cim logistics logo
Kundenportal

Kundenportal

In unserem CIM-Kundenportal finden Sie alle Hilfestellungen und Tools für Ihr PROLAG®World.
Von der individuellen Lern-Plattform zum praktischen FAQ – wir zeigen Ihnen alles Wissenswerte zu Ihrem Lagerverwaltungssystem.

Umfassend informiert 

Im CIM- E-Learning-Portal machen Sie sich mit den Funktionen unserer Warehouse-Management-System PROLAG®World vertraut. Lernen Sie eigenständig in individuellen Kursen, die Software richtig zu nutzen und testen Sie das neue Wissen in den Prüfungs-Einheiten.

In unseren Release-Note-Updates erfahren Sie, welche Neuerungen in PROLAG®World von unserer Entwicklung umgesetzt wurden. Denn unsere Software wird kontinuierlich weiterentwickelt, vierteljährlich werden verschiedenste Module um praktische Funktionen erweitert.

Sie haben Fragen rund um unsere Software PROLAG®World? In unseren FAQ finden Sie schnell die Antworten.
Um noch einfacher mit uns in Verbindung treten zu können, holen Sie sich den Teamviewer unseres Kundenportals. So haben Support und Co. Ihre Anliegen direkt vor Augen.

Release-Notes

1. PROLAG®World Basic

MHD-Vorschläge über Aktionsklassen

Betrifft Modul: 205-07 Mindesthaltbarkeitsverwaltung

Nutzen:
Neue Aktionsklassen zur Berechnung und Vorgabe des Mindesthaltbarkeitsdatums, welche im Artikelstamm hinterlegt sind und unter anderem für MHD-Vorschläge am I-Punkt und bei der Produktion Verwendung finden.

Beschreibung:
Die im Artikelstamm eingetragene „Berechnung des Mindesthaltbarkeitsdatums“ definiert, wie das vorgeschlagene MHD einer Ware ermittelt wird.
Dies geschieht anhand von Aktionsklassen, welche unterschiedliche Arten der MHD-Berechnung abbilden und eine zusätzliche Konfigurierbarkeit ermöglichen.

Abhängig von den eingestellten Parametern lässt sich ausgehend vom FIFO-Datum der Ware die MHD-Vorgabe des Artikelstamms hinzuaddiert. Möglich ist auch, dass Datum anschließend auf den letzten Tag des betreffenden Monats aufzurunden.
Das daraus resultierende Haltbarkeitsdatum kann bei der Einlagerung in der I-Punkt-Maske je nach Einstellung automatisch oder durch Betätigen der Schaltfläche „MHD vorschlagen“ eingetragen werden. Auch der "I-Punkt-Prozess am mobilen Gerät" berücksichtigt den MHD-Vorschlag.

Im Rahmen der Produktion ist sowohl bei der Gutteil-Erfassung als auch bei der Vereinnahmung produzierter Fertigteile das jüngste Mindesthaltbarkeitsdatum der beim Produzieren verwendeten Rohstoffe bestimmbar.

Beispiel:
Für bestimmte, durch Eigenproduktion hergestellte Lebensmittel gilt es, dass Mindesthaltbarkeitsdatum aus der Rohstoffposition zu übernehmen, die als erstes abläuft.
Damit die Suche nach dem jüngsten MHD nicht manuell vom Anwender geschehen muss und um Fehlangaben zu verhindern, erfolgt die Analyse der verwendeten Rohstoffe durch das System, welches im Anschluss das zeitlich nächste Mindesthaltbarkeitsdatum in der Benutzeroberfläche der Gutteil-Erfassung vorschlägt. Dieses kann somit schnell und sicher vom Anwender bestätigt werden.

 

2. PROLAG World Neues User-Interface

Beschreibung und Shortcut als Tooltip im Hauptemenü

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket 100-01

Nutzen:
Die Shortcuts zu einem Hauptmenüeintrag können angezeigt werden. Erleichtert das Merken der Shortucts.

Beschreibung:
Wenn der Mauszeiger über einem Hauptmenüeintrag ruht, werden auch die zugehörigen Shortcuts, die unten in der Suchleiste eingegeben werden können, angezeigt, sofern es welche gibt.

Beispiel:
Der Mauszeiger ruht über dem Eintrag "Etikettierprogramm" und im Tooltip wird der Shortcut "ep" angezeigt.

 

Auflistung Filteroperation


Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket 100-01

Nutzen:
Die Suche nach mehreren Werten in einer Spalte funktioniert schneller und einfacher.

Beschreibung:
Für Suchen auf eine Spalte vom Typ Text kann die neue Filteroperation "Auflistung" verwendet werden. Bei dieser nach mehreren Werten, jeweils mit einem Semikolon getrennt, gesucht werden. Dieser Operator verhält sich als würde man für jeden Wert eine "Entspricht" Suche durchführen und diese mit "oder" verknüpfen.

Beispiel:
Die Mitarbeiterin in der Qualitätssicherung möchte Waren von den Artikeln "ABC", "789" und "XYZ5" prüfen. Anstatt mehrerer "entspricht" Anweisungen kann sie im Feld der Artikelnummer einfach "ist aufgelistet in" auswählen und als Suchwert "ABC; 789; XYZ5" eingeben und bekommt daraufhin nur die gewünschten Waren angezeigt.

 

3. Ausdrucke und Belege

Gewicht-Anzeige von Waren und VPEs auf Pack- und Gesamtpackliste

Betrifft Modul: 403-01 Packplatz

Nutzen:
Auf der Packliste und der Gesamtpackliste kann, abhängig von der kundenprolag.ini-Einstellung, das Netto- und/oder Bruttogewicht pro Ware, pro Verpackungseinheit oder insgesamt angezeigt werden. Für das Nettowarengewicht wurde im Lagerhilfsmittel ein neues Attribut ergänzt.

Beschreibung:
In der kundenprolag.ini, Sektion [GESAMTPACKLISTE_DRUCKLOGIK] wird jeweils eingestellt, ob auf der Gesamtpackliste pro Ware, pro Verpackungseinheit oder für das Gesamtgewicht der Sendung das Netto- oder das Bruttogewicht angezeigt wird.
Für die Packliste existieren diese Wahlmöglichkeiten in der kundenprolag.ini-Sektion [PACKLISTE_DRUCKLOGIK] pro Ware und für die ganze Verpackungseinheit.
Aus Performance-Gründen wird der Wert nur für Verpackungseinheiten und Lagerhilfsmittel, aber keine sonstigen Kindklassen von Lagerhilfsmitteln (z.B. Sammel-Lagerhilfsmittel) gepflegt.

Beispiel:
In der kundenprolag.ini, Sektion [GESAMTPACKLISTE_DRUCKLOGIK] ist stehen folgende Einstellungen:

  • GEWICHTSANGABE_WARE = keine -> auf der Gesamtpackliste wird pro Ware das Gewicht nicht extra angedruckt
  • GEWICHTSANGABE_VPE = brutto -> pro Verpackungseinheit wird das Bruttogewicht der Verpackungseinheit angedruckt
  • GEWICHTSANGABE_ZUSAMMENFASSUNG = nettoUndBrutto -> in der Zusammenfassung der Packliste werden sowohl Brutto- als auch Nettogewicht der gesamten Sendung angegeben

 

4. Warenausgang

Listen Zusatz-Sortierung: Kunden-Priorität

Betrifft Modul: 101 Basispaket

Nutzen:
Neue Aktionsklasse zur Listensortierung, welche im Druckbereich hinterlegt werden kann. Sie dient der Ermittlung einer Listen-Zusatzsortierung anhand eines numerischen Attributs des Kundenstamms.
Mit dieser Funktion können Kunden mit einer hohen Priorität bevorzugt werden.

 

5. Qualitätsmanagement

InterfaceLZ in PrüfprotokollKonfiguration implementieren

Betrifft Modul: 206-05 QS-Prüfprotokoll

Nutzen:
Man kann verschiedene Prüfprotokoll-Konfigurationen für verschiedene Logistikzentren anlegen und es gibt noch die Möglichkeit eine Prüfprotokoll-Konfiguration für verschieden Logistikzentren zu anlegen.
Die Prüfprotokoll-Konfiguration ist nun logistikzentrumsabhängig.

Beschreibung:
Prüfprotokoll-Konfiguration und Prüfprotokoll-Konfiguration-Position sind ab STD3.2.2 abhängig von Logistikzentrum.

 

Prüfprotokoll am I-Punkt

Betrifft Modul: Qualitätsmanagement - Prüfprotokoll 206-05

Nutzen:
Bei der Vereinnahmung der Ware am I-Punkt kann nun das im Artikelstamm hinterlegte Prüfprotokoll abgefragt werden.
Davor gab es diese Funktion im QS-Handling.

Beschreibung:
Das Prüfprotokoll wird dann bei erfolgreicher Vereinnahmung hinterlegt und kann jederzeit in der Ware eingesehen werden. Wenn das Modul Qualitätssicherung 206-01 aktiv ist, wird die Ware automatisch QS-gesperrt in die Qualitätssicherungs-Lagergruppe eingelagert.

Beispiel:
Bei Tiefkühlware muss am Wareneingang die Temperatur gemessen und erfasst werden. Wenn die Grenzwerte nicht eingehalten werden, wird die Ware automatisch in das Qualitätssicherungs-Lager eingelagert um weitere Prüfungen durchzuführen.

 

6. PROLAG Go - Mobile Prozesse

Misch-Lagerhilfsmittel nachträglich abschließen

Betrifft Modul: 302-04 Mischlhm-Einlagerung

Nutzen:
Mitarbeiter*innen können schneller ein Misch-Lagerhilfsmittel nachträglich mit einem mobilen Gerät abschließen. Funktion neu implementiert, zuvor musste in den I-Punkt gewechselt werden.

Beschreibung:
Neuer Menüpunkt Misch-Lagerhilfsmittel abschließen. Dieser Menüpunkt hat die selbe Funktion wie die F-Taste am geplanten -I-Punkt

 

7. Versand

DHL-Fracht: Gefahrguttabelle

Betrifft Modul: 403-04_82 DHL Fracht Erweiterungsmodul - Gefahrgut

Nutzen:
Gefahrgut kann mit DHL-Fracht verschickt werden.

Beschreibung:
In der DFÜ an DHL-Fracht fehlte bisher die DHL-Fracht-interne Gefahrgut-ID. Diese kann nun mittels der neuen Tabelle DHL-Fracht-Gefahrgut aus der Gefahrgut-ID im Gefahrgutstamm ermittelt werden. Die Daten für die Tabelle werden von DHL-Fracht als Excel-Tabelle zur Verfügung gestellt; Grundlage ist eine Tabelle des Kunden mit seinen über DHL-Fracht versendeten Gefahrgütern. Diese Tabelle wird wie eine Routing-Datei eingelesen; dazu muß sie vorher im csv-Format exportiert werden. Das Einlesen wird in der Datei DhlFrachtGefahrgut.ini konfiguriert (Trennzeichen, Reihenfolge der Felder, zu ignorierende Felder).

 

Versand Sammel Lagerhilfsmittel/Vereinzelung Gefahrgut

Betrifft Modul: Versand

Nutzen:
Sammel Lagerhilfsmittel (SammelLhm) können wie Verpackungseinheiten versendet werden und werden auf den Drucken aufgelistet. Auch die weitere Verarbeitung mit Spedition oder Paketdienstleistern hat sich dadurch erweitert. Neu ist, dass nun Sammellhms mit Gefahrgütern versendet werden können.


Beschreibung:
Aufgrund einer neuen Anforderung wurde auf der technischen Seite einiges umgestellt. Es gibt eine neue Zwischenklasse, Versandeinheit, zwischen Lagerhilfsmittel und Verpackungseinheit/SammelLhm. Sinn ist es, dass nun das SammelLhm wie eine VPE behandelt werden kann und auch bei sendungsreinen VPEs auf diesem versendungsrelevante Daten eingetragen bekommt,wie z.B. die Frachtführerpaket-ID. Das SammelLhm wird dann auch auf den Belegen anstatt der VPEs, welche auf diesem liegen, gedruckt. Diese Umstellungen ermöglichen das Verladen der SammelLhms und beeinflussen die Drucke.

1. PROLAG®World Basic

Konfigurierbarer CE-Zertifikat-Druck am Warenein- und -ausgang

Betrifft Modul: Zertifikationsverwaltung 209-13

Nutzen:
Der konfigurierbare CE-Zertifikat-Druck bietet Ihnen folgenden Vorteil:

  • Einstellbarer Ausdruck des CE-Zertifikats in den mobilen Wareneingangsprozessen „I-Punkt geplant“, „I-Punkt ungeplant“ und „Erfassung am Ort“.
  • Aufruf des Zertifikat-Drucks über Funktionstaste innerhalb der erwähnten Abläufe.
  • Keine doppelte Kopie des CE-Zertifikats, wenn dieses beim Auslagern bereits auf der Umverpackung angebracht ist.

Beschreibung:
In den mobilen Wareneingangsprozessen „I-Punkt geplant“, „I-Punkt ungeplant“ und „Erfassung am Ort“ wurde abgesehen von der bereits existierenden Auswahl eines CE-Zertifikats für zertifikatspflichtige Artikel auch die Abfrage der Druckerzeugung angepasst. Für mehrfache Kopien ist nun zusätzlich die Eingabe der Druck-Anzahl möglich. Neben der Ablehnung eines Drucks per Schaltfläche, kann neuerdings der gesamte Prozessschritt über den Verteiler des PROLAG®Go-Ablaufs deaktiviert werden. Dies ist möglich, da die Druck-Abfrage des CE-Zertifikats per Funktionstaste jederzeit wiederholbar ist.

Beispiel:
CE-Zertifikate sind nur für Schnitt- und Meterwaren in variabler Anzahl zu drucken. Auch für Umverpackungen, die nicht vom Lieferanten stammen und deshalb noch nicht mit einem solchen Label versehen sind, ist ein Ausdruck des CE-Zertifikats erforderlich.

 

2. PROLAG®World Neues User-Interface

Schaltfläche "Auswahl aufheben"

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket 100-01

Nutzen:
Unabhängig von den aktuell ausgewählten Datensätzen kann für einen nächsten Arbeitsschritt die Auswahl schnell und einfach zurückgesetzt werden.

Beschreibung:
In der Menüleiste gibt es die Schaltfläche "Auswahl aufheben". Beim betätigen wird die Auswahl der Datensätze aufgehoben.

Beispiel:
Am Auftrag Leitstand sollen Aufträge freigegeben werden. Durch die vorherige Aktion sind allerdings noch einige andere Datensätze markiert. Um diese nicht einzeln deselektieren zu müssen genügt ein Klick auf die Schaltfläche "Auswahl aufheben" wodurch sichergestellt ist dass kein Datensatz von zuvor fälschlicherweise noch ausgewählt ist.

 

3. Versand

Schaltfläche um alle Verpackungseinheiten für ein Transportmittel auf einmal zu verladen

Betrifft Modul: Versandbahnhof 403-21

Nutzen:
Mit einem Klick können alle Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel, die am Versandbahnhof bereit liegen, verladen werden.

Beschreibung:
Verlädt automatisch alle Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel, die dem ausgewählten Transportmittel zugewiesen sind und auf einer Bereitstellungsfläche liegen. Die Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn das Transportmittel an einem Tor angemeldet ist. Beim Abschluss der Aktion wird eine Meldung mit der Anzahl der verladenen Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel sowie ggf. einer Auflistung der Lagerhilfsmittel, die nicht verladen werden konnten.

 

 

1. PROLAG®World Basic

Anzahl zu druckender Etiketten am I-Punkt faktorabhängig

Betrifft Modul: Basispaket 

Nutzen:
Im Artikelstamm kann eingestellt werden, ob am I-Punkt pro Ware mehrere Artikeletiketten, Stücketiketten oder Warenlabels gedruckt werden müssen.

Beschreibung:
Im Artikelstamm werden Faktoren, wie viele Warenlabel, Artikel- und/oder Stücketiketten pro Ware gedruckt werden sollen, eingetragen. Dabei gilt: Zu druckende Etiketten = (Zu druckende Etiketten ohne Berücksichtigung des Faktors) * Faktor, aufgerundet zur nächstgrößeren Ganzzahl.

Die Anzahl der zu druckenden Artikel- und Stücketiketten werden, mit dem jeweiligen Faktor Anzahl Artikeletiketten bzw. Faktor Anzahl Stücketiketten aus dem Artikelstamm bereits eingerechnet am I-Punkt angezeigt und sind in der Maske änderbar.

Für Stücketiketten ersetzt der Faktor Anzahl Stücketiketten die Prüfung, dass es nur für seriennummernpflichtige Waren gedruckt wird. Um den Druck von Stücketiketten zu verhindern, muss der Faktor Anzahl Stücketiketten auf den Wert 0,0 gesetzt werden.

