker zu wählen, wenn das Hostsystem den Lieferschein selbst druckt.

Beschreibung:

In der Rückmeldung zum Lieferauftrag kann der per Logikpunkt ermittelte Drucker mitgegeben werden. Dadurch weiß das Hostsystem, sofern es den Lieferschein selbst druckt, welchen Drucker es ansteuern muss.

Beispiel:

Verfügt ein Kunde über fünf Packplätze, so ist es nun auch beim Druck über das Hostsystem möglich, am richtigen Packplatz zu drucken.


7. Drucken

Lieferscheindruck-Logik abhängig von Auftragsart

Betrifft Modul: Drucken (209)

Nutzen:

Pro Transportmittel kann nun ganz individuell konfiguriert werden, ob ein Lieferschein gedruckt werden soll.

Beschreibung:

Einrichtung einer neuen Auftragsart für LiPo-Aufträge: Die Anpassung erfolgt im Auftragsleitstand, die Auftragsart ist in PROLAG®World nur bis Status "inSendung" zu ändern. Die Rückmeldung wird durch den Status "abgeschlossen" des Transportmittels ausgelöst. Für alle Sendungen mit dieser Auftragsart wird jeweils eine einzelne Rückmeldung erzeugt, die nur die auf dem Transportmittel verladenen VPEs enthält. Die bestehenden EH-/GH-Rückmeldungen werden für diese Auftragsart nicht erzeugt. Bei Transportmittel-Abschluss wird der Lieferschein gedruckt, der nur den auf der Sendung verladenen Teil beinhaltet. Der Ausdruck erfolgt gemäß vorhandener Logikpunktsuche (je nach Benutzer, Arbeitsstation, mobilem Gerät etc.).

Beispiel:

Der Kunde hat Sendungen, die auf mehrere Transportmittel verteilt werden. Er möchte nun einen Lieferschein pro Transportmittel, allerdings nur für spezielle Auftragsarten. Alle bestehenden Auftragsarten sollen den Lieferschein bereits am Packplatz drucken.


8. PROLAG®Go – Mobile Prozesse

Erweiterung LHM-Info um Listeninformationen

Betrifft Modul: PROLAG®Go – Mobile Prozesse Grundmodul (300-01)

Nutzen:

Unter dem Menüpunkt "Lhm-Info" können am mobilen Gerät nun deutlich mehr Informationen angezeigt werden. Dies sorgt für zusätzliche Transparenz.

Beschreibung:

Am mobilen Gerät im Menüpunkt "Lhm-Info" ist nun ersichtlich, ob es für ein Lagerhilfsmittel eine bestehende Liste gibt (und deren Transportart, sowie Ziel-Lagerbereich). Des Weiteren wird für die Ware auf dem Lagerhilfsmittel angezeigt, wenn diese reserviert ist und welche Aufträge diese Ware reservieren. Außerdem wird angezeigt, ob die Ware für die Nachbevorratung reserviert ist und welche Liste diese Nachbevorratung repräsentiert.

Ortsverwalteter Transportwagen mit Konsolidierung

Betrifft Module: Aus- und Umlagerung mit Transportwagen (303-16), Konsolidierung (303-04)

Nutzen:

Es stehen nun weitere Abläufe für den ortsverwalteten Transportwagen zur Verfügung.

Beschreibung:

Es ist nun möglich:

  • einen ortsverwalteten Transportwagen im Ganzen an der Konsolidierung abzustellen.
  • Kisten vom ortsverwalteten Transportwagen einzeln an der Konsolidierung abzugeben.
  • von abgestellten und ortsverwalteten Transportwägen an der Konsolidierung mit dem KommiKons-Ablauf abzukommissionieren.

Am Android-Gerät wird stets die ID des Transportwagens und, falls ortsverwaltet, zusätzlich auch die Position der Kiste auf dem Transportwagen angezeigt. Dies geschieht in dem Format, wie in der "TW-Format-Klasse" eingestellt (TWBarcodeBreite oder TWBarcodeBreiteTiefe).

KommiKons – Konfigurierbare Sortierung der Sendungen

Betrifft Modul: PROLAG®Go – Konsolidierung (303-04)

Nutzen:

Durch die Einstellbarkeit der Sendungs-Sortierung für die Aufnahme mit dem mobilen Gerät kann eine individuelle Priorität der Abarbeitung des Transports von der Konsolidierung erreicht werden.

So gelingt eine anpassungsfähige und effiziente Prozessabwicklung.

Beschreibung:

Beim Transport von der Konsolidierung hin zur nächsten Station mit dem mobilen Gerät ist die Sortierung der angezeigten Listen/Sendungen konfigurierbar.

Beispiel:

Es liegen Sendungen an der Konsolidierung, die erst am folgenden Tag zum Ziel transportiert werden sollen (gesteuert über das Lieferdatum). Diese sollen erst dann im Ablauf "KommiKons" angezeigt werden, wenn es keine Listen mehr zu Sendungen mit dem Lieferdatum des aktuellen Tages gibt. Das kann nun konfiguriert werden.


9. Versandsystem

DPD: Service Predict

Betrifft Modul: Paketdienstleister DPD (403-05)

Nutzen:

Der Service "Predict" des Paketdienstleisters DPD kann genutzt werden. Dieser Service beinhaltet eine Vorab-Information des Empfängers über die geplante Zustellzeit sowie die Möglichkeit, eine Zustellalternative zu wählen.

Beschreibung:

Beim Versand mit DPD stehen jetzt zusätzlich die Serviceoptionen "Predict per Mail" und "Predict per SMS" zur Verfügung. Im dazugehörigen Serviceinfo-Feld muss eine Mail-Adresse oder eine Telefonnummer eingetragen werden. Das Feld wird mit der Mail-Adresse oder der Telefonnummer des Lieferauftrags vorbelegt, falls diese gefüllt sind. DPD verlangt, dass im B2C-Bereich dieser Service für Normalpakete und Nachnahmepakete genutzt wird, da sonst wegen mehrfacher Zustellversuche zusätzliche Kosten anfallen. Bei Express-Versand, unfreiem Versand und Versand von Gefahrgut kann der Service nicht genutzt werden. In diesen Fällen entstehen keine Kosten für zusätzliche Zustellversuche.

SOAP-Web-Service für PostCH

Betrifft Modul: Erstellen einer Gelangensbestätigung (403-10)

Nutzen:

In PROLAG®World ist nun zusätzlich der Frachtführer "PostCH" (Schweizer Post) mit entsprechendem Paketdienstleister-Format vorhanden.

Beschreibung:

Am Packplatz können Versandaufträge per SOAP-Web-Service an die Schweizer Post übermittelt werden. Zurückgemeldet wird eine Auftrags-Nummer, die als Paket-ID-Frachtführer in die Verpackungseinheit eingetragen wird, sowie das benötigte PDF-Label, das ausgedruckt und vom Verpacker am Packstück angebracht wird.


10. Gefahrstoff, Gefahrgut

Gefahrstoff/-gut Neuerungen

Betrifft Module: Gefahrgutstamm (620-01), Druck der ADR-Gefahrgutliste (623-01), Limited Quantity (625-01)

Nutzen:

Neue Felder und neue Funktionen: IMO (Schiffsfracht) kann jetzt versendet werden, IATA (Luftfracht) ist bereitgestellt in der Datengrundlage; Paketdienstleister/Spediteure werden beim Erstellen der Daten über die Schnittstellen besser berücksichtigt.

Beschreibung:

"Kennzeichnung Verpackung" enthält mehrere Felder und neue Informationen werden angezeigt, z. B. Limited-Quantity-Kennzeichnung für die Verpackung und die einzelnen verpackten Waren.

"Beförderungspapiere" und "Kennzeichnung Verpackung Daten" werden ab sofort nicht mehr gelöscht, sobald eine Sendung bzw. eine Ladeliste gelöscht wird. Dadurch kann man auch weiterhin auf die Daten zugreifen und über die Sendungsnummer, die Ladeliste oder die Lhm-ID danach suchen. Analog zu Sendungen gibt es eine geplante Aktion, die, je nach Einstellung, die Datensätze nach einer bestimmten Zeit löscht. Die Tabelle "SondervorschriftenADR" ist entfernt worden. Stattdessen gibt es im "Gefahrgut" einige neue Felder, in denen jeweils für ADR, IMO und IATA beliebig viele Sondervorschriften hinterlegt werden können oder beispielsweise Drucke ausgelöst werden können.

In den Masken "Beförderungsdokument" und "Kennzeichnung eines Versandstücks" können die Trenngruppen nachträglich bearbeitet werden. Auch Vermerke (ADR & IMDG) können dem Beförderungsdokument hinzugefügt werden. Erfolgt in besagten Masken eine Änderung (z. B. bei Gefahrzettel, Vermerke, etc.), so muss man zwingend eine Bemerkung zur Änderung angeben.


11. Transport

Verteilen von Paletten innerhalb der Automatikstiche

Betrifft Modul: Automatiklager (7xx)

Nutzen:

Mit Hilfe dieses Moduls können Sie sich nach der Auswahl eines Artikels alle zugehörigen Waren in PROLAG®World anzeigen und nach individueller Auswahl – beispielsweise alle Waren mit kleiner Menge – zusammenfassen. Die dafür notwendigen Umlagerungen erzeugt PROLAG®World im Hintergrund automatisch.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen dieses Modul eine optimierte Auftragsbereitstellung: Alle Paletten mehrerer Aufträge können kumuliert werden, um sie möglichst gleichmäßig über verschiedene Gassen zu verteilen. So wird eine optimale parallele Auslastung und damit eine Zeitersparnis erreicht.

Beschreibung:

Ziel ist es, die Paletten eines Auftrags möglichst gleichzeitig bzw. parallel auslagern zu können. Um dieses Ziel erreichen zu können, gibt es eine geplante Aktion. Diese berechnet den Durchschnitt aller Paletten eines Auftrags im Verhältnis zu den vorhandenen Gassen und erstellt, wenn möglich, Umlagerungen, wodurch eine möglichst gleichmäßige Verteilung entsteht.

PROLAG®World Basic

Erweiterung der Mengeneinheiten mit dem Feld p_bezeichnungHost

Nutzen:

Mengeneinheiten, wie zum Beispiel aus ISO-Normen, können einfach und schnell zwischen PROLAG®World und Host übertragen werden.

Beschreibung:

In der Maske "Mengeneinheit" kann im neuen Feld "Bezeichnung Host" die Bezeichnung der Mengeneinheit so hinterlegt werden, wie sie im Hostsystem angegeben ist. Die Zuordnung kann in der Schnittstelle "PROLAG®World-Host" per Konfiguration berücksichtigt werden.

History und Änderungsprotokoll zum Lieferauftrag und Artikel anzeigen

Nutzen:

User können sich über die Masken "Lieferauftrag", "Lieferauftrag (erweitert)", "Auftrag-Leitstand" und "Artikel (erweitert)" direkt die Einträge zu einer Artikelnummer bzw. einer Lieferauftragsnummer in der History und im Änderungsprotokoll anzeigen lassen.

Beschreibung:

Über die Schaltfläche "History anzeigen" in den oben genannten Masken werden sämtliche Datensätze in der History zu diesem Lieferauftrag bzw. Artikel absteigend nach Anlagedatum gesucht. Dasselbe gilt für die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen".

Beispiel:

Ein User klickt in der Maske "Artikel" auf die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen". PROLAG®World wechselt automatisch in die Tabellenansicht des Änderungsprotokolls und es werden alle Einträge zum Artikel angezeigt.

UN-Verpackungscode in Zähleinheiten aufgenommen

Nutzen:

In der "Zähleinheit" kann in einem neuen Feld der UN-Verpackungscode für Gefahrgut hinterlegt werden. Damit erfüllt PROLAG®World die Voraussetzung für die Frachtführer-DFÜ mit Gefahrgut.