Anzahl Warenlabel und Anzahl Warenlabel (Rest) beziehen sich auf die Anzahl der zu druckenden Warenlabel noch ohne Berücksichtigung des Faktors. Das Feld "Warenlabel gedruckt für" gibt die Anzahl der unter Berücksichtigung des Faktors für die Anzahl der Warenlabel tatsächlich gedruckten Warenlabels an. Dies erfolgt, um die Berechnung für die Anzahl und Menge pro Warelabel konsistent zu halten. Aufgrund von Rundungen bei der Anzahl der Warenlabel kann es sonst zu Problemen kommen, z.B. Faktor = 0,1, Anzahl Warenlabel (eingetragen) = 1 würde 10 mögliche Werte für die Berechnung der Warenmenge pro Label erlauben.

Die Funktion des Flags "Anzahl Warenlabel prüfen" wurde geändert.
Wenn das Flag "Anzahl Warenlabel prüfen" gesetzt ist, werden bei der manuellen Änderung von "Anzahl Warenlabel" oder "Menge pro Warenlabel" die Felder "Anzahl Warenlabel", Menge pro Warenlabel", "Anzahl Warenlabel (Rest)" und "Menge pro Warenlabel (Rest)" automatisch aktualisiert.
Bisher wurde durch das Setzen diesen Flags geprüft, ob die Anzahl der Warenlabel größer gleich der Einlagermenge ist. Mit Einführung des Faktors für die Anzahl der Warenlabel, ist diese Prüfung aus Rundungsgründen nicht mehr sinnvoll.

 

Einlagerung gesperrter Ware

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Es ist jetzt möglich über die Bestellposition und Wareneingangsposition vorzugeben, dass Ware gesperrt eingelagert werden soll. Hierbei kann auch ein Sperrgrund angegeben werden.

Beschreibung:
Ist das Feld 'gesperrt' in der Bestellposition gesetzt, wird der Wert in die Wareneingangsposition übernommen und die Ware wird gesperrt eingelagert.
Am WE-Büro kann die Sperre für jede Wareneingansposition einer Bestellposition individuell gesetzt werden, sofern die Bestellposition die Sperre nicht vorgibt.
Soll die Ware gesperrt eingelagert werden, kann auch ein Sperrgrund hinterlegt werden. Zur Auswahl stehen Sperrgründe, die über die Maske Sperrgründe angelegt wurden.

Sofern nicht über Bestellposition, oder Wareneingangsposition vorgegeben, können Sperre und Sperrgrund auch am I-Punkt gesetzt werden.
Vorgegebene Werte können am I-Punkt nicht geändert werden.
Am mobilen I-Punkt erst ab Standard 3.2.1 möglich.

Beispiel:
Eine Bestellposition gibt die Sperre vor (nicht den Sperrgrund), womit auch die dazugehörige Wareneingangsposition das Feld 'gesperrt' gesetzt hat. Am I-Punkt kann die Sperre nicht mehr verändert werden, allerdings kann ein Sperrgrund angegeben werden.

 

2. PROLAG®Go Mobile Prozesse

Anzahl Barcodes zu scannen einstellbar

Betrifft Modul:
PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03_01)
PROLAG®Go - Warenerfassung am Ort (302-01)
Barcodegestützte Einlagerung von ganzen Liefereinheiten nach GS1-Standard (202-04)

Nutzen:
Erhöhte Geschwindigkeit bei der Warenerfassung am Ort durch Reduzierung von Klicks.

Beschreibung:
Bisher wurde bei aktiviertem Barcode-Scannen am mobilen I-Punkt (geplant/ungeplant) und bei der Warenerfassung am Ort (geplant/ungeplant) immer 4 mal nach "Scanne Barcode" gefragt, da es prinzipiell möglich ist bis zu 4 Barcodes auf einem GS1-Etikett anzudrucken.
Man musste dann immer extra auf "beenden" drücken, wenn man weniger als 4 Barcodes scannen wollte oder konnte, weil z.B. nur ein einziger Barcode auf der Ware angebracht war.
Es war bisher allerdings im Lieferant einstellbar, ob für bestimmte Lieferanten automatisch das Scannen nach 1-3 Barcodes schon früher beendet werden sollte.
Der Lieferant kann jedoch nur ermittelt werden, wenn ein (00)-SSCC-Barcode gescannt wird, da in der SSCC die GLN-Basis-Nummer enthalten ist und hierüber der Lieferanten eindeutig identifiziert werden kann.
Wenn nur ein (01) oder (02)-GTIN-Barcode gescannt wird, kann kein Lieferant ermittelt werden.
Damit man zu Projekt-Beginn, wenn man sehr viele Waren erst-erfassen muss, nicht unnötige Zeit verliert, weil man ständig auf "Beenden" drücken muss, obwohl man immer nur einen GTIN scannt, kann man nun im Projekt konfigurieren, dass nach 1-3 gescannten Barcodes automatisch mit dem Prozess fortgefahren werden soll auch wenn kein Lieferant beim Scannen eines Barcodes ermittelt werden konnte.

 

3. Transport

Transportwagen wird Sammel-Lhm

Betrifft Modul:
Verwalten von Sammel-Lhms 403-18
Aus-und Umlagerungen mit Transportwagen 303-16

Nutzen:
Beim Abstellen eines Transportwagens auf dem (Auto-)Packplatz kann dieser dann direkt mittels MOG-Ablauf zum Versand gebracht werden, kein Scannen der einzelnen Verpackungseinheiten notwendig.

Beschreibung:
Entsprechend konfiguriert (siehe Transportwagen wird Sammel-Lhm) wird der fertig kommissionierte Transportwagen (i.e. die Kommissionier-Lagerhilfsmittel auf dem Transportwagen) beim Abstellen auf dem Packplatz zu einem Sammel-Lhm mit identischer LHM-ID, die kommissionierten Lagerhilfsmittel auf dem Sammel-Lhm werden zu Verpackungseinheiten.

Steuerung Erzeugung Verpackungseinheiten bei Autoverpacken

Betrifft Modul:
Verwalten von Sammel-Lhms 403-18

Beschreibung:
Mittels Schalter (siehe Transportwagen wird Sammel-Lhm) kann gesteuert werden, ob beim Autoverpacken die Verpackungseinheiten am Versandbahnhof erzeugt werden (DEFAULT), oder am aktuellen Ort (Ort der Abgabe).

 

1. PROLAG®World Basispaket

Barcodeauswertung im Gesamtfilterfeld

Betrifft Modul: Basispaket

Nutzen:
Barcodes können zum Identifizieren von Objekten im Gesamtfilterfeld benutzt werden.

Beschreibung:
Im Gesamtfilter können Barcodes gescannt werden. Die Suche gestaltet sich dadurch einfacher und ohne manuelle Eingabe.

Beispiel:
Bei der Vereinnahmung einer Bestellung kann ein GS-Barcode gescannt werden.

 

Neue Rückmeldung für Lieferscheinpositionen in bestimmten Lagergruppen

Betrifft Modul: Basispaket

Nutzen:
Es kann die Rückmeldung zur Lieferscheinposition anhand der Lagergruppe der Ware konfiguriert werden.

Beschreibung:
Es kann die Rückmeldung für das Host-System zur Lieferscheinposition eines beliebigen Status anhand von konfigurierbaren Lagergruppen der Ware erzeugt werden.

Beispiel:
Rückmeldung von Lieferscheinpositionen mit Status neu die in der Lagergruppe FEHLTEIL liegen. Damit wird automatisch eine Rückmeldung erzeugt, sobald ein Lieferauftrag Ware in dieser Lagergruppe reserviert.

 

E-Mail Versand mittels STARTTLS

Betrifft Modul: Basispaket und PROLAG®Print Services (208-01)

Nutzen:
Es kann nun ein SMTP-Server zum E-Mail Versand verwendet werden, der STARTTLS zur Verbindung einsetzt, wie beispielsweise Office365.

Beschreibung:
Sowohl PROLAG®World als auch die Print Services (ab Version 10.4) kann in der Konfiguration zum E-Mail Versand zur Benutzung von STARTTLS konfiguriert werden.

 

Auftragsart - artikelreine Kommissionierung

Betrifft Modul: Basispaket

Nutzen:
Weitere Möglichkeit zur Übersteuerung des Auftrags durch die Auftragsart möglich.

Beschreibung:
Zur Auftragsart wurden zwei neue Felder aufgenommen: artikelreine Kommissionierung und überstimmt artikelreine Kommissionierung aus Lieferauftrag.
Sind beide Felder gesetzt wird bei Neuanlage eines Lieferauftrags das Kennzeichen soll artikelreine Kommilisten bilden automatisch im Lieferauftrag aus der Auftragsart gesetzt.

 

Stationen an welcher der Lieferschein gedruckt wird

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Über die Auslagersteuerung kann bestimmt werden, wann der Lieferscheindruck erfolgen soll

Beschreibung:
Über die Auslagersteuerung kann bestimmt werden, wann der Lieferscheindruck erfolgen soll. Bisher gab es nur eine universelle Einstellung in der prolag.ini, diese gilt auch weiterhin, jedoch kann diese nun bei einer gewählten Auslagersteuerung überstimmt werden.

 

2. Umlagerung/Nachbevorratung

Logik für die Berechnung der Umlagermenge im Nachbevorratungsartikel einstellbar

Betrifft Modul:
Nachbevorratung von Kommissionierlagern (204-02)

Nutzen:
Bisher konnte die Logik zur Berechnung der Umlagermenge bei der Reservierung nur global über die Konfigurationsdatei eingestellt werden. Mit dieser Erweiterung kann die Berechnungslogik für jeden Nachbevorratungsartikel individuell angepasst werden.

Beschreibung:
Die Einstellung in der Konfigurationsdatei bleibt erhalten, allerdings kann diese Einstellung im Nachbevorratungsartikel überschrieben werden.

Beispiel:
Grundsätzlich soll die Umlagermenge immer anhand benötigten Menge der noch nicht vollständig reservierten Lieferpositionen berechnet werden. Bestimmte Artikel sollen aber immer auf eine festgelegte Menge aufgefüllt werden.

 

3. Drucken  

GS1 Datamatrix Barcode

Betrifft Modul: Barcodegestützte Einlagerung von ganzen Liefereinheiten nach GS1-Standard  (202-04)

Nutzen:
Es können nun Belege mit Datamatrix-Barcode im GS1-Format gedruckt werden

Beschreibung:
Bisher konnte ein GS1-Barcode nur in Form eines Code-128 Barcodes gedruckt werden. Nun ist es auch möglich diesen als 2-D Datamatrix Barcode zu konfigurieren und zu drucken.

 

5. PROLAG®Go 

Warenlabel-Druck

Betrifft Modul:
PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket 300-01

Nutzen:
Mit den Mobilen Gerät-Abläufen "LHM-Info", "Direktumlagerung Lhm" und "Direktumlagerung Ware" kann ein Warenlabel gedruckt werden.

Beschreibung:
Im Ablauf "LHM-Info" kann nach der Identifizierung einer einzelnen Ware durch die Betätigung einer Funktionstaste ein Warenlabel für diese Ware gedruckt werden. Wenn sich auf dem zuvor ausgewählten Lagerhilfsmittel nur gleichartige Waren befinden (d.h. Waren mit identischen Werte der Warentrennkriterien), kann bereits nach der Auswahl der Lagerhilfsmittels ein Warenlabel gedruckt werden; die gleichartigen Waren werden dabei als eine einzige Ware angesehen.
In den Abläufen "Direktumlagerung Lhm" und "Direktumlagerung Ware" wird vor dem Scannen des Ziels automatisch ein Warenlabel für die Ware auf dem aufgenommenen Lagerhilfsmittel gedruckt; wenn sich mehrere Waren auf dem Lagerhilfsmittel befinden, wird das Warenlabel nur gedruckt, wenn sie gleichartig sind. Dieser automatische Druck findet nur für Artikel statt, die einen entsprechenden Druckmodus Warenlabel haben.
Im Druckmodus Warenlabel des Artikels wird konfiguriert, wie viele Labels mit welcher Menge für eine Ware gedruckt werden; beim Modus Gemäß manueller Vorgabe drucken kann dies vom Benutzer individuell vorgegeben werden. Außerdem wird hier konfiguriert, ob und unter welchen Bedingungen der automatische Warenlabel-Druck für diesen Artikel stattfindet.

  

5. Versand

Mehrpaketsendungen

Betrifft Modul:
403-01 (Packplatz), 403-07 (Paketdienstleister UPS)

Nutzen:
Es ist möglich, den Druck von bestimmten Verpackungseinheit-Belegen zurückzuhalten, bis die ganze Sendung gepackt ist; dadurch können Belege Informationen enthalten, die vorher nicht bekannt sind.
Wenn für eine Sendung der Druck der Packetiketten zurückgehalten wird, bis die ganze Sendung gepackt ist, werden die Daten aller Verpackungseinheiten der Sendung zusammen an UPS Worldship übermittelt. Das spart Versandkosten bei UPS.

Beschreibung:
In der Packplatz-Druckkonfiguration kann für das Packetikett, die Packliste, das GS1-Label und das Amazon-Label eingestellt werden, dass sie erst beim Abschließen der letzten Verpackungseinheit der Sendung gedruckt werden. Wenn beim Abschließen einer Verpackungseinheit weder ein Packetikett noch ein GS1-Label gedruckt wird, wird stattdessen ein VPE-Etikett (mit der Lagerhilfsmittel-ID) gedruckt, damit die Verpackungseinheit identifizierbar ist und später das richtige Versandetikett aufgeklebt werden kann. Dazu wird bei UPS sichergestellt, dass bei Mehrpaketsendungen die Lagerhilfsmittel-ID als Referenz 1 an UPS Worldship übermittelt wird; diese Referenz wird auf dem UPS-Etikett abgedruckt.
Verpackungseinheiten, für die noch nicht alle Belege gedruckt werden sind, haben den Status "wartenBisSendungGepackt" und können nicht verladen werden.

 

6. Produktion

Chargennummer automatisch generieren

Betrifft Modul: Chargenverwaltung (205-02)


Nutzen:
Mit dieser Funktion kann beim manuellen oder automatischen Anlegen eines Produktionsauftrags eine eindeutige Chargennummer vorgegeben werden. Alle Gutteile die im Rahmen dieses Produktionsauftrags erzeugt werden, erhalten anschließend diese Chargennummer, sodass die Rückverfolgung zu diesem Produktionsauftrag jederzeit gewährleistet ist.

Beschreibung:
Die Stücklistendefinition ist um das Feld Charge vorbelegen erweitert worden, in dem eine Aktionsklasse zur automatischen Berechnung einer Chargennummer hinterlegt werden kann.
Wenn in einer Stückliste eine solche Aktionsklasse hinterlegt ist, wird für jeden über diese Stückliste angelegten Produktionsauftrag eine Chargennummer berechnet und in den Produktionsauftrag eingetragen. Beim manuellen Anlegen eines Produktionsauftrags wird das Feld Charge Fertigteil mit der berechneten Chargennummer vorbelegt, der vom Benutzer vor dem Speichern des Produktionsauftrags noch geändert werden kann.
Wie bisher, erhalten diese Chargennummer dann auch alle im Rahmen dieses Produktionsauftrags erzeugten Gutteile

 

7. Datenübertragungsprozesse 

Artikelbildpool automatisch anlegen

Betrifft Modul: Hostschnittstelle (207-16)

Nutzen:
Es können nun in der Artikelschnittstelle Pfade zu Artikelbildern übertragen werden und die notwendigen Objekte werden automatisch angelegt

Beschreibung:
Bisher konnte ein Pfad für ein Artikelbild nur über zwei separate Schnittstellennachrichten (Bildpool + Bildreferenz) übertragen werden. Jetzt kann dies direkt mit der Artikelstamm-Nachricht übertragen werden und Bildpool sowie Bildreferenz werden automatisch angelegt.

Beispiel:
Mit dem Artikelstamm wird ein Bildpfad in der Schnittstelle mit übertragen. Ohne weitere Konfiguration werden die Artikelbilder an den vorgesehenen Stellen angezeigt (beispielsweise bei der Kommissionierung).

 

8. Fördertechnik/Automatik

Maske Prüfplatz

Betrifft Modul:
Automatik

Nutzen:
Neue Maske, um Ware zu überprüfen und an bestimmte Lieferpositionen zuzuweisen oder zum Ausschleusen

Beschreibung:
Der Prüfplatz ist Teil einer Versandstraße. Der Prüfplatz ist in einer Fördertechnik eingebunden und bekommt eine Ware. Dem Prüfplatz sind drei nachfolgende Wege zugeordnet, nämlich zu den Palettierplätzen eins, zwei und drei. Der Benutzer kann den Palettierplätzen eins und zwei Lieferpositionen zuweisen und die Waren dann entweder den Lieferpositionen zuweisen oder zum Palettierplatz drei zur weiteren Handhabung schicken. Sind die Waren auf den Palettierplätzen fertig zugewiesen, kann der Benutzer diese sowie die Lieferpositionen abschließen.

1. PROLAG®World Basispaket

 Mehrere Artikel für dieselbe GTIN

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket

Nutzen: Die Identifizierbarkeit eines Artikels über die GTIN bleibt erhalten, auch wenn er eigentümerabhängig in unterschiedlichen Objekten verwaltet wird.