Beschreibung:

In der Maske "Zähleinheit" kann der UN-Verpackungscode für Gefahrgut im entsprechenden Feld hinterlegt werden.

Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme

Nutzen:

Möchte ein User die Lhm-Aufnahme beim Kommissioniervorgang abbrechen, erscheint dann ein Hinweis, wenn die nächste Liste aus denselben Quell-Lhms zu picken ist, aus denen gerade gepickt wurde. Der Hinweis sorgt für eine Vorausschau und erhöhte Transparenz. Der User kann so besser entscheiden, ob der Abbruch der Lhm-Aufnahme sinnvoll ist oder nicht.

Beschreibung:

In PROLAG®World kann konfiguriert werden, ob bei einem Abbruch der Lhm-Aufnahme eine Meldung erscheint, die mitteilt, dass die nächste Liste aus demselben Regalfach zu picken wäre. Den Hinweis kann der User mit Ja oder Nein bestätigen: Ja bedeutet, die Lhm-Aufnahme wird abgebrochen und es wird mit dem Auslagerungsprozess der bereits aufgenommenen Lhms fortgefahren. Nein bedeutet, eine weitere Liste kann aufgenommen werden.

Beschreibung:

Der Kommissionierer bzw. die Kommissioniererin hat ein Lhm aufgenommen und möchte kein weiteres aufnehmen, da der Weg zu weit wäre. Nun wird er mittels "Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme" informiert, dass das nächste Lhm aus demselben Regalfach wie das eben aufgenommene Lhm gepickt werden könnte. Dadurch ist eine bessere Entscheidungsgrundlage für die nächste Aktion des Kommissionierers gegeben: Er kann das zweite Lhm noch mit aufnehmen oder mit der Auslagerung fortfahren.


Wareneingang

Transportmittel WE Zuordnen

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)n“

Nutzen:

Schnellere Zuordnung von Transportmitteln zur Bestellposition bei der Vereinnahmung.

Beschreibung:

Im PROLAG®World-Standard 2.9.2 wurde die Zuordnung von Bestellpositionen zu Transportmittel über die Hostschnittstelle oder über die Vektor-Bearbeiten-Ansicht in der Maske "Transportmittel" realisiert. Im Standard 2.9.3 ist nun zusätzlich die Möglichkeit geschaffen worden, die Zuordnung direkt bei der Vereinnahmung am I-Punkt vorzunehmen.

Hierfür wählt man am "HTM-I-Punkt-Menu" oder im "MDE-I-Punkt-Geplant-Ablauf" ein angelegtes offenes Transportmittel aus und führt dann alle Vereinnahmungen durch, die mit dem Transportmittel geliefert wurden. Solange man nicht am MDE den Ablauf verlässt oder am "HTM-I-Punkt"-Menü die Auswahl des Transportmittels ändert, werden alle Bestellpositionen, die vereinnahmt werden, auf das Transportmittel gebucht.

Sammelbestellung

Betrifft Modul: Neues Modul „Sammelbestellungen“

Nutzen:

Die Abrechnung in PROLAG®World wird verbessert und vereinfacht, da über eine Klammer im System mehrere Einzelbestellungen zu einer Sammelbestellung zusammengefasst werden können.

Beschreibung:

Für die vereinfachte Abrechnung ist in PROLAG®World eine optionale "Sammelbestellung" eingerichtet worden. Wenn alle Einzelbestellungen vollständig vereinnahmt wurden, wird die Sammelbestellung automatisch abgeschlossen. Wenn nicht, muss sie manuell über die Maske "Sammelbestellung abschließen" abgeschlossen werden. Die Sammelbestellung wird im "Bestellung Archiv" eingetragen, es erfolgt ein Eintrag in der "History" bei manuellem Abschluss der Sammelbestellung. Zusätzlich können "Rückmeldungen" konfiguriert werden.

Beispiel:

Die Sammelbestellung SB mit den zugehörigen Bestellungen B1 und B2 kann folgendermaßen bearbeitet werden:

  • Variante A: Wurden B1 und B2 beide vollständig vereinnahmt, wechselt SB automatisch in den Status abgebucht.
  • Variante B: Wurden B1 oder B2 oder beide noch nicht abgebucht, wird SB in der Maske "Sammelbestellung abschließen" manuell abgeschlossen. B1 und B2 werden beide abgeschlossen.

Warenausgang

Packplatz überspringen mit Gefahrgut

Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun unter bestimmten Bedingungen den Packplatz überspringen.

Beschreibung:

Wenn in allen Gefahrgut-Artikeln einer Auslagerliste das neue Häkchen "Gefahrgut darf Packplatz überspringen" gesetzt ist, greift die "Packplatz überspringen"-Strategie in der Auslagersteuerung auch für Gefahrgut. Die Voraussetzung ist, das sämtliche Waren bereits nach Vorschrift gepackt und etikettiert sind.

Beschreibung:

Eine versandfertige Kiste mit Gefahrgut-Kanistern wird eingelagert und soll über eine Vollpalettenfahrt ausgelagert werden. Dies ist nun durch das Überspringen des Packplatzes schneller umsetzbar.

Packplatz: Gefahrgut sofort kenntlich machen

Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:

Gefahrgut-Waren und Verpackungseinheiten, die Gefahrgut enthalten, werden in der Packplatz-Maske farblich gekennzeichnet.

Beschreibung:

Es erfolgt nun eine farbliche Kennzeichnung in der Waren- und Verpackungseinheit-Tabelle:

Waren oder Verpackungseinheiten mit Gefahrgut: rot
Waren mit Limited Quantity: hellrot

Zusätzlich wird ein Hinweis auf der Packplatz-Maske angezeigt, wenn das Lagerhilfsmittel, die Liste oder die Sendung Gefahrgut-Waren enthalten.


Übergreifende Prozesse

Erweiterung Kommissionierlageroptimierung

Betrifft Module: Automatisierte Bereinigung von Kommissionierlagern (204-06) und Ressourcenmanagement (205-12)

Nutzen:

Der Funktionsumfang der Kommissionierlageroptimierung wurde erweitert: Sie kann nun bereits vor der letzten Buchung einer Liste gestartet werden. Zudem kann die Kommissionierlageroptimierung einfacher konfiguriert werden.

Beschreibung:

Die Kommissionierlageroptimierung kann bereits vor der letzten Buchung einer Liste auch bei der Reservierung und der Freigabe gestartet werden. Zu diesem Zweck wurde ein neues Modul "Alle virtuellen Listen versorgen" geschaffen, mit dem so viele Rücklagerungen angestoßen werden, wie es virtuelle Listen gibt. Die maximale Anzahl von Rücklagerungen entspricht nicht mehr der Anzahl der Rücklagerungen pro Start der Kommissionierlageroptimierung. Vielmehr wird nun die Anzahl an Rücklagerungen insgesamt (für die entsprechernde Kommissionierlagergruppe) berücksichtigt. Mit der Überprüfung auf offene Rücklagerungen wird verhindert, dass bei jedem Start eine Rücklagerung initiiert wird. Die Konfiguration der Kommissionierlagergruppe erfolgt jetzt über eine Aktionsklasse in der Lagergruppe des Kommissionierlagers.

Artikelumverpackung automatisch am I-Punkt vorbelegen

Betrifft Modul: Artikel-Umverpackung (205-33)

Nutzen:

Ihre User sparen sich bei der Warenerfassung erheblich Zeit, da automatisch die am häufigsten vorkommende Artikel-Umverpackung vorgeschlagen wird.

Beschreibung:

Es gibt zwei neue Felder/Optionen in der Artikel-Umverpackung:

  • Nicht für I-Punkt
  • Vorbelegung am I-Punkt

Ist die Option "Vorbelegung am I-Punkt" gesetzt, so wird am I-Punkt automatisch diese Umverpackung vorgeschlagen. Pro Artikel kann eine Umverpackung mit der Option "Vorbelegung am I-Punkt" markiert werden.

Ist hingegen die Option "Nicht für I-Punkt" markiert, wird diese Umverpackung am I-Punkt nicht zur Einlagerung angeboten. Falls nur eine Umverpackung zu einem Artikel existiert, die nicht die Option "Nicht für I-Punkt" gesetzt hat, wird die Umverpackung am mobilen Gerät automatisch gesetzt und übersprungen.

Beispiel:

Bei einem Artikel ist als Basis Umverpackung "Stck" und noch zusätzlich die Umverpackung "Packung" möglich. Am I-Punkt werden aber immer nur Packungen eingelagert. Dennoch wird auch die GTIN für die Umverpackung "Stck" hinterlegt. Einerseits zum Scannen und Identifizieren der Ware, andererseits für den Warenausgang zum Erzeugen des GS1-Etikettes, falls stückweise verpackt wurde und nicht in ganzen Packungen. Die Umverpackung "Packung" wird mit "Vorbelegung am I-Punkt" gekennzeichnet, automatisch gesetzt und so am MDE übersprungen. Dies erspart dem Mitarbeiter Zeit bei jeder einzelnen Warenerfassung.

Lagergeld: Abrechnung Lagerbewegungen nach Artikel-Umverpackung

Betrifft Modul: Lagergeldabrechnung (205-11)

Nutzen:

Artikel-Umverpackungen können nun in beliebiger Anzahl abgerechnet werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass beliebig viele Artikel-Umverpackungen ineinander verschachtelt werden können.

Beschreibung:

Sowohl für die Ein- als auch für die Auslagerung kann pro Umverpackung eine eigene Abrechnungsrate hinterlegt werden, die dann bei der Berechnung des Lagergelds herangezogen wird. Bei der Einlagerung wird die Rate der Umverpackung herangezogen die tatsächlich eingelagert wird, d. h. die Umverpackung, die der Mitarbeiter am I-Punkt eingibt. Bei der Auslagerung errechnet PROLAG®World die optimalen Umverpackungen.

Beispiel:

Ein Kunde bestellt 19 Stück des Artikel 4711. Für diesen Artikel liegen folgende Artikel-Umverpackungen vor:

  • Einzelstück = 1 Stück
  • Karton Klein = 6 Stück
  • Karton Groß (= 2x Karton Klein) = 12 Stück

Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

  • 1x Einzelstück kostet 0,50 € à 1 Stk. 4711
  • 1x Karton Klein kostet 1,50 € à 6 Stk. 4711
  • 1x Karton Groß kostet 3,00 € à 12 Stk. 4711

Für eine Auslagerung von 19 Stück des Artikel 4711 entstehen somit Kosten von 5,00 €.


Mobile Prozesse

Optimierte Listenaufnahme

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Multi-Order-Picking (303-11)

Nutzen:

Die optimierte Listenaufnahme trägt zu einer weiteren Reduzierung der Laufwege Ihres Personals bei und sorgt so für zusätzliche Zeiteinsparungen, da Listen Quell-Regalfach-optimiert aufgenommen werden. Die Funktion bietet so zusätzliches Einsparpotential zur bisherigen Wegeoptimierung in PROLAG®World.

Beschreibung:

Listen, bei denen Ware aus denselben Regalfächern zu picken ist, wie bei bereits aufgenommenen Listen, werden mittels der optimierten Listenaufnahme bevorzugt bearbeitet. Um dies zu realisieren, müssen die Listen zunächst in PROLAG®World optimiert werden. Das bedeutet, dass die Liste zusätzliche Informationen zu den Waren der zugehörigen Transportaufträge enthalten kann, wie z. B. das Quell-Transport-Lhm. Wird eine optimierte Liste aufgenommen, sucht PROLAG®World automatisch nach Listen, die aus denselben Regalfächern gepickt werden müssen. Gibt es eine Übereinstimmung, soll diese Liste als nächstes von der Kommissioniererin bzw. dem Kommissionierer aufgenommen werden.