Beschreibung: Die GTIN-Artikel-Zuordnung ist jetzt eigentümerabhängig; der Eigentümer des Zuordnungs-Objekts stimmt immer mit dem Eigentümer des darin enthaltenen Artikels überein. Bei einer Suche in der Datenbank werden daher immer nur die Zuordnungen des gerade aktiven Eigentümers gefunden. Am geplanten mobilen I-Punkt wird dazu während der Artikel-Eingabe vom Eigentümer des Benutzers (ist meist SUPER) auf den Eigentümer der aktuellen Bestellung gewechselt.

Beispiel: Derselbe Artikel wird in verschiedenen Hostsystemen unter verschiedenen Artikelnummern geführt; den Hostsystemen entsprechen in PROLAG®World verschiedene Eigentümer. Der Artikel wird deswegen pro Eigentümer in einem eigenen Objekt verwaltet. In der GTIN-Artikel-Zuordnung ist diesen Objekten dieselbe GTIN zugeordnet, weil es sich ja um denselben Artikel handelt.

2. Warenausgang

Warenausgangs-Warenaktionen im Lieferauftrag und Kundenstamm

Betrifft Modul: Aktionspläne und Aktionskalender (205-42)

Nutzen: Im Lieferauftrag und im Kundenstamm können nun Warenausgangs-Warenaktionen hinterlegt werden, die nach der Kommissionierung und vor den normalen Warenausgangs-Stationen ausgeführt werden muss.

Beschreibung: Die Warenaktion aus dem Kundenstamm wird automatisch in den Lieferauftrag übernommen, wenn im Lieferauftrag keine Warenaktion hinterlegt wurde. Nach der Kommissionierung wird die Ware am Aktionsplatz abgegeben. Sobald die Warenaktion durchgeführt wurde, kann die Liste zur nächsten Station (z.B. dem Packplatz) weitertransportiert werden.

Beispiel: Für den Kunden X soll die Ware immer an einem speziellen Arbeitsplatz gewartet werden, bevor sie versendet wird.

 

3. Übergreifende Prozesse

 Inventur - Umgang mit Seriennummern bei sonst identischen Waren und Seriennummernerfassung mittel mobilem Gerät (MOG)

Betrifft Modul: Seriennummernverwaltung (205-04) und PROLAG®Go - Inventur (305-06)

Nutzen: Bei der Inventur werden Waren mit Seriennummern für den Benutzer sinnvoll kumuliert. Die Seriennummernerfassung mittels MOG ist jetzt möglich

Beschreibung: Bisher konnte es sein, dass zwei Waren (30 und 20 Stück) auf dem gleichen Lagerhilfsmittel sich durch den Seriennummernpool unterschieden. Da der Mitarbeiter bei einer Inventur aber erwarten wird, einmal nach der Menge (50 Stück) gefragt zu werden, wird dies jetzt auch so zusammengefasst. Im Zuge dieser Erweiterung ist nun auch die Seriennummernerfassung mittels MOG ermöglicht worden.

Anhand der Menge der gescannten Seriennummern wird dies mit dem bisherigen Ablauf (Menge eingeben und anschließend bestätigen) gleichgesetzt, sodass entweder die Menge eingegeben wird oder die Seriennummern gescannt werden. Das bisherige Fehlerhandling wird beibehalten, bei Mengenabweichungen oder Unterschieden in den gescannten Seriennummern zu den Erwarteten muss manuell eingegriffen werden.

 

4. PROLAG®Go 

Mobiles Gerät Verladung: Mehr Informationen in der Dockauswahl

Betrifft Modul: Dock- & Yardmanagement (205-35)

Nutzen: Auf dem Tablet werden jetzt noch mehr Informationen angezeigt, nämlich alle zukünftigen Belegungen.

Beschreibung: Mehr Informationen bei der Dockauswahl mit aktivem Dock & Yardmanagement, auch ohne aktuelle Belegung werden zukünftige Belegungen (innerhalb der nächsten vier Stunden) angezeigt. Infos werden nun auch über MOG angezeigt.

 

Zusatztexte Packen bei Packplatz überspringen anzeigen

Betrifft Modul: PROLAG®Go Basispaket

Nutzen: Mitarbeiter erhält auch für fertige Lagerhilfsmittel, die nicht explizit am Packplatz verpackt werden müssen, zusätzliche Informationen bzw. Packhinweise am mobilen Gerät

Beschreibung: Nach Scan der Druckerstation und dem damit verbundenen Ausdruck des Versandlabels werden die zum Auftrag und/oder der Lieferposition hinterlegten Zusatztexte vom Typ PACKPLATZ-TEXTAUSGABE, PACKPLATZ-AUFRUF-TEXTDIALOG und PACKPLATZ-ABSCHLUSS-TEXTDIALOG dem Mitarbeiter am mobilen Gerät angezeigt.

 

GS1 Barcode im Auslager/UmlaufAblauf scannen

Betrifft Modul: noch in Klärung

Nutzen: Beschleunigung von Abläufen am mobilen Gerät durch Scan von GS1-Barcode und Übernahme von mehreren Werten, anstatt Einzeleingabe von Artikel, Charge und MHD.

Beschreibung

Am mobilen Gerät kann nun der GS1-Barcode des Artikels gescannt werden in den Abläufen

  • Kommissionieren/Umlagern
  • Einlagern (ZU/NACH)
  • Direktumlagern von Ware (unterschiedliche Artikel am Ort)
  • Mengenkorrektur (unterschiedliche Artikel am Ort)


Der Artikel, die Charge und das MHD werden aus dem Barcode ermittelt und die nachfolgenden einzelnen Abfragen von Artikel, Charge und MHD entfallen.

Damit der Barcode dem Benutzer zum Scannen angeboten wird, muss in den Lagerbereichen eine Konfiguration mobiler Prozesse hinterlegt sein, in der Scanne Barcode aus/ein aktiviert ist.

 

5. Produktion

Nur Aufträge der angemeldeten Arbeitsstation anzeigen

Betrifft Modul: Produktion (5XX)

Nutzen: Produktionsaufträge, die an der angemeldeten Arbeitsstation nicht bearbeitet werden dürfen, werden in der Produktions-Maske nicht mehr gefunden.

Beschreibung: Wird in der Produktions-Maske nach einem Auftrag gesucht, der nicht an der angemeldeten Arbeitsstation bearbeitet werden darf, erscheint eine Fehlermeldung. Wird ohne Eingabe gesucht, so erscheinen solche Aufträge nicht in der Auswahl.

Ein Produktionsauftrag darf nicht bearbeitet werden, wenn

  • der Benutzer an einer Arbeitsstation angemeldet ist, in der Produktionsorte vorgegeben sind
  • und der Produktionsort des Auftrags nicht in der aktuellen Arbeitsstation vorgegeben ist.

Beispiel: Der Benutzer ist an der Arbeitsstation AS01 (vorgegebene Produktionsorte: PO01, PO02, PO03) angemeldet. Es wird nach dem Auftrag PA01 mit Produktionsort PO04 gesucht. Die Fehlermeldung "Der Produktionsauftrag PA01 an Produktionsort PO04 darf nicht an der Arbeitsstation AS01 bearbeitet werden." erscheint.

 

Automatische Anlage von Produktionsaufträgen

Betrifft Modul: Produktion (505-03)

Nutzen: Durch die neue geplante Aktion 'Produktionsaufträge automatisch anlegen' kann die Produktion durch PROLAG®World automatisch angestoßen werden.

Beschreibung: Die neue geplante Aktion 'Produktionsaufträge automatisch anlegen' legt je nach Bedarf neue automatisch erzeugte Produktionsaufträge an, oder erweitert bestehende, falls diese noch nicht reserviert sind.

Beispiel: Die geplante Aktion wird ausgeführt. Für eine Stücklistendefinition ist der Mindestbestand unterschritten. Anhand der Aktionsklasse 'Berechnung der automatischen Produktion' wird die zu produzierende Menge berechnet. Da noch kein passender automatisch erzeugter Produktionsauftrag vorliegt, wird ein neuer Produktionsauftrag über die entsprechende Menge erzeugt und angelegt.

1. PROLAG®World Basispaket

Vorverpacken-Historyeinträge

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: Es werden History-Einträge an allen relevanten Stellen des Vorverpackens eingefügt.

Beschreibung:

Die Buchungsbewegung "VPE vorverpackt" wird erzeugt 

  • beim Abschluss von vorverpackten Verpackungseinheiten über die Packplatzmaske, wenn im Lieferauftrag das "Vorverpacken"-Kennzeichen gesetzt ist
  • beim Vorverpacken mit mobilen Geräten über den  Menüpunkt "Vorverpacken"

Die Buchungsbewegung "vorverpackte VPE eingelagert" wird erzeugt 

  • wenn der Zielort der vorverpackten Verpackungseinheit gescannt wird

Die Buchungsbewegung  "Vorverpacken beendet" wird erzeugt 

  • an allen Stellen, die das Vorverpacken beenden
  • geplante Aktion, manuelle Verpackungseinheit
  • Transportmittel-Zuweisung, Verpackungseinheit zu Ladeliste hinzufügen


Die Buchungsbewegung "vorverpackte VPE ausgelagert" wird erzeugt 

  • wenn die vorverpackte Verpackungseinheit vom Quellort abgebucht wird.


Minderentnahme: Ware umbuchen und sperren

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket Warenausgang (100)

Nutzen: Es ist jetzt möglich, fehlende Ware bei Minderentnahme unter Angabe eines Sperrgrunds zu sperren und ggf. umzulagern.

Beschreibung: Es ist konfigurierbar, die fehlende Ware bei Minderentnahme unter Angabe eines Sperrgrunds zu sperren. Auswählbar sind nur solche Sperrgründe, in welchen das Flag 'für Minderentnahme' gesetzt ist. Ist im gewählten Sperrgrund eine 'Ziel-Lagergruppe für Minderentnahme' und damit zwingend auch ein 'Ziel-Lagerhilfsmitteltyp für Minderentnahme' hinterlegt, so wird die fehlende Ware gesperrt und in einem Lagerhilfsmittel vom angegebenen Lagerhilfsmitteltpy in die angegebene Lagergruppe umgelagert. Ist keine Lagergruppe angegeben, so wird nur gesperrt.

 

2. Versand

1 Stück auf mehrere VPE aufteilen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Ein Stück von einer großen Ware kann in mehrere VPE aufgeteilt werden.

Beschreibung: Wenn ein Stück einer Ware zu groß oder schwer für eine Verpackungseinheit ist, kann sie in 0.x Stücke in mehrere VPEs am Packplatz verteilt werden.

Voraussetzung:

  • Der Artikel muss mit der Option "Ein Stück auf mehrere Verpackungseinheiten aufteilen erlaubt" gekennzeichnet werden.
  • Die Mengeneinheit des Artikels muss eine Zähleinheit sein
  • Der Faktor der Zähleinheit muss 1 sein


Man markiert die einzelne Ware (1 Stück) am Packplatz und wählt die Schaltfläche "Gleichmäßig verpacken" aus und gibt die Anzahl der VPEs und den Typ an. In den VPEs liegen dann 0.x Stücke der Ware, wobei auf 1 Nachkommastelle gerundet wird und in die Letze VPE die Restmenge gebucht wird, sodass die Summe wieder genau 1 Stück ergibt. Die VPEs können nicht automatisch abgeschlossen werden, sondern müssen einzeln nach Eingabe des Gewichts abgeschlossen werden.

Beispiel: Eine große Maschine wird für einen Kunden produziert und ist in PROLAG®World als eine Ware mit einem Stück gelagert. Beim Versand wird aber der Motor der Maschine und andere montierbare Teile in getrennten VPEs verpackt und versendet. Die VPEs werden gewogen und erhalten eigenen Lieferpapiere.

 

3. PROLAG®Go Mobile Prozesse

K-Platz Dialog Zielort scannen F-Taste Kons-Überspringen

Betrifft Modul: Umlaufkommissionierung (303-09)

Nutzen: Bei einer Abgabe auf die Konsolidierung kann der Mitarbeiter diese überspringen.

Beschreibung: Am KPlatzDialog kann der Mitarbeiter bei einer kompletten Abgabe mit der F-Taste die Konsolidierung überspringen.

Beispiel: Als Kommissionierer am K-Platz möchte ich bei der Zielortabgabe, die Zielortabgabe überspringen, da ich nicht in der Konsolidierung abgeben möchte.

 

1. PROLAG®World Basispaket

Arbeitsstation protokollieren

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: Durch das neue Feld Arbeitsstation kann schneller nachvollzogen werden, an welcher Arbeitsstation, welche Aktion ausgeführt worden ist.

Beschreibung: In History und History-Archiv kann durch das Feld Arbeitsstation nachvollzogen werden, an welcher Arbeitsstation welche Aktion durchgeführt worden ist. Bei jedem History-Eintrag wird die Arbeitsstation gefüllt, sofern der angemeldete Benutzer an einer Arbeitsstation angemeldet ist. Wenn nicht, wird "null" eingetragen.

 

Zeitauswertung WE ab LHM Aufnahme

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: PROLAG®World kann nun die Zeit auswerten, wie lange Vereinnahmung braucht sowie die Durchlaufzeit des Transportauftrags ermitteln. Vereinnahmungszeit und Vereinnahmungszeit pro Lagerhilfsmittel.

Für eine genauere Auswertung der Dauer der Vereinnahmung kann nun die Zeit der Dauer von Vereinnahmung pro Lagerhilfsmittel bzw. Bestelleingangs-Position zusätzlich zu Vereinnahmungszeit pro Bestellposition gemessen werden.

Beschreibung: Falls konfiguriert, wird nicht nur die Vereinnahmungsszeit pro Bestellposition, sondern pro Lagerhilfsmittel bzw. Bestelleingangs-Position in die History geschrieben. Und zwar mit einer eigenen neuen Buchungsbewegung "WE-Zeiterfassung".

In dem neuen Feld Beginnzeit Transport im Transportauftrag wird die Uhrzeit gespeichert, wenn eine Ware aufgenommen wird. Beim Abgeben am Ziel wird in der History mit Buchungsbewegung "EIN" und "TransportierenEin" im Feld Durchlaufzeit seit Beginn Bearbeitung und Durchlaufzeit seit Beginn Bearbeitung/Sek die Dauer des Transports der Ware in Sekunden gespeichert.

 

Gesamtfilterfeld mit Kombisuchen

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: Mehr Möglichkeiten zur Suche im Gesamtfilterfeld. Sparen von Arbeitszeit durch automatisches Selektieren und Wechsel in den nächsten Schritt

Beschreibung: Im Gesamtfilterfeld kann mit Kombisuchen aus Eingaben direkt ein Objekt erkannt werden, welches für die Suche verwendet wird.
Es kann eingestellt werden, dass bei einer Eingabe im Gesamtfilterfeld, welche einen Datensatz eindeutig identifiziert, automatisch zum nächsten Schritt im Assistenten gewechselt wird.

 

Lieferscheinnummer Eingabepflicht über Bestellart

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket Wareneingang (100)

Nutzen: Der Kunde hat mehr Flexibilität für die Einstellung der Lieferscheinnummernpflicht. Die Lieferscheinnummer kann jetzt über die Bestellart festgelegt werden.

Beschreibung: Die Lieferscheinnummernpflicht  am I-Punkt und mobilen I-Punkt wird in der Bestellart eingestellt. Da die Einstellungen direkt in der Datenbank gespeichert werden, braucht der Kunde die Aktion INI-Dateien neu laden nicht ausführen.

 

Information auf dem Warenlabel erweitert

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket Wareneingang (100)

Nutzen: Höhere Anpassbarkeit des Warenlabels durch Konfiguration

Beschreibung: Das Warenlabel wurde erweitert um die Informationen: Bestellnummer, Zielort, Menge AUVP (falls vorhanden) und Gewicht.


Beispiel: Beispielsweise wird nun der Zielort des Wareneingangs mit angedruckt. Dies kann dazu verwendet werden, Ware nach der Erfassung zusammenzuhalten, die zu einem ähnlichen Zielort kommen.

 

Neue Maske für die Funktion Lieferposition Ware zuweisen

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket Warenausgang (100)

Nutzen: Die Funktion Lieferposition Ware zuweisen wurde im neuen Maskenkonzept angelegt.

Beschreibung: Die Funktion Lieferposition Ware zuweisen  wurde im neuen Maskenkonzept implementiert.

 

2. Wareneingang

Neues Modul Sektorierung

Betrifft Modul: Neues Modul Sektorierung (202-12)

Nutzen: Genauere Befüllung von Lagerhilfsmitteln

Beschreibung: Die Funktionalitäten, die zur Sektorierung in STD313 hinzugekommene sind, wurden nun in ein eigenes Modul zusammengefasst.
Um den Füllgrad einzelner Lagerhilfsmittel (Lhm) optimal auszulasten, nutzen Sie das Modul „Lhm-Sektorierung“. Am Wareneingang (I-Punkt) können die Mitarbeiter*innen Lagerhilfsmittel auswählen, die mit Sektorierungs-Varianten vordefiniert sind. Anschließend zeigt PROLAG®World an, auf welcher Sektion des Lhms die Ware platziert werden soll. Im Unterschied zu einem Misch-Lhm können Sie mit der Sektorierung noch genauer bestimmen, auf welchem Teil des Lhms die Ware gelagert werden soll.