Beispiel:

Eine Kommissioniererin nimmt eine Liste auf, die aus dem Regalfach 1 gepickt werden muss. PROLAG®World sucht nun nach Listen, die ebenfalls aus Regalfach 1 gepickt werden müssen. Die gefundenen Listen werden als nächstes von der Kommissioniererin aufgenommen.

Mehrfacheinlagerung am Android-Endgerät

Betrifft Module: PROLAG®Go - geplante Warenerfassung (302-03_01), PROLAG®Go - ungeplante Warenerfassung (302-03_02) und PROLAG®Go - Misch-Lhm-Einlagerung (302-04)

Nutzen:

Die Einlagerung mittels mobilem Gerät wurde um zwei Funktionalitäten erweitert: Zum einen besteht nun die Möglichkeit, auch am mobilen Gerät Misch-Lhms zu erzeugen. Zudem wird bei einer geplanten Einlagerung nun die Menge der Lhms anhand der eingetragenen Menge und der Menge, die laut Bestellposition eingelagert werden soll, vorbelegt.

Beschreibung:

Bei einer Einlagerung mittels mobilem Gerät besteht die Möglichkeit der Erzeugung von Misch-Lhms. Hierbei werden unterschiedliche Waren auf einem einem Lagerhilfsmittel gelagert. Dieses sogenannte Misch-Lhm kann nach dem Abschließen eingelagert werden. Die Bildung eines Misch-Lhm erfolgt bei der Eingabe der Lagerhilfsmittel-ID. Wird hier eine bereits vorhandene Lagerhilfsmittel-ID eingegeben, entsteht ein Misch-Lhm. Ein erzeugtes Misch-Lhm wird solange offen gehalten, bis der Mitarbeiter das Lhm abschließt. Der Ortsvorschlag wird mit den letzten Eingaben, also durch den letzten zugebuchten Artikel auf dem Lhm oder durch Eingaben mittels F-Taste, ermittelt.


Versandsystem

Erweiterung der Serviceoptionen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Für einen Lieferauftrag können nun mehrere Serviceoptionen des Versanddienstleisters ausgewählt werden. Zudem können in der Packplatz-Maske frachtführerspezifische Freitexte hinterlegt und bearbeitet werden.

Beschreibung:

Pro Lieferauftrag können bis zu vier Serviceoptionen angegeben werden. Außerdem kann zu Serviceoptionen, die eine zusätzliche Angabe erfordern, der korrekte Wert direkt angegeben werden, z. B. bei Fixtermin-Sendungen das Datum. Es ist weiterhin möglich, den Inhalt eines Feldes als Vorgabewert für die Zusatzangabe zur Serviceoption zu konfigurieren. Unterstützt ein Frachtführer Freitexte, so können diese in der Packplatz-Maske bearbeitet werden. Durch Klick auf die Schaltfläche "Service-Optionen & Freitexte" öffnet sich der Zusatzdialog zum Bearbeiten und Hinzufügen von Freitexten für den Frachtführer.

Beispiel:

Mit der Erweiterung der Serviceoptionen können mehr Informationen zu einer Sendung transportiert werden. So können beispielsweise neben Angaben zur Sendung, wie z. B. "Nicht an Dritte aushändigen", Informationen wie die Telefonnummer des Kunden etc. ergänzt werden.

Packlistendruck abhängig von der Anzahl der Verpackungseinheiten

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Der Druck unnötiger Belege wird vermieden. Sie sparen sich Material und Kosten.

Beschreibung:

In der "Packplatz-Druckkonfiguration" kann nun eingestellt werden, dass "Packliste" und "PACKLISTE_SENDUNG" nur für solche Sendungen gedruckt werden, die nicht vollständig in einer Verpackungseinheit geliefert werden. Außerdem kann in der Auftragsart eine "Packplatz-Druckkonfiguration" angegeben werden; sie ist dann wirksam, wenn weder der Lieferauftrag, noch der Kundenstamm, noch die Auslagersteuerung eine "Packplatz-Druckkonfiguration" enthalten.

Packplatz: Optimierte Abarbeitung

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Schnelleres Verpacken zweistufig kommissionierter Listen.

Beschreibung:

Zweistufig kommissionierte Listen werden bei der Abgabe am Packplatz immer sofort gesplittet. Nicht nur dann, wenn sie nur Einpöster-Sendungen enthalten. Die nächste Sendung der Liste wird nach dem Verpacken der vorangehenden automatisch geladen. Das schnelle Verpacken ist jedoch weiterhin nur möglich, wenn die ursprüngliche Liste nur Einpöster enthielt, oder wenn alle anderen Sendungen dieser Liste bereits verpackt worden sind.

Gewichtseingabe in Packplatz-Dialogen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:

In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Gefahrgut-VPEs automatisch anhand Umverpackung oder Einheit erzeugen

Betrifft Module: Artikel-Umverpackung (205-33), PROLAG®Go – Packplatz (303-07) und ADR – Gefahrgutstamm (620-01)

Nutzen:

Am Packplatz wird die Verpackungseinheit (VPE) mit Gefahrgut nun automatisch aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit erzeugt. Dies beschleunigt den Packprozess.

Beschreibung:

Im Fall "Ware vereinzeln ohne Sammel-Lhm": Eine neue Schaltfläche in der Packplatzmaske ermöglicht es, die Ware automatisch zu vereinzeln und die erzeugten Verpackungseinheiten zu buchen, ohne ein Sammel-Lhm zu erzeugen. Somit können die VPEs einem bereits bestehenden Sammel-Lhm manuell zugewiesen werden.

Im Fall "Ware vereinzeln mit Sammel-Lhm": Hierbei wird durch Betätigung der entsprechenden Schaltfläche in der Packplatzmaske die Ware vereinzelt, in automatisch erzeugte VPEs gebucht und der entsprechende ADR-Verpackungscode aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit zugewiesen. Die VPEs werden automatisch auf ein neu erzeugtes Sammel-Lhm gebucht.

Beispiel:

Eine Ware aus der Produktion wurde bereits gestrecht und mit einem Label versehen auf eine Palette gesetzt. Die Ware befindet sich jeweils in der Originalverpackung, z.B. in einem Kanister. Die Ware wurde bereits am I-Punkt über die Artikelumverpackung in der jeweiligen Verpackungseinheit erfasst und eingelagert.

Spedition Camion

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur Camion Transport AG (403-63)

Nutzen:

PROLAG®World ist um eine direkte Anbindung an die Schweizer Spedition Camion Transport erweitert worden.

Beschreibung:

In PROLAG®World können jetzt auch Frachtführer für die Spedition "Camion Transport" eingerichtet werden. Wenn in die Auslagersteuerung einer Sendung ein solcher Frachtführer eingetragen ist, wird automatisch ein Camion-spezifisches Versandlabel gedruckt. Für die Daten auf diesem Label wird der Camion-Tourenplan benötigt, der in die Tabelle Camion-Touren eingelesen werden muss. Mit dem Transportmittel-Abschluss werden über eine Schnittstelle alle Sendungs- und Paketdaten elektronisch aus dem Versandsystem an Camion übermittelt.

trans-o-flex mit XML-Schnittstelle

Betrifft Modul: Paketdienstleister trans-o-flex (403-09)

Nutzen:

Trans-o-flex wird über die neue XML-Schnittstelle angebunden, weil der Support für alle anderen Formate von trans-o-flex abgelaufen ist. Zudem werden mehr Sonderdienste von trans-o-flex unterstützt.

Beschreibung:

Die DFÜ zu trans-o-flex erfolgt im XML-Format. Dafür sind das Frachtführer-Format "TRANSOFLEX-FORMAT 2019" und der Konverter vorkonfiguriert. Außerdem werden jetzt folgende Sonderdienste unterstützt:

Express 08:00 Uhr, Express 09:00 Uhr (neu), Express 10:00 Uhr, Express 12:00 Uhr
Abenddienst (neu)
Direktdienst (neu)
Samstagsdienst
Aktive Kühlsendung (neu)
Thermomed Ambient (15-25) (neu) und Thermomed Blue (2-8) (neu)

Warengruppe für Frachtführer

Betrifft Modul: Versandsystem PROSEND® (403-03)

Nutzen:

Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:

In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Beispiel:

Warengruppen können z. B. Handelsware, Waffen, Munition oder Feuerwerkskörper sein. Es kann konfiguriert werden, dass nur Handelsware mit anderen Warengruppen zusammen verpackt werden darf. Munition und Waffen dürften demnach nicht zusammengepackt werden.

Dachser mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER (403-54)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:

In der DFÜ zur Spedition Dachser werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt. Label und Ladeliste sind von der Erweiterung nicht betroffen.

GLS mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Paketdienstleister GLS (403-06)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit dem Paketdienstleister GLS versendet werden.

Beschreibung:

Wenn ein Paket mit GLS verschickt wird, das Gefahrgut enthält, werden diese Daten zusammen mit den anderen Paketdaten an die GLS-Box übermittelt. Dadurch wird die Box dazu veranlasst, ein zusätzliches Gefahrgutlabel zu drucken. Pro Paket sind maximal fünf verschiedene Gefahrgüter möglich. Zur Erzeugung der Gefahrgut-Daten wird die Gefahrgut-Datenbank von GLS benötigt. Diese wird von GLS als Textdatei zur Verfügung gestellt und wird in die neue Tabelle "GLS-Gefahrgut" eingelesen. Der Einlesemechanismus ist der gleiche, wie der Mechanismus für die bei anderen Frachtführern benötigten Routing-Dateien. Da es möglich ist, dass die Gefahrgut-Datenbank nicht alle vom Kunden verschickten Gefahrgüter enthält, muss vor Beginn des Gefahrgut-Versands mit GLS ein Abgleich durchgeführt werden; dazu dient die neue Schaltfläche "GLS-Gefahrgut-Abgleich" in der Maske "Systemaktualisierung".

FORTRAS mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS (403-64)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit Speditionen versendet werden, die über die Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS angebunden sind.

Beschreibung:

In der DFÜ zur "Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS" werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt.


Ausdrucken/Belege

Betrifft Module: Drucken (209-XX)

Nutzen:

Kostenfreie Artikel wie Werbemittel, Treuebonusartikel etc. können normal kommissioniert und verpackt werden, erscheinen für den Endkunden aber nicht auf den Belegen.

Beschreibung:

Im "Artikelstamm" können Artikel mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Darüber hinaus können auch einzelne Lieferpositionen mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Auf den Belegen Lieferschein, Packliste, Gesamtpackliste, Retourenschein, Artikeletikett WA erscheinen diese Artikel/Lieferpositionen nicht. Wird auf dem Beleg aber ein Gesamt-Gewicht gedruckt, beinhaltet das Gesamtgewicht trotzdem das Gewicht der Waren, die nicht auf den Belegen angegeben werden.

Beispiel:

Eine Onlineshop sendet seinen Kunden mit jeder Bestellung eine kleine Tüte Gummibären als Dankeschön. Diese sind aber ein extra zur Bestellung und tauchen daher nicht auf dem Lieferschein und dem Retourenschein auf. Für das Gewicht, und damit evtl. für die Versandkosten, sind sie aber relevant.

PROLAG®World Basic

Aktionsklassen-Konfiguration

Nutzen:

Durch die Hinterlegung dynamischer Zusatztexte kann auf spezifisch eintretende Situationen bedarfsgerecht reagiert werden. Dies verringert Arbeitsschritte, beschleunigt den Warendurchlauf und steigert letztendlich die Effizienz in der Auftragsabwicklung.