 

3. Warenausgang

Auftragsanalyse: Lieferposition analysieren/ALS setzen

Betrifft Modul: Auftragsanalyse (203-30)

Nutzen: Lieferauftrags-Gruppierung über ein Merkmal der Lieferposition möglich.

Beschreibung: Die Auftragsanalyse kann anhand eines Attributs der Lieferposition gruppieren. Dabei werden die Aufträge der Lieferpositionen mit dem am häufigsten vorkommenden Attribut zusammengefasst.
In der Kommissionierart kann optional eine Kommissioniersteuerung hinterlegt werden, die bei Bestätigung der Analyse in die selektierten Aufträge eingetragen (überschrieben) wird.
Nach der Auftragsanalyse kann eine geplante Aktion für die Reservierung aufgerufen werden (wie bisher). Für die neue Funktion gibt es drei neue Felder, zum einen in der Konfiguration-Auftragsanalyse-Position, Konfiguration Auftragsanalyse und Kommissionierart.

 

4. Versand

Unterverpackungen am Packplatz

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Reduzierung der Kosten: Mehrere Pakete werden in einem Paket verschickt.

Beschreibung: Falls im Kundenstamm oder im Lieferauftrag das Kennzeichen "benötigt Unterverpackungen" gesetzt ist, können in einer Verpackungseinheit beliebig viele Unterverpackungen angelegt werden. Das Verpacken ist dann innerhalb der Unterverpackungen warengruppenrein. Welche Warenattribute eine Warengruppe bilden ist konfigurierbar. Die ID und die aktuelle Warengruppe der Unterverpackung wird in der Spalte "Paketinhalt" in der Verpackungseinheit-Tabelle angezeigt. Sobald eine Unterverpackung erfolgreich abgeschlossen wurde, wird eine Packinhaltsliste über den Inhalt der Unterverpackung und ein Warengruppen-Label (falls die Waren eine Warengruppe haben) gedruckt. Bei diesem Ablauf kann immer nur eine Verpackungseinheit auf einmal geöffnet sein. Wenn eine zweite Verpackungseinheit angelegt werden soll, muss die erste zuerst abgeschlossen werden.

 

Nach Warengruppen verpacken

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Performance-Verbesserung am Packplatz

Beschreibung: Damit die Bearbeitung von sehr großen Sendungen am Packplatz übersichtlich bleibt, werden die Waren am Packplatz anfänglich nicht geladen, sondern der Benutzer muss erst einen Artikel scannen, bevor Waren angezeigt werden. Es werden nur die Waren gemäß der im Eigentümer eingestellten Trennkriterien angezeigt. Die Sendung kann somit nach Warengruppen verpackt werden.

 

DPD: Gefahrgut- Zusatzlabel

Betrifft Modul: DPD Erweiterungsmodul - Gefahrgut 403-05_2

Nutzen: Die Vorgaben von DPD werden erfüllt.

Beschreibung: Wenn mit DPD Gefahrgut verschickt wird, wird statt der standardmäßigen Kennzeichnung Verpackung Gefahrgut das DPD-Zusatzlabel für Gefahrgut gedruckt, das dieselben Daten enthält, nur anders angeordnet; außerdem trägt es das DPD-Logo.

 

5. Übergreifende Prozesse

Pause - Ressourcenmanagement

Betrifft Modul: Ressourcenmanagement (205-12)

Nutzen: Der neue Ablauf ermöglicht das Erfassen von Pausenzeiten am mobilen Gerät.

Beschreibung: Der neue Ablauf ist über den Menüpunkt 'Pause' erreichbar. Die Zeiterfassung beginnt mit dem Start des Ablaufs automatisch und kann über die Schaltfläche 'Pause beenden' oder per 'zurück' wieder beendet werden. Während der Pause zeigt ein Timer die bereits verstrichene Zeit. Nach Beendigung der Pause wird ein History-Eintrag mit Buchungsbewegung 'Pause' angelegt, in dem der Pausenbeginn (Reserve 1), das Pausenende (Reserve 2), sowie die Pausendauer (Durchlaufzeit) hinterlegt sind. Für den Fall, dass das mobile Gerät durch PROLAG®World beendet worden ist, wird ein entsprechender Hinweis (Text) im History-Eintrag vermerkt.


Beispiel: Zu Beginn der Pause (14:22:32) wird der Ablauf 'Pause' gestartet. Die Zeiterfassung startet automatisch und es  vergeht einige Zeit. Zum Ende der Pause (14:53:38) zeigt der Timer eine Dauer von 31:06 . Zu diesem Zeitpunkt wird der Ablauf beendet, wodurch ein History-Eintrag  erstellt wird.

History-Eintrag:

Reserve 1: 04.08.2021 14:22:32.410

Reserve 2: 04.08.2021 14:53:38.136

Durchlaufzeit: 00.00.00 00:31:06

 

 

6. PROLAG®Go - Mobile Prozesse

Anmeldezeit in History führen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse (30X)

Nutzen: Login-Zeiten können ausgewertete werden.

Beschreibung: Beim Login am mobilen Gerät wird die Login-Zeit gemerkt. Beim Logout am mobilen Gerät wird anhand der gemerkten Login-Zeit die Anmeldezeit zum History-Eintrag "LogoutStapler" in das Feld Durchlaufzeit und Durchlaufzeit/sek geschrieben. Bei einem Abriss und erneuten Login während der konfigurierten maximalen Abrisszeit wird die erste Login-Zeit nicht zurückgesetzt sondern bleibt erhalten und zählt zur Anmeldezeit dazu.

 

Android App playstorefähig

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse (30X)

Nutzen: Die Android App kann nun über einen Playstore (beispielsweise Microsoft Intune) verwaltet werden und somit einfacher auf den verwalteten Geräten installiert werden.

 

 

7. Fördertechnik/Automatik

Beim Picken am Kommissionier-Platz (K-Platz) auch Warenmerkmale abfragen

Betrifft Modul: Automatik (7XX)

Nutzen: Am K-Platz werden jetzt mittels Zusatzdialog auch die Warenmerkmale abgefragt

Beschreibung: Je nach MOG-Konfiguration werden am K-Platz jetzt auch bei der Entnahme, die Warenmerkmale (nur wenn Pflicht, Konfiguration hinterlegt ist und in der Ware auch ein Wert hinterlegt ist) mittels Zusatzdialog abgefragt. Der genaue Ablauf für den Gesamtprozess kann für den K-Platz nachgeschaut werden. Funktion nur im neuen Maskenkonzept!

 

Erfassung von Seriennummern am K-Platz

Betrifft Modul: Automatik (7XX)

Nutzen: Am K-Platz werden im Zusatzdialog Warenmerkmale Erfassen auch Seriennummern abgefragt (analog zum IPunkt)

Beschreibung: Je nach MOG-Konfiguration werden am K-Platz jetzt auch bei der Entnahme, die Seriennummern (nur wenn Pflicht, Konfiguration hinterlegt ist und in der Ware auch ein Wert hinterlegt ist) mittels Zusatzdialog abgefragt. Der genaue Ablauf für den Gesamtprozess kann für den K-Platz nachgeschaut werden. Funktion nur im neuen Maskenkonzept!

1. PROLAG®World Basispaket

Anzahl Vollpalettentransporte bei Reservierung anzeigen

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: PROLAG®World gibt bei der Reservierung der Ware eine erste Schätzung aus, wie viele Vollpalettentransporte es geben wird.

Beschreibung: Erste Schätzung, wie viele Vollpalettentransporte es geben kann für die jeweilige reservierte Sendung. Aktuell wird nur beim Reservieren eine Berechnung gemacht, eventuell wird dies später noch erweitert.

 

Auswertung des Überlieferungsmodus einer Bestellart

Betrifft Modul: PROLAG®World Wareneingang (100-01)

Nutzen: Ob, und um wie viel, eine Bestellposition überliefert werden darf, kann jetzt auch über die Bestellart definiert werden.

Beschreibung: Die bereits bisher vorhandenen Felder Überlieferungsmodus und prozentuale Überlieferungsanteil der Bestellart werden jetzt in der Maske angezeigt und am I-Punkt ausgewertet. Für jede Bestellposition wird die kleinste Überlieferung ermittelt, die sich aus Bewegungsschlüssel, Bestellart und Lieferant ergibt.

 

Neue Maske - Bestandsauskunft

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket

Nutzen: Bestandsabfragen sind schnell und einfach durchzuführen.

Beschreibung: Mit der Maske Bestandsauskunft können Bestände gruppiert abgefragt werden. Die "alten" Masken Lagerorte einer Artikelnummer und Ware kumuliert werden in der neuen Maske Bestandsauskunft zusammengefasst.

 

Neue Maske - Liste buchen

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket

Nutzen: Die Nutzer müssen die Maske nicht wechseln, um eine Liste zu konsolidieren oder zu autokonsolidieren

Beschreibung: Die Masken Liste konsolidieren und Liste Autokonsolidieren sind nicht mehr in dem neuen Maskenkonzept ab 3.1.6. Die Aktionen Liste konsolidieren und Liste autokonsolidieren sind in der Maske Liste buchen.
Es ist konfigurierbar ob die Liste autokonsolidieren nach einem Konsolidierungsfach im Autokonsolidierungsbereich oder im Ortskonsolidierungsbereich suchen soll

 

2. Warenausgang

Lieferaufträge aus gleichem Kommissionierpaket erkennen

Betrifft Modul: Zweistufige Kommissionierung (203-06), sendungsübergreifende Kommissionierung mit Splitten am Packplatz (203-06_02)

Nutzen: Bessere Übersicht, welche Lieferaufträge sich im gleichen Kommissionierpaket befinden

Beschreibung: Alle in einem Kommissionierpaket zusammengefassten Lieferaufträge können nachträglich über das neue Feld erstes Kommissionierpaket (Sendung) in den Masken Sendung, Lieferauftrag erweitert, Auftrag Leitstand, Transporte zu Sendung identifiziert werden.

Beispiel: 20 gemeinsam über die Auftragsanalyse identifizierte 1+1-Aufträge werden zweistufig bzw. sendungsoptimiert mit Splitten am Packplatz reserviert und sollen nun mit dem Schnellverpack-Prozess (automatisch) verpackt werden. Hier stellt sich nun heraus, dass ein anderer Frachtführer verwendet werden muss. Die zusammengehörigen Lieferaufträge können nun im Auftrag Leitstand mit dem neuen Feld erstes Kommissionierpaket Sendung identifiziert werden und somit für alle Lieferaufträge die Auslagersteuerung auf die entsprechende des neuen Frachtführers geändert werden.

Auftragsanalyse: Anzeige, ob alle Lieferaufträge einer Gruppe markiert sind

Betrifft Modul: Auftragsanalyse 203-30

Nutzen: Der Nutzer erkennt sofort, wenn nicht alle Lieferaufträge einer Gruppe markiert wurden.

Beschreibung: Durch die maximale Anzahl an freizugebenden Lieferaufträgen kann es passieren, dass nur ein Teil der Lieferaufträge einer Gruppe vorselektiert werden. Durch diese Anzeige soll verhindert werden, dass der Benutzer einzelne Lieferaufträge übersieht.

Beispiel: In der Position "1-Stück Aufträge" wurden 100 von 104 Lieferaufträgen vorselektiert. Der Benutzer sieht, dass nicht alle Aufträge markiert wurden und kann anschließend entscheiden, ob die 4 restlichen Aufträge mit freigegeben werden sollen.

 

3. PROLAG®Go - Mobile Prozesse

Menüpunkt Artikel/Ware

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Warenausgang (30X) 

Nutzen: Schneller visueller Überblick unterschiedlicher Waren inkl. frei verfügbarer und gesamter Menge durch frei konfigurierbare Trennkriterien. Übersicht von Warenbeständen eines Artikels pro Lagerort des Lagerhilfsmittel, wobei die anzuzeigenden Warenmerkmale beliebig einstellbar sind. Hervorhebung von Sperrgründen mit den jeweils betroffenen Sperrmengen. Auflistung der Auftragsnummern zur reservierten Ware. Kennzeichnung der Kommissionierbarkeit aufgrund von Regalfach- oder Auslagerungs-Sperre. Individuelle Eingrenzung von Warenbeständen durch parametrierbare Ausschlusskriterien für Lagerbereiche.

Beschreibung: Neuer PROLAG®Go-Menüpunkt PROLAG®Go - Artikel-Info für Mobile Geräte, um Lagerorte einer Ware zu einem zuvor identifizierten Artikel aufzulisten. Neuer PROLAG®Go-Menüpunkt PROLAG®Go - Artikel-Info für Mobile Geräte, um Lagerorte einer Ware zu einem zuvor identifizierten Artikel aufzulisten.

 

Zusätzliche Artikelbeschreibungen am mobilen Gerät anzeigen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - mobile Prozesse Basispaket (30X) 

Nutzen: Die Mitarbeiter/innen können mehr Information über den Artikel am mobilen Gerät lesen.

Beschreibung: Am mobilen Gerät werden nun auch die Beschreibung 2 und Beschreibung 3 des Artikels in der Zusatzinformation  angezeigt, und zwar in der Lhm-Info und bei  der Auslagerung in Quellort scannen, Menge eingeben und  Artikel scannen.

 

Unterlieferung

Betrifft Modul: PROLAG®Go - mobile Prozesse Basispaket (30X) 

Nutzen: Beim Auslagern kann nun auch unterliefert und nicht nur überliefert werden.

Beschreibung: Öffnet man am mobilen Gerät das Zusatzmenü beim Auslagern im Element "Menge eingeben und auf Ziel abstellen" zeigt das Menü nicht mehr wie früher "Überlieferung", sondern nun Unter- Überlieferung. Als nächstes erscheint die Frage "Über- oder Unterliefern?" und dem Benutzer werden zwei Schaltflächen angeboten "Überlieferung" und "Unterlieferung".
Im Folgenden kann der Benutzer entsprechend Überliefern oder Unterliefern. Nach Auswahl von Unter- oder Überlieferung wird kein weiterer Auftrag in PROLAG®World ausgelöst.

 

Rückläufer Hinweistexte bearbeiten

Betrifft Modul: PROLAG®Go - mobile Prozesse Warenverbringung (30X) 

Nutzen: Hinweistexte zu Rückläufern können nachträglich bearbeitet werden.

Beschreibung: Im Zusatzmodul Warenverbringung können mit PROLAG®Go Rückläufer erfasst werden. Die Lagerhilfsmittel (z.B. Kisten) die auf dem Rückläufer (z.B. Gitterwagen) liegen, werden als zusätzliche Information als Hinweistexte gescannt. Zunächst können beliebig viele Kisten gescannt werden. Erst mit "X"-Beenden werden alle gescannten IDs gespeichert. Mit dem Zusatz-Menü-Eintrag "Hinweistexte löschen" können die Eingaben wieder geleert werden.
Es ist zusätzlich möglich, nachträglich die gescannten IDs bzw. die Hinweistexte der Rückläufer noch mal zu ändern. Hierfür ist im Zusatzmenü der Warenverbringung "Hinweistexte bearbeiten" auszuwählen.

 

4. Versand

Meldungen können nicht mehr mit Enter geschlossen werden

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Meldungen am Packplatz können nicht mehr mit der Enter-Taste bestätigt werden. Dadurch wird verhindert, dass der Benutzer eine wichtige (Fehler-)Meldung übersieht, wenn er mit dem Scanner arbeitet und nicht nach jedem Scan auf den Bildschirm sieht.

Beschreibung: Alle Info- und Fehlermeldungen am Packplatz werden nun nicht mehr durch die Enter-Taste geschlossen. Sie können nur noch mit der Escape-Taste oder mit einem Klick auf "Ok" bestätigt werden.

Beispiel: Der Benutzer scannt einen falschen Artikel und sieht die Fehlermeldung nicht, weil er mit dem Rücken zum Bildschirm steht. Nun scannt er die Verpackungseinheit. Bisher hätte der Scan der Verpackungseinheit die Fehlermeldung quittiert und der Benutzer hätte erstmal nicht gemerkt, dass er einen falschen Artikel verpackt hat.

 

Ziehender Packplatz: Sendungen am Packplatz automatisch laden

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Verbesserte Packplatz-Performance, da der Benutzer nicht nach jedem Verpackungsvorgang auf "Sendung suchen" klicken muss, so lange sich noch zu verpackende Waren am Packplatz befinden.

Beschreibung: Die Funktion kann in der Maske Ort-Packplatz aktiviert werden. Wenn das Nachladen aktiv ist, wird die nächste Sendung nach Abschluss der letzten Verpackungseinheit automatisch geladen, so lange sich noch zu verpackende Waren am ziehenden Packplatz befinden. Wenn sich keine Waren mehr am Packplatz befinden, leert sich die Maske und der Benutzer kann erneut auf "Sendung suchen" klicken, um neue Lagerhilfsmittel anzufordern.