Beschreibung:

Es können dynamisch vorher definierte Zusatztexte abhängig von einem Feld, z. B. im Lieferauftrag oder in der Bestellung, vergeben werden. So ist es nun möglich, in der neuen Maske "Aktionsklassen-Konfiguration" ausführlichere Informationen aus der Aktionsklasse (z. B.: Beschreibung Parameter; Mandant; Anlagedatum) zu hinterlegen. Bei einem betreffenden Arbeitsschritt wird im Hintergrund geprüft, ob ein entsprechender Text eingetragen ist. Wenn dies der Fall ist, wird dieser dazu passend ausgegeben.

Beispiel:

Wird bei der Warenerfassung am I-Punkt festgestellt, dass die eingetroffene Ware das Fehlteil eines früheren Auftrags bedienen kann, soll statt der Hinweismeldung sofort und automatisch die Fehlteilbedienung erfolgen und das Filialetikett (angepasstes Kommissionieretikett) gedruckt werden. Bei diesem Crossdocking-Auftrag wird die Zuordnung der Nummer der Versandeinheit (NVE) zur Lieferposition vom Host bereits von Anfang an geplant. Das heißt, es wird bei diesem Auftrag, der einer gesonderten Auftragsart entspricht, die NVE in der Lieferposition übertragen.

Wird diese NVE nun am Wareneingang vereinnahmt, kann sofort eine automatische Fehlteilbedienung erfolgen. Es muss das Filialetikett gedruckt werden.

Button "Charge erzeugen" am I-Punkt

Nutzen:

Über die Schaltfläche "Charge erzeugen" kann am I-Punkt automatisch die Chargennummer befüllt werden. Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn eine entsprechende Aktionsklasse im Artikelstamm hinterlegt ist. Es ist einstellbar, nach welchem Nummernkreis und mit welchem Prä- bzw. Postfix die Charge befüllt wird (z. B. auch Datum).

Beschreibung:

Es gibt einen Button am I-Punkt "Charge erzeugen", womit automatisch anhand eines definierbaren Nummernkreises eine Charge in die Wareneingangsposition eingetragen wird. Dabei wird nur eine Charge eingetragen, wenn das Feld leer ist. Je Eigentümer kann ein separater Nummernkreis hinterlegt werden. Es gibt eine Aktionsklasse "Erzeuge Charge" für die Erzeugung der Chargennummer. Diese kann im Artikelstamm eingetragen werden. In der Aktionsklasse kann als Parameter 1 der Nummernkreis definiert werden. In Parameter 2 kann ein Datum, in Parameter 3-5 je eine Konstante eingetragen werden. In Parameter 6 kann die Reihenfolge der einzutragenden Parameter festgelegt werden, z. B. 3, 1, 4, 2. Die Charge kann immer manuell überschrieben werden, auch wenn sie automatisch befüllt wurde.

Beispiel:

Bei vielen PROLAG®World-Nutzern ist die Charge der maßgebliche Wert und muss immer befüllt werden. Bei der Warenerfassung soll es die Möglichkeit geben, die Charge anhand eines hinterlegten Nummernkreises zu befüllen.


Wareneingang

Transportmittelverwaltung Wareneingang

Nutzen:

Optimale Vorabkontrolle nach Lieferung der Ware durch Übernahme bzw. Kontrolle der Waren, bevor die Waren vereinnahmt werden. Abweichungen bezüglich der Menge etc. werden früh erkannt und erfasst.

Beschreibung:

Wareneingangskontrollen werden nicht am I-Punkt geprüft, sondern bei der Bestellpositionsübernahme. Hier muss der Mitarbeiter bestätigen, dass er für die gewählte Position eine genauere Prüfung durchführen muss. Der Mitarbeiter wird also dazu aufgefordert. z. B. die Menge genau zu zählen. Das Ergebnis wird in der Bestellposition gespeichert (Frühe Wareingang-Kontrolle erfolgt). Zusätzlich erfolgt ein Historyeintrag. Für diesen Ablauf gibt es in der Bestellung ein neues Feld "Bestellart", das das bisherige Feld "Auftragsart" ersetzt. In diesem Feld kann auch gesteuert werden, ob die frühe Wareneingangs-Kontrolle für die Bestellung erforderlich ist und ob am Ende, nach dem Kontrollieren aller Bestellpositionen, eine Rückmeldung erzeugt werden soll.

Beispiel:

Mengenabweichungen können in der Wareneingangskontrolle bereits vor der Warenerfassung erkannt und es kann darauf reagiert werden.


Übergreifende Prozesse

Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen

Nutzen:

Beim Auftreten von Störung innerhalb eines Warenaktionsintervalls werden diese Störungen berücksichtigt und die Intervalle entsprechend verlängert.

Beschreibung:

Treten Störungen bei einem Automatiklager auf, die die automatischen Warenaktionen mit einer bestimmten Intervalldauer für Waren nutzen, werden Störungen berücksichtigt, protokolliert und die Intervalldauer wird entsprechend der Störungsdauer angepasst.

Beispiel:

Ein Lebensmittel muss in verschiedenen Intervallen erhitzt und wieder gekühlt werden, um den richtigen Reifegrad zu erlangen. Bei einer Störung wird das Hitze-Intervall jedoch unterbrochen. Durch "Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen" wird berechnet, wie viel Zeit für das Hitze-Intervall verloren gegangen ist. Um diese Zeit wird dieses Intervall automatisch verlängert.


Mobile Prozesse

Allgemeine FORTRAS-Schnittstelle

Nutzen:

Es können ab sofort alle Speditionen, die die Fortras-Schnittstelle nutzen, angebunden werden.

Beschreibung:

Es steht ein neues Frachtführer-Format "FORTRAS100-FORMAT" zur Verfügung, mit dem Speditionen angebunden werden können, die die Schnittstelle FORTRAS Release 100 anbieten. Frachtführer, Konverter und weitere Einstellungen können für jede Spedition individuell konfiguriert werden.

Beispiel:

Speditionen wie Koch, Mäuler, Raben, Kühne & Nagel.