Beispiel: Der Mitarbeiter bucht eine zweistufige Liste mit 1-Stück Sendungen an seine Arbeitsstation. Die erste Sendung wird geladen und verpackt. Beim Abschluss der Verpackungseinheit wird automatisch die nächste Sendung geladen bis alle Waren der Liste verpackt wurden.

 

Warum findet Arbeitsstation Liste nicht

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Mittels dem Menüpunkt Warum findet Arbeitsstation Liste nicht kann einfach analysiert werden, welche Gründe es gibt, warum eine Liste nicht vom ziehenden Packplatz bearbeitet wird.

Beschreibung: Nach der Auswahl der Liste und der Arbeitsstation werden die Gründe aufgelistet welche eine Bearbeitung am ziehenden Packplatz verhindern.

Beispiel: Es wurden fälschlicherweise die falschen Lagerhilfsmittel zum Packplatz gebracht. Der Mitarbeiter am Packplatz erkennt dies nicht und wundert sich warum es dieses nicht bearbeiten kann. Mit der Maske Warum findet Arbeitsstation Liste nicht kann der Mitarbeiter prüfen, warum das Lagerhilfsmittel nicht an seinem Packplatz bearbeitet werden kann und anschließend den Fehler beseitigen.

 

Spedition Andreas Schmid

Betrifft Modul: Neues Modul Spedition Andreas Schmid (403-67)

Nutzen: Labeldruck und Datenübermittlung für den Versand mit der Spedition Andreas Schmid sind direkt aus PROLAG®World heraus möglich.

Beschreibung: Für die Anbindung der Spedition Andreas Schmid gibt es ein neues Frachtführer-Format "ANDREAS-SCHMID-FORMAT". Für Frachtführer mit diesem Format wird ein Andreas-Schmid-spezifisches Packetikett gedruckt; beim Transportmittel-Abschluss werden die Versand-Daten über die Standard-Fortras100-Schnittstelle an die Spedition übermittelt. Das Andreas-Schmid-spezifische Packetikett enthält Routen-Daten. Zur Ermittlung dieser Daten wird die von Andreas Schmid zur Verfügung gestellte Routendatei in die Tabelle Andreas-Schmid-Route eingelesen, aus der beim Labeldruck die Daten entnommen werden.

 

5. Übergreifende Prozesse

Warenaktionen mit Aktionsplatz beim Warenausgang

Betrifft Modul: Aktionspläne und Wartungskalender (205-42)

Nutzen: Warenaktionen die an einem speziellen Aktionsplatz durchgeführt werden müssen, können nun in den Warenausgangs-Prozess eingebunden werden.

Beschreibung: Wenn in der Ware eine Warenausgangs-Warenaktion mit Aktionsplatz hinterlegt ist, wird sie nach dem Kommissionieren im Lager am Aktionsplatz abgegeben. Sobald alle Aktionen für die Waren auf dem Lagerhilfsmittel durchgeführt wurden, kann die Liste mit dem mobilen Gerät zur nächsten Station transportiert werden.

Beispiel: Die Waren eines bestimmten Artikels sollen vor der Auslieferung an den Kunden an einem speziell dafür vorgesehenen Arbeitsplatz veredelt werden.

 

Warendatenerfassung bei der Kommissionierung

Betrifft Modul: Chargenverwaltung (205-02)

Nutzen: Abhängig vom Ziel-Land des Lieferauftrags kann bei der Kommissionierung die Charge der ausgelagerten Ware erfasst werden

Beschreibung: Im Artikelstamm kann eine Aktionsklasse zur Konfiguration der Chargenerfassung bei der Kommissionierung hinterlegt werden. Die betroffenen Ziel-Länder werden in einem Parameter der Aktionsklasse angegeben. Die Funktion wird nur für Artikel benötigt, für die im allgemeinen keine Charge verwaltet wird.
Wenn der Benutzer eine Ware kommissioniert, in deren Artikel diese Aktionsklasse hinterlegt ist, und wenn das Ziel-Land des Auftrags im Parameter der Aktionsklasse angegeben ist, muss er am Ende des Kommissioniervorgangs die Charge der Ware erfassen. Diese Charge wird dann in die Ware eingetragen, so dass sie in der Rückmeldung der Sendung an den Host übermittelt wird.
Bei Palettenfahrten gilt dies für jede Ware auf der ausgelagerten Palette. Pro Artikel auf der Palette kann nur eine Charge erfasst werden; sie wird in alle Waren des Artikels auf der Palette eingetragen werden.
Es ist nicht möglich, die Charge nur für eine Teilware zu erfassen. Voraussetzung ist also, dass Waren chargenrein eingelagert werden und auch bei Umlagerungen keine Chargen vermischt werden. Paletten, die komplett ausgelagert werden, müssen pro Artikel chargenrein sein. Da die Charge erst bei der Kommissionierung erfasst wird, muss das organisatorisch sichergestellt werden.

 

6. Produktion

Steuerung Rücklagerung Reparaturteile

Betrifft Modul: Produktion (50X)

Nutzen: 

  • Kennzeichnung von Waren, die zur Reparatur benötigt werden. Gemeint sind für einen Reparaturauftrag angeforderte Reparaturteile
  • Trennung der von der Produktion zurückzulagernden Einzelteile, sodass zwischen allgemeinen Rohstoffen und Reparaturteilen unterschieden werden kann.
  • Prozessabhängige Vorgabe des Rücklagerziels, wodurch Reparatur- oder Einzelteile an verschiedenen Orten abgestellt werden können.

Beschreibung:

Erfolgt für die Bearbeitung eines Reparaturauftrags ein vorzeitiger Abschluss, entstehen weniger Gutteile, wodurch wiederum nicht alle zur Produktion beförderten Reparaturteile verbraucht wurden. Die Rücklagerung der noch übrigen Reparaturteile kann durch die neue Erweiterung speziell gesteuert werden. Damit sich Reparatur- und Gutteile nicht vermischen, können diese nun separat behandelt und bei der Rücklagerung entweder in die allgemeine Lagergruppe oder in die spezielle Lagergruppe Reparaturware zurückgelagert werden. Beide Lagergruppe sind im Ort-Produktion einzutragen. Ist keine Lagergruppe hinterlegt, gilt standardmäßig die Lagergruppe des Artikels.

 

7. Materialflussrechner

LHM als Ziel für NIO im Ort Kommissionier-Platz (K-Platz)

Betrifft Modul: Materialflussrechner (705-01)

Nutzen: Im Ort K-Platz kann direkt ein spezieller NIO-Bereich hinterlegt werden.

Beschreibung: Im Ort K-platz kann die Lhm-ID als NIO-Platz hinterlegt werden, und so kann zusätzlich zum Lagerbereich ein speziellerer NIO-Platz für den jeweiligen K-Platz hinterlegt werden.

1. PROLAG®World Basis-Modul

Erweiterung Rüstvorschlag bezüglich Höhen-LE-Strategie 

Betrifft Modul: Wareneingang - PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen: Neu ist, dass durch den Rüstvorschlag nun auch die Wandhöhe der Transport-Lagerhilfsmittel bei der Lagerplatzsuche berücksichtigt werden, nicht nur die Artikelabmessungen.

Beschreibung: Der Transport-Lhmtyp wurde zusätzlich noch um die "Wand-Höhe" erweitert. Damit kann man jetzt nicht nur die Eigenhöhe (z.B. die Bodenstärke) angeben, sondern ggf. auch wie hoch die Seitenwand des Lagerhilfsmitteltyps ist. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Lhmtyp auch höher als die Seitenwand des Behälters beladen werden kann.

Beispiel: Kiste mit Wandhöhe von 30cm. Keine Eigenhöhe. Sie darf bis 45cm beladen werden. Kiste mit Wandhöhe von 30cm. Keine Eigenhöhe. Sie darf bis 45cm beladen werden.-> AKTUELL (nur mit Eigenhöhe und "Höhe ist Lhm-Höhe") geht das noch nicht, da man die Lhmtyp-Höhe entweder mit 30 (dann kann man nicht überfüllen), oder mit 45 (dann wird eine LE-Strategie für >=45 ermittelt) konfigurieren kann.-> Über das neue Feld kann jetzt die eigentliche Wandhöhe des Lhmtyps definiert werden. Die Konfiguration der Kiste ist damit dann folgende: Lhmtyp-Höhe ist 45cm. Die Wand-Höhe ist mit 30cm angegeben und die Eigenhöhe mit 0cm.Damit darf der Lhmtyp mit bis zu 45cm Höhe befüllt werden. Liefert der Rüstvorschlag jetzt eine Waren-Höhe zurück, wird das Maximum aus „Waren-Höhe + Eigenhöhe“ (x+0) und Wand-Höhe (30) für die Ermittlung der LE-Strategie verwendet. Gitterbox mit Wandhöhe von 100cm. Eigenhöhe von 10cm und Füllhöhe darf 120cm sein.-> Lhmtyp-Höhe ist 120cm. Die Wand-Höhe ist mit 100cm angegeben und die Eigenhöhe mit 10cm.Damit darf der Lhmtyp mit bis zu 110cm (120cm – 10cm) befüllt werden. Liefert der Rüstvorschlag jetzt eine Waren-Höhe zurück, wird das Maximum aus „Waren-Höhe + Eigenhöhe“ (x+10cm) und der Wand-Höhe (100cm) für die Ermittlung der LE-Strategie verwenden.

 

2. Übergreifende Prozesse

Fehlteiltauftrag erst am Packplatz stoppen

Betrifft Modul: Fehlteilverwaltung - Crossdocking (205-15)

Nutzen: Aufträge und/oder Flächen werden nicht unnötig blockiert.

Beschreibung: Bisher wurde ein Auftrag der die Teillieferung nicht erlaubt, sofort "gestoppt", wenn nach Minderentnahme nicht mehr genug Ware nachkommissioniert werden konnten. Es konnten dann keine weiteren Listen dieser gestoppten Sendung mehr transportiert werden. Dies dient dazu, dass nicht unnötig Flächen belegt werden, wenn am Ende der Auftrag ohnehin nicht geliefert werden darf. Ein Lager-Administrator kann entscheiden, ob auf das Eintreffen von neuer Ware gewartete wird, oder mit Hilfe des Auftrag-Leitstands die Teillieferung erlaubt wird oder der Auftrag gar storniert wird. Nun kann konfiguriert werden, dass der Auftrag erst am Packplatz gestoppt wird. Voraussetzung ist, dass die Auslagersteuerung des Auftrags über den Packplatz geht. Mit der neuen Einstellung können alle Waren bis zum Packplatz kommissioniert werden, obwohl die Teillieferung nicht erlaubt ist und späte Fehlteile während der Kommissionierung aufgetreten sind. Am Packplatz angekommen, müssen die Waren verpackt und anschließend in den Klärungsbereich gebucht werden. Ein Lager-Administrator entscheidet mit Hilfe der Klärungs-Maske, ob auf das Eintreffen von neuer Ware gewartet wird, oder die Teillieferung erlaubt wird oder der Auftrag gar storniert wird.

Beispiele

a) bisherige bzw. Standardvariante: sofort stoppen.

Ein Auftrag geht über 20 Positionen und hat Teillieferung nicht erlaubt. Die Waren werden konsolidiert, gepackt und versendet.2 Positionen sind bereits an die Konsolidierung verbracht worden, bei der 3. Positionen stellt der Kommissionierer ein Fehlteil fest und die automatische Nachkommissionierung findet keine passende Ware mehr im Lager. Die Sendung wird gestoppt. Damit werden die restlichen 17 Positionen nicht zur Konsolidierung gebracht. Sie belegen keine weiteren Fächer an der Konsolidierung. Am nächsten Tag trifft neue Ware ein und wird eingelagert. Der Fehlteiltrigger bedient automatisch den Auftrag und entfernt das Stopp-Kennzeichen. Die Listen werden weiter konsolidiert und können im Anschluss verpackt werden.

b) neue Einstellungsmöglichkeit: am Packplatz stoppen, Kommissionierpaket-optimale-Reservierung

Aufträge werden Kommissionierpaket-optimal reserviert und zunächst konsolidiert und danach verpackt. An der Konsolidierung befinden sich Lagerhilfsmittel mit Waren die noch ungesplittet sind da die selbe Ware für mehrere Aufträge benötigt werden und erst am Packplatz gesplittet werden. Wird nun eine weitere Liste zu einem dieser Aufträge kommissioniert und es entsteht ein Fehlteil durch Minderentnahme wird der Auftrag nicht gestoppt. Somit kann am Packplatz das Lagerhilfsmittel gezogen, gesplittet und verpackt werden. Nur die Sendung mit Fehlteil und Teillieferung nicht erlaubt muss in Klärung gebucht werden. Alle anderen Aufträge die auf dem selben Lagerhilfsmittel zunächst kommissioniert wurden, können geliefert werden.

c) neue Einstellungsmöglichkeit: am Packplatz stoppen, Multi-Order-Picking mit Fördertechnik

Ein weiteres Beispiel wäre eine sequentielle Kommissionierung auf verschiedenen Stockwerken die mit Fördertechnik und Meetingplätzen verbunden sind. Ein Auftrag der Teilliefern nicht erlaubt benötigt Ware aus 3 unterschiedlichen Stockwerken. Die Listen werden mit Transportwägen nacheinander im jeweiligen Stockwerk kommissioniert und dann per Fördertechnik zum nächsten Stockwerk gebracht und am Meeetingplatz zum Weiterkommissionieren abgestellt. Auf den Transportwägen sind mehrere Kisten von mehreren Aufträgen. Tritt nun bei einem der Aufträge durch späte Minderentnahme ein Fehlteil auf, wird alles bis zum Packplatz weiter transportiert. Es bleiben keine Transportwägen auf den Meetingplätzen stehen, weil kein Auftrag auf dem Transportwagen gestoppt wurde. Nur der Fehlteilauftrag der Teillieferung nicht erlaubt muss am Packplatz in den Klärungsbereich gebucht werden. Alle andere Aufträge können geliefert werden.

3. Produktion

Zusatz-PDFs an der Produktion öffnen

Betrifft Modul: Produktion (50X) und Externe Dokumente im Workflow drucken (209-10)

Nutzen: In der Produktionsmaske können PDFs nun direkt geöffnet werden, ohne dass diese erst gedruckt werden müssen.

Beschreibung: Sind zu einem Produktionsauftrag Zusatztexte vom Typ PRODUKTION-DOKUMENTENDRUCK verknüpft, werden diese in einer Mehrfachauswahl im oberen Teil der Produktions-Maske angezeigt. Mit [STRG]+Mausklick können mehrere PDFs markiert und dann mit der Schaltfläche "Auswahl öffnen" jeweils in einem eigenen neuen Browser-Tab geöffnet werden. Sie müssen nicht mehr wie früher zuvor ausgedruckt werden, damit sie angesehen werden können.

1. Warenausgang

Auftragsanalyse - Auslagersteuerung bei der Auftragsanalyse ändern

Betrifft Modul: Auftragsanalyse (203-30)

Nutzen: Neue Zuordnungskonfiguration, über die bei der Auftragsanalyse die Auslagersteuerung abhängig von der ursprünglichen Auslagersteuerung automatisch geändert werden kann, um bestimmten Lieferaufträgen eine spezielle Auslagersteuerung zuzuweisen.

Beschreibung: In der Konfiguration der Auftragsanalyse kann eine Zuordnung hinterlegt werden. In dieser Zuordnungs-Konfiguration werden ursprüngliche Auslagersteuerungen und Ziel-Auslagersteuerungen hinterlegt. Bei der Auftragsanalyse wird dann die Auslagersteuerung der Lieferaufträge abhängig von der ursprünglichen Auslagersteuerung  auf die neue Ziel-Auslagersteuerung geändert.

Beispiel: Bei der Auftragsanalyse sollen Lieferaufträge, die nur ein Stück eines bestimmten Artikels benötigen zusammen reserviert und freigegeben werden. Allerdings sollen diese Pakete mindestens 10 Lieferaufträge (also 10.0 Stück) enthalten. Diese Lieferaufträge bekommen dann eine spezielle Auslagersteuerung, bei der die Konsolidierung übersprungen wird. Wenn nun allerdings weniger Lieferaufträge vorhanden sind, landen diese Aufträge in der Position für die restlichen Aufträge. Diese Lieferaufträge sollen in diesem Fall ganz normal zusammen mit den anderen Aufträgen konsolidiert werden. Über die Auftragsanalyse-Auslagersteuerung-Konfiguration in der jeweiligen Position kann diese Zuordnung der Auslagersteuerung nun erfolgen.

 

2. Versand

Teilmengen Schnellverpacken

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Der Benutzer hat beim automatischen Schnellverpacken die Möglichkeit, nur einen Teil der Sendungen zu verpacken, wenn z.B. nicht alle Sendungen auf das Sammel-Lagerhilfsmittel passen.

Beschreibung: Im Dialog zum automatischen Schnellverpacken kann die Menge der zu packenden Sendungen eingegeben werden. Falls auf ein Sammel-Lagerhilfsmittel gepackt wird, erfolgt vorab eine Prüfung, ob alle Sendungen auf das Sammel-Lagerhilfsmittel passen. Ist das nicht der Fall, wird die Menge, die noch auf das Sammel-Lagerhilfsmittel passt, vorgeschlagen. Außerdem wird der Grund der Mengenänderung angezeigt.

Beispiel:  Es sollen fünf gleiche Sendungen mit jeweils 1.0 Stück des Artikels 1001 und 2.0 Stück des Artikels 1002 gepackt werden. Auf das zuvor gewählte Sammel-Lagerhilfsmittel, passen aber nur noch vier Verpackungseinheiten. Im Schnellverpacken-Dialog wird eine Anzahl von vier Sendungen vorgeschlagen.

 

Packplatz: neue farblich markierte Spalte in der Waren-Tabelle, wenn Seriennummern gescannt werden müssen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Der Nutzer sieht am Packplatz nun sofort, wenn für die Ware Seriennummern gescannt werden müssen.

Beschreibung: In der Waren-Tabelle gibt es eine neue Spalte "Seriennummern", in der farbig angezeigt wird, wenn für diese Ware Seriennummern gescannt werden müssen. Das kann der Fall sein, wenn für die Ware bereits Seriennummern erfasst wurden oder wenn die Seriennummern am Packplatz erfasst werden müssen. 

3. Automatiklager

Neue Maske: Kommissionier-Platz (K-Platz)

Betrifft Modul: Fördertechnik/Automatik (403-01)

Nutzen: Übernahme der Funktionen der alten K-Platz Maske in das neue Maskenkonzept. Das neue Maskenkonzept ermöglicht eine visuell deutlich bessere Darstellung und mehr Übersichtlichkeit auf der Maske. Neu ist die Visualisierung, sodass man sehen kann, aus welchem Fach man picken soll und von welcher Seite. Warentrennkriterien können in einem Zusatzdialog eingestellt werden.

Beschreibung: Übernahme der Funktionen Minderentnahme, Liste splitten. Neu hinzugekommen ist außerdem die Funktion NIO-Grund, mittels der ein Lagerhilfsmittel zum NIO Platz geschickt werden kann und auch die Ware(n) gesperrt werden können. Für bestimmte Voraussetzung kann dem Benutzer eine Zusatzinformation angezeigt werden. Außerdem gibt es ebenfalls die Buttons Lagerhilfsmittel (Lhm) anfordern, Lhm zurückfahren und Behälter wegfahren aus dem alten Maskenkonzept.

 

Neue Maske: K-Platz - Sendungsübergreifende Single-Picks im Ort K-Platz schaltbar

Betrifft Modul: Fördertechnik/Automatik (403-01)

Nutzen: Es ist für K-Plätze schaltbar, dass nicht abgerufene aber kommissionierbare Single-Pick-Listen dazwischengeschoben werden sollen, wenn das zugehörige Quell-Lagerhilfsmittel am K-Platz liegt.

Beschreibung: Wenn entsprechend im Ort K-Platz eingestellt, werden Single-Pick-Listen dazwischen geschoben (auch bei sendungsreinen K-Plätzen). Das hat den Vorteil, dass das Quell-Lagerhilfsmittel nicht erneut für diese Liste aus dem Lager abgerufen werden muss und sofort bearbeitet werden kann. Allerdings wird somit u.U. die vom AutolagerManager vorgesehene Reihenfolge unterbrochen, wodurch z.B. die Sendungsreinheit nicht mehr vollständig gewährleistet ist.

 

Neue Maske: ausschließlich in neuer Maske nutzbar: Manuelles Ausschleusen vom Fördertechnik K-Platz

Betrifft Modul: Fördertechnik/Automatik (403-01)

Nutzen: Die Möglichkeit, das sich derzeit am Kommissionierplatz der Fördertechnik befindende Quell-Lagerhilfsmittel für die weitere Bearbeitung zu einem manuellen K-Platz auszuschleusen.
Dies ermöglicht die potentielle Reduzierung von Blockaden, falls eine Kommissionierung aufgrund gegebener Umstände mehr Zeit in Anspruch nimmt.
An einem separaten Kommissionierplatz können parallel die Picks abgearbeitet werden, die eine spezielle Handhabung erfordern.

Beschreibung: Entscheidet sich der Benutzer dafür, dass der aktuell zu bearbeitende Pick z.B. aus Gewichtsgründen an einem speziellen Kommissionierplatz erfolgen soll, ergibt sich die Konsequenz, dass alle weiteren Zugriffe auf das Quell-Lagerhilfsmittel in einem Bereich außerhalb der Fördertechnik stattfinden.
Deshalb erfolgt eine Aktualisierung der zugehörigen Kommissionier-Listen, sofern das Quell-Lagerhilfsmittel noch reservierte Waren für Aufträge oder Nachbevorratungen enthält.
Um die Kommissionierung der verbleibenden Picks dieser Listen nicht zu behindern, entsteht für die betroffenen Transportaufträge eine neue Liste.
Durch die Aufteilung der Picks und der Zuhilfenahme eines weiteren Kommissionier-Lagerhilfsmittels, kann die Abarbeitung separat und nach Möglichkeit auch parallel ablaufen.

4. Übergreifende Prozesse

Geplante Aktion "Listenbuchen/konsolidieren"

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket

Nutzen:  Ein schnellerer Warendurchlauf wird möglich.

Beschreibung: Mit der Geplanten Aktion "Listen buchen / konsolidieren" können bestimmte Listen automatisch auf das Ziel oder die Konsolidierung gebucht werden. Die Aktion kann nur auf Einlager-, Auslager- und Umlager-Listen angewendet werden, die den Status "angelegt" oder "gedruckt" haben, nicht durch ein Mobiles Gerät besetzt sind und keine besonderen Eingaben bei der Kommissionierung erfordern. Die Suche der Listen kann über die Parameter der Geplanten Aktion noch weiter eingeschränkt werden. 

Beispiel: Alle Listen mit der Transportart "AUS" im Kommissionierbereich "HRL" sollen automatisch auf den Konsolidierungsbereich "AUTO-KONS" gebucht werden.
Crossgedockte Waren können automatisch vom Crossdockingbereich gebucht werden, wenn beispielsweise physisch Waren über eine Rollenbahn zum Versand/Warenausgang gefördert werden.

Waren aus der Produktion können sofort an den Warenausgang gebracht werden, ohne über die Konsolidierung zu gehen. Geplante Aktion kann z. B. jede volle Stunde ausgeführt werden; ein Filter sucht spezielle Listen und bucht diese z. B. jede Stunde einmal.

 

MHD auf Monatsletzten 

Betrifft Modul: Mindesthaltbarkeitsverwaltung (205-07)

Beschreibung: Es ist einstellbar, dass das MHD immer dann auf den Monatsletzten gesetzt werden soll, wenn es prinzipiell gesetzt wird, also z. B. bei der Einlagerung oder Produktion.

Beispiel: Bei der Einlagerung wird das MHD auf 04.01 gesetzt. Diese wird dann auf 31.01 aufgerundet.

 

5. PROLAG®Go - Mobile Prozesse

Verpackungseinheit verdichten

Betrifft Modul: Versandbahnhof (403-21)

Nutzen: Verpackungseinheiten einer Sendung können jetzt auf Bereitstellungsflächen des Versandbahnhofs mit dem mobilen Gerät verdichtet werden. Weniger Verpackung ist möglich, der Verladenablauf geht schneller.

Beschreibung: Verpackungseinheiten auf Bereitstellungsflächen des Versandbahnhofs können mit dem mobilen Gerät verdichtet werden, wenn:

1. Sie gehören zur gleichen Sendung.
2. Sie tragen kein Gefahrgut.
3. Sie warten nicht auf Frachtführer Rückmeldung.
4. Das entstehende Gewicht überschreitet nicht das Maximalgewicht der Ziel Verpackungseinheit.
5. Artikelreines Verpacken wird berücksichtigt.


Es wird eine Quell-Verpackungseinheit gescannt, deren Transportaufträge und Waren auf die ebenfalls zu scannende Ziel-Verpackungseinheit gebucht werden.
Quell-Verpackungseinheit sowie deren Liste werden hierbei gelöscht.
Anschließend wird eine Druckerstation gescannt oder ausgewählt und die Ausdrucke, vom Abschluss der Verpackungseinheit werden erneut gedruckt.

 

TW füllen abschließen

Betrifft Modul: PROLAG®Go Einlagerung mit Transportwagen (302-06)

Nutzen: Der Transportwagen kann direkt mit dem mobilen Gerät abgeschlossen werden und ist damit sofort im Prio-Modus sichtbar.

Beschreibung: Bisher konnte ein gefüllter Transportwagen mit Einlagerungen nur über die Maske TW abschließen abgeschlossen werden, jedoch nicht am mobilen Ipunkt.
Nicht abgeschlossene Einlager-Transportwägen sind aber im Prio-Ablauf nicht sichtbar direkt nach Einlagerung mit dem mobilen Gerät.
Nun wird bei jedem Vorgang im Transportwagen befüllen des mobilen Geräts, in den auch automatisch am Ende des mobilen I-Punkt gesprungen werden kann, automatisch gefragt, ob der Transportwagen abgeschossen werden soll. Wenn es kein freies Flächenelement auf dem Transportwagen mehr gibt, wird direkt geschlossen ohne Abfrage.
Damit sind die Einlager-Transportwägen sofort nach dem mobilen Ipunkt im Prio-Modus verfügbar.

1. PROLAG®World Basispaket

I-Punkt Gesamt-Filterfeld SSCC-Suche

Betrifft Modul: Basispaket (100-01)

Nutzen: Schnellere und vereinfachte Suche am I-Punkt möglich.

Beschreibung: Es kann nun auch im Gesamt-Filter-Feld nach einer Bestellposition durch Eingabe oder Scan der SSCC-Nummer (Serial Shipping Container Code) gesucht werden. Da die SSCC immer eine eineindeutige Nummer darstellt, kann damit mit nur einem Scan die gewünschte Bestellposition gefunden werden. Die SSCC muss dazu in der Bestellposition eingetragen bzw. vom Host übermittelt worden sein.

 

I-Punkt SSCC vorbelegen

Betrifft Modul: Basispaket (100-01)

Nutzen: Beschleunigung des SSCC-Einlagerungsprozesses

Beschreibung: Falls in der Bestellposition/Wareneingangs-Position eine SSCC eingetragen ist oder vom Host übermittelt wurde, wird diese am I-Punkt nun ebenfalls als Lagerhilfsmittel-ID vorbelegt, sofern dies konfiguriert ist. Falls in der Bestellposition/Wareneingangs-Position eine SSCC eingetragen ist oder vom Host übermittelt wurde, wird diese am I-Punkt nun ebenfalls als Lagerhilfsmittel-ID vorbelegt, sofern dies konfiguriert ist.

 

2. PROLAG®Go - Mobile Prozesse

CE-Zertifikate beim Warenausgang

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse (30X) und Zertifikatsverwaltung (209-13)

Nutzen: Bei der Auslagerung und Umlagerung kann ein CE-Zertifikat für Teilware ausgedruckt und auf der Ware angebracht werden. Bei Auslagerung der gesamten Ware ist das CE-Zertifikat zu bestätigen.

Beschreibung: Wird eine Ware mit CE-Zertifikat ausgelagert, so ist das CE-Zertifikat auf der Ware zu prüfen und zu bestätigen. Wird nur ein Teil einer Ware mit CE-Zertifikat ausgelagert, so benötigt dieser Teil ein neues CE-Zertifikat. Die Zertifikate aller auszulagernden, geteilten Waren werden nach Auswahl der Druckerstation an dieser gedruckt. Sie sind zum Kommissionieren mitzunehmen. Das Anbringen auf der Ware ist dabei zu bestätigen. Die Reihenfolge der Ausdrucke entspricht dabei der Reihenfolge, in welcher die Waren im Anschluss kommissioniert werden. Bei der zweistufigen Kommissionierung erfolgt pro Teilware ein CE-Zertifikat-Ausdruck.

 

Kleines Wareneingangsbüro am geplanten mobilen I-Punkt

Betrifft Modul: Wareneingang (202)

Nutzen: Es gibt die Funktion des kleinen Wareneingangsbüros nun auch am geplanten mobilen I-Punkt.

Beschreibung: Die Wareneingangspositionen zu einer Bestellung bzw. zu Bestellpositionen können am geplanten mobilen I-Punkt nun auch manuell erfasst werden und müssen nicht mehr von PROLAG®World automatisch erzeugt werden. Somit kann die tatsächliche Anliefermenge für die Wareneingangsposition verwendet werden und nicht die Bestellmenge der Bestellposition.

Beispiel: Es findet keine Vorerfassung des Wareneingangs am Wareneingangsbüro statt. Der/die Mitarbeiter*in kann nun die Vorerfassung am mobilen I-Punkt erledigen und die Anliefermenge der Bestellposition manuell eintragen.

 

3. Wareneingang

Wareneingangsposition-Archiv

Betrifft Modul: Basispaket (100-01)

Nutzen: Wareneingangspositionen können ab sofort archiviert werden.

Beschreibung: Es soll immer dann ein Eintrag in der Maske Wareneingangsposition-Archiv erfolgen, wenn die Wareneingang-Position gelöscht wird. Dies kann konfiguriert werden.

 

Report CE-Zertifikat

Betrifft Modul: Zertifikatsverwaltung (209-13)

Nutzen: Es kann ein neuer Report für das CE-Zertifikat gedruckt werden.

Beschreibung: Der Report wird nur für Artikel, bei denen die CE-Zertifikatspflicht im Artikelstamm aktiviert wurde, gedruckt.

 

4. Versand

Warengewichte am Packplatz erfassen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01), siehe auch Release-Notes zum Standard 3.1.2

Nutzen: Pro Auslagersteuerung kann jetzt gesteuert werden, ob schon beim Zuweisen einzelner Waren in die Verpackungseinheit das Warengewicht selbst gegen eine Toleranz geprüft werden kann.

Beschreibung: Beim Zuweisen einer Ware zu einer Verpackungseinheit (Ware hinzufügen, Teilware hinzufügen und Einzelscan-Verpackung) kann pro Auslagersteuerung eine Gewichtsprüfung hinterlegt werden. Auch die zu berücksichtigende Toleranz kann pro Auslagersteuerung konfiguriert werden. Ist die Gewichtsprüfung aktiv, erscheint beim Hinzufügen der Ware(n) ein Gewichts-Erfassungsdialog. Weicht das Soll-Gewicht vom Ist-Gewicht um mehr als den in der Auslagersteuerung hinterlegten Prozentwert ab, wird in den beteiligten Waren das neue Feld "Gewichtsabweichung am Packplatz festgestellt" gesetzt. Ist bei mindestens einer Ware einer Verpackungseinheit dieses Feld gesetzt, wird der Abschluss der Verpackungseinheit verhindert. Zusätzlich wird die Sendung auf "zu klären" gesetzt. Die Verpackungseinheiten müssen anschließend zur Klärung der Gewichtsdifferenz an den Klär-Platz gebracht werden. Dort wird die Ursache für die Gewichtsdifferenz ermittelt. Gründe für die Abweichung könnten z. B. abweichendes Artikelgewicht, zu viel oder zu wenig einer Ware, falsche Artikelnummer oder aber auch einfach zusätzliches Füllmaterial sein. Handelt es sich um Fehlmengen, kann am Klär-Platz jetzt auch analog zur Packplatz-Maske eine Differenzmenge für eine Ware festgestellt werden. Hierdurch ist dann auch eine Minderentnahme mit Nachkommissionierung möglich. Hat sich die Gewichtsdifferenz anderweitig geklärt und das gewogene Gewicht der Verpackungseinheit ist so in Ordnung, dann kann auch die Klärung abgeschlossen werden. Durch die Klärplatz-Funktionen "Differenz feststellen" und "Klärung Ende" wird in den Waren gegebenenfalls auch das Feld "Gewichtsabweichung am Packplatz festgestellt" wieder zurückgesetzt. Auch am Packplatz wird beim Entfernen einer Ware aus einer Verpackungseinheit das Flag in der Ware zurückgesetzt.

Beispiel: Waren werden verpackt. Hierbei wird eine Gewichtsdifferenz festgestellt. Jetzt müssen gegebenenfalls die einzelnen Waren auf Menge und auf Stückgewicht überprüft werden. Es kann entweder ein Mengenfehler vorliegen, die Stammdaten können nicht stimmen oder die Waren wurden noch zusätzlich in Schutzverpackung (mehr Gewicht) gegeben.

1. Wareneingang

Druckpflicht des Artikeletiketts am Wareneingang aus dem Artikelstamm

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: Der Druck von Artikeletiketten am Wareneingang kann jetzt auch automatisch angestoßen werden, wodurch im Prozess Zeit eingespart werden kann.

Beschreibung: Mit dem Schalter "Artikeletikett am Wareneingang drucken" im Artikelstamm kann der Artikeletikett-Druck am I-Punkt jetzt auch automatisch angestoßen werden. Der Druck erfolgt beim Betätigen des Buttons "Einlagern" am I-Punkt. Die Anzahl der zu druckenden Artikeletiketten lässt sich im Feld "Anzahl Artikeletiketten" setzen. Am mobilen I-Punkt gibt es eine neue Maske, in der die zu druckende Anzahl abgefragt und anschließend gedruckt wird.