Materialflussrechner

Automatikstichlagerreihe

Nutzen:

Beim Ortsvorschlag werden möglichst artikel- und chargenreine Stich-Regalfächer gebildet, um Zeit in der Auslagerung bzw. Kommissionierung und Lagerplatz zu sparen.

Beschreibung:

In der Maske Automatikstichlagerreihe werden Datensätze für jedes Stich-Regalfach im Automatiklager gespeichert. Beim Ortsvorschlag wird zuerst nach einem passenden Stich für diese Artikel/Chargen-Kombination gesucht. Wird kein entsprechender Stich gefunden, wird ein neuer eröffnet. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wird in einen Stich mit einer anderen Artikel/Chargen-Kombination eingelagert.

Beispiel:

Regalfach mit 3 Stichen (mehrdimensional und mehrfachtief):
Stich 1: Artikel: A1 / Charge: C1
Stich 2: Artikel: A1 / Charge: C2
Stich 3: leer

Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C2 wird eingelagert -> Ziel: Stich 2
Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 1
Eine Ware des Artikels A2 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 3

Wenn jetzt noch eine vierte Ware des Artikels A3 eingelagert wird, entsteht ein gemischter Stich nach der Belegungsreihenfolge des Regalfach-Lagerhilfsmitteltyps.

Ansteuerung mit LED-Pointer – Pick-by-Light-Anlage

Nutzen:

Mittels LED-Pointer wird der Arbeitsvorgang durch die klare Visualisierung der Lagerplätze, von denen entnommen bzw. zugegeben wird, vereinfacht.

Beschreibung:

Mit dem LED-Pointer können die exakten Ziel- bzw. Entnahmeorte angeleuchtet werden.

Beispiel:

Soll eine Ware kommissioniert werden, wird diese gescannt und durch den LED-Pointer kenntlich gemacht. Der Arbeiter kann so wesentlich schneller die richtige Ware picken.

FAQ

  • Door de grote technologische veranderingen en de voortdurend veranderende bedrijfsprocessen is een innovatieve en flexibele logistieke oplossing zoals PROLAG®World noodzakelijk.
  • De besturingssysteemonafhankelijke programmering zorgt ervoor dat PROLAG®World op bestaande en toekomstige systemen blijft draaien.
  • Dankzij de HTML-standaarden kan de HTML-gebaseerde schermweergave in de browser met behulp van templates en voorbeelden aan uw behoeften worden aangepast.
  • PROLAG®World is uitgerust met branchespecifieke templates voor standaard bedrijfsprocessen.
  • Objectgeoriënteerde programmering zorgt voor een scheiding tussen de standaardlaag en de klantspecifieke laag. Hierdoor hoeven er geen programmawijzigingen in het standaardprogramma te worden doorgevoerd.
  • Dit resulteert in lage updatekosten en een vermindering van de 'TCO' (Total Cost of Ownership).
  • Bij de implementatie wordt het risico van stilstand en incompatibiliteit met bestaande systemen zo klein mogelijk gehouden.
  • PROLAG®World is gebaseerd op een sterke standaard.
  • PROLAG®World is database-onafhankelijk en kan daarom eenvoudig worden aangesloten op uw standaard database.
  • Het gebruik van XML- en ASCI-interfaces of geïntegreerde interfaces, zoals SAP, garandeert een snelle en permanente beschikbaarheid van gegevens.
  • PROLAG®World is zo ontworpen, dat de implementatie- en uitbreidingsmogelijkheden te allen tijde door een transparant prijsbeleid en een onafhankelijke ontwikkeling gewaarborgd zijn.
  • Daarom stelt PROLAG®World geen hoge eisen aan de hard- en software en kan het in uw bestaande netwerk worden geïntegreerd.
  • PROLAG®World kan dankzij zijn internetfunctionaliteit overal worden gebruikt en onbeperkt worden uitgebreid.
  • Een centraal georganiseerd gegevensbeheer maakt een eenvoudige en snelle administratie mogelijk.
  • Veel configuratiemogelijkheden zijn al beschikbaar via branchespecifieke templates.
  • De gebruikersinterface kan door de klant zonder voorkennis op een voorraad- en gebruikersgerichte manier worden aangepast.
  • Het principe van verschillende lagen maakt het mogelijk om PROLAG®World uit te breiden en te upgraden zonder uw klantspecifieke aanpassingen te wijzigen.
  • De objectgeoriënteerde programmering maakt het mogelijk om updates en instellingen door te geven aan de hoger gelegen klantenklassen.
  • De uitbreiding en expansie van het systeem is onbeperkt.
  • De installatie van PROLAG®World op de server is grotendeels geautomatiseerd.
  • Een installatie op de client is niet vereist, omdat alleen een internetbrowser nodig is.
  • PROLAG®World kan eenvoudig worden geïmplementeerd in de meeste gangbare goederenbeheersystemen. Er is een gecertificeerde interface voor SAP R/3.
  • PROLAG®World is database-onafhankelijk en uitgerust met een groot aantal data-interfaces.
  • PROLAG®World is besturingssysteemonafhankelijk en kan met uw bestaande software en hardware werken.
  • PROLAG®World is oneindig schaalbaar.
  • Er zijn veel uitbreidingsmodules beschikbaar voor gebruik in uw eigen specifieke bedrijfslogistiek.
  • PROLAG®World kan dankzij zijn internetfunctionaliteit overal worden gebruikt.
  • Dankzij zijn mandantenfunctionaliteit kan PROLAG®World ook worden gebruikt voor het beheer van meerdere magazijnen. Hierbij kunnen bijvoorbeeld kostenplaatsen voor schappenelementen en opslaghulpmiddellen beheerd worden.
  • Het gebruik van gemeenschappelijke standaarden zoals HTML en XML en de voortdurende ontwikkeling van de functionaliteit garanderen een toekomstbestendig gebruik van PROLAG®World.
  • Lage investeringskosten en een optimale beschikbaarheid en schaalbaarheid garanderen een langdurig gebruik.

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