 

Mobiles Gerät: Dokumenten-Management-System-Nummer scannen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03_01)

Nutzen: Es gibt eine geplante Erfassung am mobilen I-Punkt (PROLAG®Go) mit bzw. ohne Vorerfassung. Ihr Personal wird noch flexibler im Prozess.

Beschreibung: Im PROLAG®Go-I-Punkt (geplante Einlagerung) gibt es nun zwei neue Möglichkeiten, wenn die Dokumenten-Management-System-Nummer eine Pflichteingabe ist:Im PROLAG®Go-I-Punkt (geplante Einlagerung) gibt es nun zwei neue Möglichkeiten, wenn die Dokumenten-Management-System-Nummer eine Pflichteingabe ist:

  1. Der/die Benutzer*in scannt die Dokumenten-Management-System-Nummer. Diese ist inklusive Lieferscheinnummer. In diesem Fall kann die Bestellauswahl erfolgen, denn die Verknüpfung der beiden Nummern ist bereits im Wareneingangsbüro erfolgt oder wurde vom Host übermittelt.
  2. Der/die Benutzer*in scannt die Dokumenten-Management-System-Nummer. Diese ist nicht inklusive Lieferscheinnummer. In diesem Fall muss noch die Lieferscheinnummer gescannt werden. In PROLAG®World wird ein Datensatz im Wareneingangslieferschein mit der entsprechenden Zuordnung angelegt.

Beispiel: Der Prozess wird dann eingesetzt, wenn eine Lieferantenkontrolle durchgeführt wird. In diesem Fall wird dazu mit Ankunft der Ware der Lieferschein des Lieferanten mit einer Dokumenten-Management-System-Nummer verknüpft und im Wareneingangsbüro angelegt. Am I-Punkt kann der Lagermitarbeiter anhand der Dokumenten-Management-System-Nummer den Lieferschein bzw. die Bestellung zur Vereinnahmung aufrufen. Erfolgt keine Vorerfassung des Lieferscheins und der Dokumenten-Management-System-Nummer, so wird die gescannte Dokumenten-Management-System-Nummer mit dem eingegebenen Lieferschein verknüpft und mit der aufgerufenen Bestellung verknüpft. Das gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit, schnelle Wareneingänge, z. B. von ganzen Paletten, durchzuführen.

 

Ortsvorschlag-Rüstvorschlag am I-Punkt

Betrifft Modul: PROLAG®World Basispaket (100-01)

Nutzen: Es wurde eine Ortsvorschlag-Parameter-Klasse eingeführt, die anhand der Lagergruppe, der Einlagermenge und des Artikels/der Artikelumverpackung prüft, welcher kleinstmögliche Lagerhilfsmitteltyp für die Einlagerung verwendet werden kann. So kann noch mehr Lagerraum eingespart werden. Zusätzlich zum Einlager-Lagerhilfsmitteltyp wird die entsprechende Lagereigenschaftsstrategie für die Einlagerhöhe bestimmt und vorbelegt, was die Lagerplatzbelegung weiter optimiert.

Beschreibung: Am I-Punkt wird beim Öffnen der I-Punkt-Maske geprüft, ob anhand der vorbelegten Daten von Lagergruppe, Artikel und Einlagermenge ein "Rüstvorschlag" erfolgen kann. Dieser Rüstvorschlag ermittelt anhand der Menge und der Artikel-/Artikelumverpackung-Dimensionen (es werden Länge, Breite und Tiefe berücksichtigt, um eine Aussage über die Geometrie der Ware zu erhalten) den kleinstmöglichen Lagerhilfsmitteltyp für die angegebene Ziellagergruppe. Ist eine Rüstvorschlagsklasse in der Ziellagergruppe hinterlegt und es kann aber kein Rüstvorschlag ermittelt werden, dann erscheint eine Warnmeldung am I-Punkt. Bei erfolgreicher Rüstvorschlag-Ermittlung wird der kleinstmögliche Lagerhilfsmitteltyp und die dazu passende Lagereigenschaftsstrategie vorbelegt.Am I-Punkt wird beim Öffnen der I-Punkt-Maske geprüft, ob anhand der vorbelegten Daten von Lagergruppe, Artikel und Einlagermenge ein "Rüstvorschlag" erfolgen kann. Dieser Rüstvorschlag ermittelt anhand der Menge und der Artikel-/Artikelumverpackung-Dimensionen (es werden Länge, Breite und Tiefe berücksichtigt, um eine Aussage über die Geometrie der Ware zu erhalten) den kleinstmöglichen Lagerhilfsmitteltyp für die angegebene Ziellagergruppe. Ist eine Rüstvorschlagsklasse in der Ziellagergruppe hinterlegt und es kann aber kein Rüstvorschlag ermittelt werden, dann erscheint eine Warnmeldung am I-Punkt. Bei erfolgreicher Rüstvorschlag-Ermittlung wird der kleinstmögliche Lagerhilfsmitteltyp und die dazu passende Lagereigenschaftsstrategie vorbelegt.Ändert man am I-Punkt die Einlagermenge oder die Lagergruppe, wird die Rüstvorschlag-Berechnung ggf. erneut ausgeführt.

Am mobilen I-Punkt erfolgt die Prüfung und ggf. ein "Rüstvorschlag" analog vor der Wahl des Lagerhilfsmitteltyps. Konnte ein Rüstvorschlag erfolgreich ermittelt werden, so werden in den folgenden Abfragen Lagerhilfsmitteltyp, Lagergruppe, Lagereigenschaftsstrategie, Benutzer-Strategie und ABC-Strategie entsprechend vorbelegt, falls vorhanden. Ändert man die Lagergruppe, so wird beim Fortfahren abgefragt, ob der Rüstvorschlag neu ausgeführt werden soll.

Beispiel: Wählt ihr Personal am I-Punkt eine Lagergruppe aus, wird geprüft, ob dort eine Ortsvorschlag-Parameter-Klasse für den I-Punkt eingetragen ist. Ist dies der Fall, wird die Logik dieser Klasse ausgeführt und die ermittelten Ortsvorschlag-Parameter-Daten überstimmen ggf. die bisherige Vorbelegung der Felder. Mögliche Felder sind die drei Einlagerstrategien, ABC-Strategie, Lagereigenschaftsstrategie, Benutzer-Strategie und jetzt neu der Transport-Lagerhilfsmitteltyp. Für den Rüstvorschlag werden ausschließlich alternativer Lagerhilfsmitteltyp und Lagereigenschaftsstrategie ermittelt.

 

CE-Zertifikat am Wareneingang auswählen/drucken

Betrifft Modul: Zertifikatsverwaltung (209-13)

Nutzen: Es ist möglich, am Wareneingang ein CE-Zertifikat für einen Artikel auszuwählen und zu drucken. Diese Funktion steht im Browser und am mobilen Gerät in den Masken "Ipunkt geplant", "Ipunkt ungeplant" und "Ersterfassung" zur Verfügung.

Beschreibung: Am I-Punkt im Browser und am mobilen Gerät wird geprüft, ob der Artikel CE-zertifikatspflichtig ist. Ist das der Fall, muss zwingend ein CE-Zertifikat für die Vereinnahmung der Ware ausgewählt werden. Gibt es nur ein CE-Zertifikat für die Ware, wird dieses vorbelegt. Gibt es ggf. mehrere CE-Zertifikate zu dem Artikel, muss das entsprechende CE-Zertifikat ausgewählt werden. Im Regelfall sollte bei der Anlieferung der Ware das CE-Zertifikat beiliegen. Ist dies nicht der Fall oder muss die angelieferte Ware ggf. für die Vereinnahmung aufgeteilt werden, so besteht die Möglichkeit, das CE-Zertifikat erneut zu drucken.

 

Wareneingangs-Büro: Vorerfassung Lieferschein

Betrifft Modul: Avis-Verwaltung (202-01)

Nutzen: Zur Beschleunigung des Wareneingangsprozesses kann im Wareneingangsbüro anhand einer Lieferscheinnummer oder eine Dokumenten-Management-System-Nummer die Vorerfassung einer Bestellung erfolgen.

Beschreibung: Wird bei der Vorerfassung von Wareneingängen die Dokumenten-Management-System-Nummernpflicht aktiviert, kann zu einer Lieferscheinnummer immer eine Dokumenten-Management-System-Nummer erfasst werden. Die eingetragenen Lieferschein- und Dokumenten-Management-System-Nummern sowie das Lieferscheindatum werden beim Speichern der Bestellung im Wareneingangsbüro in die neu angelegten Wareneingangsposition(en) übernommen. Bereits vorhandene Wareneingangspositionen, die möglicherweise eine andere Lieferschein- oder Dokumenten-Management-System-Nummer oder ein anderes Lieferscheindatum haben, werden nicht automatisch überschrieben. Soll bei bestehenden Wareneingangspositionen eine Änderung erfolgen, muss dies in der jeweiligen Wareneingangsposition geändert werden.

 

Geplante Erfassung mit Lagerhilfsmittel auf Tablar

Betrifft Modul: Avis-Verwaltung (202-01)

Nutzen: Unter anderem findet eine Prüfung nach dem Ortsvorschlag statt, ob ein Artikel mit einem Transportwagen eingelagert werden soll. Die Funktion bietet Ihnen gerade in automatischen Lagern eine zusätzliche Möglichkeit der Einlagerung.

Beschreibung: Nach dem Ortsvorschlag kann in PROLAG®World eine Prüfung erfolgen, ob ein Artikel mit einem Transportwagen eingelagert werden soll. Hierfür wird entweder automatisch ein neuer Transportwagen mit einer bestimmten Lagerhilfsmittel-ID erzeugt oder es wird auf einem bereits vorhandenen, noch nicht abgeschlossenen Transportwagen eingelagert. Der Prozess folgt als zusätzlicher Schritt nach dem Ortsvorschlag.

Beispiel: Im Lager befindet sich eine Fördertechnik mit Aufsetz- und Abgabebahnhöfen. Die Ware wird am Wareneingang in Transportlagerhilfsmittel gelegt. Diese Transportlagerhilfsmittel werden auf Tablare gebucht. Das Tablar wird auf der Fördertechnik bewegt. Anschließend wird die Ware im Zielbahnhof mittels mobilem Gerät vom Tablar auf einen Transportwagen gebucht. Die Tablare werden stockwerksrein befüllt, es steht pro Stockwerk ein Tablar bereit.

 

2. Warenausgang

Automatische Überrechnung der Priorität

Betrifft Modul: Prioritätsmodus (203-25)

Nutzen: Mit dieser Erweiterung können Lieferaufträge neu priorisiert werden, um sie bezüglich des Lieferdatums in der optimalen Reihenfolge abarbeiten zu können.

Beschreibung: Es gibt die neue Möglichkeit, die Priorität von Lieferaufträgen automatisch abhängig von den Attributen des Auftrags überrechnen zu lassen. Sowohl einmalig, wenn der Auftrag erstmals einen bestimmten Status erreicht, als auch regelmäßig über eine geplante Aktion in bestimmten Zeitintervallen - falls die Priorität vom aktuellen Datum abhängt. Die Überrechnung wird in Aktionsklassen konfiguriert, die in der Rückmeldung für den Statuswechsel bzw. in den Parametern der geplanten Aktion angegeben werden.

Beispiel: Lieferaufträge, die heute fertig kommissioniert werden müssen, sind wichtiger als Lieferaufträge für den morgigen Tag. Die Aufträge sollen daher abhängig vom Lieferdatum priorisiert werden: Prio 1 für bereits überschrittenes Lieferdatum, Prio 2 für Lieferdatum am aktuellen Tag, Prio 3 für Lieferdatum am nächsten Tag und Prio 4 für alle übrigen Aufträge. Die Aktionsklasse kann entsprechend konfiguriert und die Aufträge neu priorisiert werden.

 

3. Gefahrstoff/Gefahrgut

Gefahrstoff am I-Punkt

Betrifft Modul: Gefahrstoffstamm (610-01)

Nutzen: Bei der Vereinnahmung von Gefahrstoffen am I-Punkt werden nun die Gefahrenpiktogramme, Gefahrenhinweise und Sicherheitshinweise aus dem Gefahrstoffstamm angezeigt. Ihr Personal hat deutlich schneller und einfacher den Überblick über mögliche Gefahren.

Beschreibung: Wenn ein Gefahrstoff vereinnahmt wird, werden die Gefahrenpiktogramme gut sichtbar im Reiter "Übersicht" angezeigt. Des Weiteren gibt es einen neuen Reiter "Gefahrstoff", in dem sämtliche Gefahren- und Sicherheitshinweise aus dem Gefahrstoffstamm ersichtlich sind. Bei der Vereinnahmung wird eine Warnung angezeigt, dass es sich bei dem Artikel um einen Gefahrstoff handelt.

 

4. Versand

Packplatz mit Verpackungseinheit-Gewichtstoleranz

Betrifft Modul: Packplatz (403-01); siehe auch Release-Notes zum Standard 3.1.3

Nutzen: Es kann jetzt pro Verpackungseinheit-Transportlagerhilfsmitteltyp eine Gewichtsprüfung und eine unabhängige Gewichtstoleranz in Prozent für die Gewichtsprüfung beim Abschluss einer Verpackungseinheit eingestellt werden.

Beschreibung: Beim Abschluss einer Verpackungseinheit kann pro Lagerhilfsmitteltyp eine Gewichtsprüfung hinterlegt werden. Auch die zu berücksichtigende Toleranz kann pro Lagerhilfsmitteltyp konfiguriert werden. Ist die Gewichtsprüfung aktiv und weicht das Soll-Gewicht vom Ist-Gewicht um mehr als den im Lagerhilfsmitteltyp hinterlegten Prozentwert ab, wird der Abschluss der Verpackungseinheit verhindert. Die Verpackungseinheit bekommt die Gewichtsdifferenz im System eingetragen und die Sendung wird auf "zu klären" gesetzt. Die Verpackungseinheit muss anschließend zur Klärung der Gewichtsdifferenz an den Klär-Platz gebracht werden. Dort wird die Ursache für die Gewichtsdifferenz ermittelt. Gründe für die Abweichung können z. B. abweichendes Artikelgewicht, zu viel oder zu wenig einer Ware, falsche Artikelnummer oder aber auch zusätzliches Füllmaterial sein. Handelt es sich um Fehlmengen, kann am Klär-Platz jetzt auch analog zur Packplatz-Maske eine Differenzmenge für eine Ware festgestellt werden. Hierdurch ist eine Minderentnahme mit Nachkommissionierung möglich. Hat sich die Gewichtsdifferenz anderweitig geklärt und das gewogene Gewicht der Verpackungseinheit ist so in Ordnung, dann kann auch die Klärung abgeschlossen werden. Hierbei wird in der Verpackungseinheit der Wert für "Gewichtsdifferenz geklärt" gesetzt, und ein Abschluss der Verpackungseinheit ist möglich.

Beispiel: Eine Verpackungseinheit wird mit "ausgeblasenen Ostereiern" befüllt. Da dieses Produkt sehr zerbrechlich ist, wird noch zusätzliches Füllmaterial mit in den Karton gegeben. Beim Abschluss wird dadurch die Gewichtstoleranz - da der Artikel selbst kaum etwas wiegt - verletzt. An der Klärung wird der Sachverhalt festgestellt und die Klärung abgeschlossen. Die Verpackungseinheit kann abgeschlossen werden.

1. PROLAG®World Basispaket

Sammel-Lagerhilfsmittel: Umstellung von Auslagersteuerung auf Frachtführer

Betrifft Modul: Erstellen einer Gelangensbestätigung 403-10

Nutzen: Sammellagerhilfsmittel müssen nicht mehr auslagersteuerungsrein, sondern nur noch frachtführerrein sein. Weitere Einschränkungen sind über das neue Trennkriterium möglich.

Beschreibung: Sammellagerhilfsmittel werden nicht mehr auslagersteuerungsrein, sondern nur noch frachtführerrein verwaltet. Getrennt wird nach folgenden Feldern: Frachtführer, Ort Versandbahnhof und Trennkriterium. Die genannten Felder lösen die Auslagersteuerung im Sammellagerhilfsmittel ab.Sammellagerhilfsmittel werden nicht mehr auslagersteuerungsrein, sondern nur noch frachtführerrein verwaltet. Getrennt wird nach folgenden Feldern: Frachtführer, Ort Versandbahnhof und Trennkriterium. Die genannten Felder lösen die Auslagersteuerung im Sammellagerhilfsmittel ab.

Das neue Feld Konfiguration des Sammellagerhilfsmittel-Trennkriteriums im Frachtführer enthält durch Semikolon getrennte Attribute der Sendung. Die entsprechenden Werte der Attribute werden für das Trennkriterium des jeweiligen Sammellagerhilfsmittels ermittelt. Ist kein Trennkriterium nötig, so kann die Konfiguration leer gelassen werden. Der Name des Sammellagerhilfsmittels richtet sich nach dem Frachtführer.

 

Erweiterung Kunden-Ortsbarcode

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen: Der Kunden-Ortsbarcode ist durch ein Offset für Zeile und Feld noch flexibler einstellbar. Aktuell ist ein Offset für alle Bestandteile des Barcodes möglich.

Beschreibung: Mit einem Offset können Abweichungen zwischen PROLAG®World und den tatsächlichen Barcodes eingestellt werden. Mit dieser Neuerung wurde der Offset auch für Zeile und Feld ermöglicht und somit auf alle Barcode-Bestandteile ausgeweitet.

Beispiel: Mit einem Offset von -1 für Zeile können für die Anzeige am mobilen Gerät und im Barcode die Werte für die Zeile um eins reduziert werden. Das bewirkt, dass z. B. die Zeile 1 am mobilen Gerät als Zeile 0 im Barcode angezeigt und auch als Scan erwartet wird. Somit kann die datentechnisch nicht erlaubte Zeile 0 im Barcode verwendet werden.Mit einem Offset von -1 für Zeile können für die Anzeige am mobilen Gerät und im Barcode die Werte für die Zeile um eins reduziert werden. Das bewirkt, dass z. B. die Zeile 1 am mobilen Gerät als Zeile 0 im Barcode angezeigt und auch als Scan erwartet wird. Somit kann die datentechnisch nicht erlaubte Zeile 0 im Barcode verwendet werden.

 

2. Warenausgang


Schneller Packplatz - Erweiterung für nicht struktur- und frachtführerreine Aufträge

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Bei der zweistufigen Reservierung ist neu hinzu gekommen, dass Sendungen, die nicht struktur- und frachtführerrein bzw. frachtführerübergreifend sind, zusammengefasst und am Packplatz mit dem Schnellverpacken-Modus verpackt werden können. Dadurch wird der Versandprozess deutlich flexibler und schneller.

Beschreibung: Bei der Abgabe einer Liste am Packplatz prüft PROLAG®World, ob in der Auslagersteuerung Schnellverpacken aktiviert ist. Ist dies der Fall, wird die Liste in struktur- und frachtführerreine Listen geteilt. Somit können die Sendungen mit automatischem Schnellverpacken verpackt werden. Nicht frachtführerreine Listen können zudem auch mit Manuellem Schnellverpacken verpackt werden.

 

 

Konsolidierungsüberwachung Kommisionierpaket

Betrifft Module:

  • PROLAG®Go – Konsolidierung 303-04
  • Sendungsübergreifende Kommissionierung mit Splitten am Packplatz 203-06_2

Nutzen: Erweiterungen in der Konsolidierungsüberwachung bieten Ihnen flexiblere Einstellungsmöglichkeiten.

Beschreibung: Bei der Freigabe der Sendung mit "Station Konsolidierung" und "Standardüberwachung" können Sie festlegen, dass alle Listen eines Kommissionierpakets der Sendung an der Konsolidierung Platz haben sollen. Haben nicht alle Platz, setzt PROLAG®World einen entsprechenden Status.

 

Sendungsübergreifende Kommissionierung mit Splitten am Packplatz 203-06_2

Betrifft Module: Sendungsübergreifende Kommissionierung mit Splitten am Packplatz 203-06_2

Nutzen: Durch Sendungsübergreifende Kommissionierung mit Splitten am Packplatz verdichten Sie die Kommissionierlisten und bündeln so vereinzelte Aufträge. Dadurch werden in kurzer Zeit große Aufgabenvolumen erledigt, die am Packplatz abgegeben werden. Hier verteilt PROLAG®World die Waren wieder effizient. So kann der/die Packer*in die Waren bedarfs- und sendungsgerecht portionieren.

Beschreibung: Es werden Waren sendungsübergreifend kommissioniert und anschließend am Packplatz auftragsgerecht verteilt. So strafft es die Arbeitsvorgänge bei der Kommissionierung und erleichtert das richtige Aufteilen am Packplatz. Es können Packplätze "kommissionierpaketweise" versorgt werden, deren Platz für Lagerhilfsmittel eingeschränkt ist.

 

3. Versand 


Verladung ohne Zuweisung zum Transportmittel

Betrifft Modul: Versandbahnhof (403-21)

Nutzen: Mit dem Verladung ohne Zuweisung reagieren Sie im Versandprozess schneller auf veränderte Rahmenbedingungen wie z. B. den Ausfall eines Transportmittels. Verpackungseinheiten können nun verladen werden, ohne dass die Sendung einem Transportmittel zugewiesen werden muss.

Beschreibung: Im Frachtführer kann in PROLAG®World konfiguriert werden, ob die Verladung mit oder ohne Zuweisung zu einem Transportmittel erfolgen soll. Wenn die Verladung ohne Zuweisung erfolgt, können alle Verpackungseinheiten dieses Frachtführers verladen werden, ohne zuvor die Sendung dem Transportmittel zuzuweisen. Standardmäßig wird nun ohne Zuweisung verladen. Bei der Verladung ohne Zuweisung kann keine Vorab-Ladeliste gedruckt werden. Falls die ganze Sendung mit einem Transportmittel transportiert werden muss, bestimmt die erste Verpackungseinheit auf welchem Transportmittel die restliche Sendung verladen werden muss.

Hinweis: Die Verladung ohne Zuweisung wird aktuell nicht im Dock & Yard Ablauf unterstützt.

 

Ware einzeln scannen - Browser-Packplatz

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Sie profitieren von einer schnelleren und benutzerfreundlicheren Arbeitsweise am Browser-Packplatz: Die drei Scan-Felder "Artikel", "Menge" und "VPE-ID" wurden zu einem Scan-Feld "Artikel oder VPE-ID" zusammengeführt. Es erfolgt nur noch ein Scan.

Beschreibung: In der Maske Ort-Packplatz kann nun neu die Option "Waren einzeln scannen" gesetzt werden. Damit wird am Browser-Packplatz anstelle der bisherigen drei Scan-Felder "Artikel", "Menge" und "VPE-ID" nur noch ein Scan-Feld "Artikel oder VPE-ID" angezeigt. Am Packplatz kann man dann entweder Artikelnummer bzw. GTIN oder die VPE-ID scannen. PROLAG®World sucht, ob die Nummer eine Artikelnummer ist und ob zu dem Artikel Waren in der Packplatz-Maske geladen sind. Ist dies der Fall, wird in der Waren-Tabelle in der Spalte "gescannte Menge" die Menge um 1 Stück erhöht. Erkennt das System jedoch, dass die gescannte Nummer eine VPE-ID einer bereits am Packlatz geladenen VPE ist, dann werden alle Waren, die eine "gescannte Menge" größer 0 haben, in diese VPE gepackt. Erkennt das System, dass die gescannte Nummer keine Artikelnummer und noch keine VPE-ID ist, öffnet sich automatisch der "VPE neu anlegen"-Dialog und nach der Neuanlage werden die Waren in diese VPE gepackt.

 

Schnellverpacken über Aktionsklassen konfigurierbar

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: In der Auslagersteuerung kann eine Aktionsklasse hinterlegt werden, um das Schnellverpacken nur für bestimmte Listen zu de-/aktivieren.

Beschreibung: In der Auslagersteuerung können zwei Aktionsklassen hinterlegt werden. Mit der Aktionsklasse "Immer schnellverpacken" wird immer versucht schnellzuverpacken. In der Aktionsklasse "Schnellverpacken-Filter" kann ein Filter in den Parametern hinterlegt werden. Wenn die Bedingungen des Filters auf die Liste zutreffen, kann die Liste schnellverpackt werden. Hierbei handelt es sich um eine Vorab-Prüfung. Auch wenn die Liste laut der Aktionsklasse schnellverpackt werden darf, muss sie immernoch den allgemeinen Kriterien des Schnellverpackens entsprechen (betrifft nur das automatische Schnellverpacken).In der Auslagersteuerung können zwei Aktionsklassen hinterlegt werden. Mit der Aktionsklasse "Immer schnellverpacken" wird immer versucht schnellzuverpacken. In der Aktionsklasse "Schnellverpacken-Filter" kann ein Filter in den Parametern hinterlegt werden. Wenn die Bedingungen des Filters auf die Liste zutreffen, kann die Liste schnellverpackt werden. Hierbei handelt es sich um eine Vorab-Prüfung. Auch wenn die Liste laut der Aktionsklasse schnellverpackt werden darf, muss sie immernoch den allgemeinen Kriterien des Schnellverpackens entsprechen (betrifft nur das automatische Schnellverpacken).

Beispiel: Nur Eillisten mit einer Priorität von 10 oder weniger sollen schnellverpackt werden. In diesem Fall muss die Aktionsklasse "Schnellverpacken-Filter" mit folgendem Filter in der Auslagersteuerung hinterlegt werden:

Parameter  Wert 
Parameter 1 (Filter-Attribut der Liste) p_istEilListe
Parameter 2 (Filter-Wert inklusive Operator) =true

 

Waren einzeln scannen über GTIN

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: Wenn am Packplatz die Waren einzeln gescannt werden sollen, können nun auch die GTIN-Nummern der Artikel-Umverpackungen gescannt werden, um die gescannte Menge aus der Artikel-Umverpackung hoch zu zählen.

Beschreibung: Bisher wurde die gescannte Menge immer um 1.0 hochgezählt. Beim Scan der GTIN einer Artikel-Umverpackung wird die Menge in der Waren-Tabelle nun um die Menge aus der Artikel-Umverpackung hochgezählt.Bisher wurde die gescannte Menge immer um 1.0 hochgezählt. Beim Scan der GTIN einer Artikel-Umverpackung wird die Menge in der Waren-Tabelle nun um die Menge aus der Artikel-Umverpackung hochgezählt.

Beispiel: Am Packplatz liegen zwei Kisten, die jeweils 100 Stück Schrauben enthalten. Der Mitarbeiter scannt die GTIN der ersten Kiste (Artikel-Umverpackung) und die Menge in der Waren-Tabelle wird auf 100 Stück gesetzt. Als nächstes scannt er die zweite Kiste und die Menge wird auf 200 Stück erhöht. Nun scannt er die Lagerhilfsmittel-ID der Verpackungseinheit, in die er die Kisten verpacken möchte und die zuvor gescannten Waren werden hinzugefügt.

 

4. Übergreifende Prozessse


Sicherheitsprüfung beim Seriennummern-Scan

Betrifft Modul: Seriennummernverwaltung (205-04)

Vorteil: PROLAG®World wurde um eine weitere Sicherheitsfunktion erweitert, die Ihrem Personal das Arbeiten erleichtert: Bei der Eingabe bzw. dem Scan einer Seriennummer wird verhindert, dass versehentlich die Artikelnummer oder die GTIN gescannt wird. 

Beschreibung: Eine Seriennummer muss sich im WMS von der Artikelnummer und allen GTINs des Artikels unterscheiden, dies wird beim Scan des Artikels in PROLAG®World vom System überprüft, damit es nicht zu Verwechslungen kommen kann. Die Prüfung ist konfigurierbar und standardmäßig aktiv.

Beispiel: Scannt der Mitarbeiter bei der Erfassung der Seriennummer aus Versehen den Barcode für die Artikelnummer oder die GTIN, so wird ihm eine Fehlermeldung angezeigt und die Eingabe nicht als Seriennummer erfasst.

 

Zweistufige Fehlteilaufträge "kompaket-optimal" nachkommissionieren

Betrifft Module:

  • Fehlteilverwaltung - Crossdocking 205-15
  • Sendungsübergreifende Reservierung mit Splitten am Packplatz PW_203_06_2

Nutzen: Entstehen Fehlteile, können diese später nach den gleichen Vorgängen des ursprünglichen Kommissionierpaketes kommissioniert werden. 

Beschreibung: Wurden Aufträge bei der ursprünglichen Reservierung zweistufig zusammen in einem Kommissionierpaket reserviert, weil sie erst spät am Packplatz gesplittet werden sollen, z. B. 1-Stück Aufträge oder auftragsstrukturgleiche Aufträge, dann werden diese im Falle von Fehlteilen auch wieder zweistufig zusammen reserviert. Dies ist nur möglich, wenn noch keine Waren am Packplatz liegen.Wurden Aufträge bei der ursprünglichen Reservierung zweistufig zusammen in einem Kommissionierpaket reserviert, weil sie erst spät am Packplatz gesplittet werden sollen, z. B. 1-Stück Aufträge oder auftragsstrukturgleiche Aufträge, dann werden diese im Falle von Fehlteilen auch wieder zweistufig zusammen reserviert. Dies ist nur möglich, wenn noch keine Waren am Packplatz liegen.

Das bedeutet, dass nur die Sendungen zusammen in ein Kommissionierpaket kommen, die auch vorher schon zusammen waren. Falls Aufträge zwar denselben Artikel als Fehlteil haben und vorher aber nicht imselben Kommissionierpaket waren, werden sie 1-stufig reserviert. Wurde bereits mit dem Packen eines Auftrags begonnen, werden Fehlteile ebenfalls immer einstufig reserviert. Zum Ende der Fehlteilbedienung darf der Status bei sendungsuebergreifender Kommissionierung mit Splitten am Packplatz maximal auf "kontrolliert" stehen.

Mit dieser geplanten Aktion wird nicht nachkommissioniert, wenn im Auftrag "teilliefern" erlaubt ist und die Waren bereits am Packplatz sind. Alternativ kann ein/e Mitarbeiterin*in in der Klärungsmaske auf die Nachkommissioren-Schaltfläche klicken. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass die einzelne(n) Nachkommissionerliste(n) die Sendungen so lange aufhalten, bis die Liste ebenfalls am Packplatz angekommen ist. In der Zwischenzeit würden sonst evtl. Flächen unnötig lange blockiert.

 

5. Qualitätsmanagement

Einstellbare Fehlerreaktion im QS-Grund

Betrifft Modul: Qualitätsmanagement 206-01

Nutzen: Sie können Fehlerreaktionen in Verbindung mit dem QS-Grund festlegen. So kann das Qualitätsmanagement noch effizienter organisiert werden. 

Beschreibung: Sie definieren im Vorfeld, welche Fehlerreaktionen zur Auswahl stehen und Ihr/e Mitarbeiter*in kann den entsprechenden Grund auswählen.

PROLAG®Go


Misch-Lhm-Erfassung mit SSCC

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Misch-Lhm-Einlagerung (302-04)

Vorteil: Durch Scan eines Serial Shipping Container Codes (SSCC) kann der User*in mehrere Wareneingangspositionen (WE-Positionen) auf einmal erfassen. Der User*in spart sich die Auswahl der einzelnen Positionen und damit erheblich Zeit. Im Optimalfall kann der Ablauf auf einen einzigen Scan-Vorgang reduziert werden.

Beschreibung: Identifiziert der Benutzer*in mehrere Wareneingangspositionen durch den Scan einer SSCC-Nummer, so werden in PROLAG®World unterschiedliche Waren auf einem Lagerhilfsmittel (Lhm) erzeugt. Es wird also ein Misch-Lagerhilfsmittel generiert, auf dem die Ware vereinnahmt wird. Die ermittelten Wareneingangspositionen werden nacheinander abgearbeitet. Es ist konfigurierbar, welche Elemente automatisch übersprungen werden sollen. Sind am Ende alle Wareneingangspositionen fehlerfrei vereinnahmt, erfolgt der automatische Abschluss des Misch-Lhms.

 

Mobiler I-Punkt - Sektorierung

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03-01)

Vorteil: Die grafische Übersicht beim Einlagern von Waren mit sektorierten Transport-Lhm-Typen verbessert die Usability und das Personal kann schneller einen freien Sektor finden.

Beschreibung: Transport-Lhm-Typen können mit einer Sektorierungen verknüpft werden. Dabei muss definiert werden, ob die Sektoren "QUER", "LAENGS" oder im "KREUZ" unterteilt sind. Eine Vorschau-Funktion untersützt den Anwender beim Definieren der möglichen Sektorierungen. 
Am mobilen I-Punkt wird nach der Auswahl eines Transport-Lhm-Typen, bei dem eine Sektorierung hinterlegt ist, automatisch die gewünschte Sektorierung abgefragt. Zur leichteren Orientierung kann im Barcode des sektorierten Behälters ein Orientierungsbuchstabe mit Bindestrich angehängt werden (z. B. 100001-B). Der Orientierungsbuchstabe gibt immer die Seite an, vor der der Mitarbeiter*in aktuell steht. Es ist konfigurierbar, ob der Orientierungsbuchstabe in der Vorschau-Grafik angezeigt wird. 
Ablauf des Prozesses: Der Mitarbeiter*in scannt den Barcode auf dem sektorierten Behälter. Wurde der Behälter schon mal gescannt und befindet sich daher schon Ware im Behälter, wird direkt der nächste freie Sektor, in der Grafik in grün markiert, vorgeschlagen. Wird der Behälter zum ersten Mal gescannt, wird zunächst eine Auswahl der hinterlegten Sektorierungen zu diesem Transport-Lhm-Typen angeboten und der Mitarbeiter*in wählt diejenige davon aus, die er gerade vor sich sieht, z. B. "3-Quer" oder "2-Laengs" usw. Sobald PROLAG®Go die Sektorierung und die Lhm-ID kennt, wird mit Hilfe einer farbigen Grafik angezeigt, welche Sektoren bereits belegt sind (lila), welche Sektoren noch frei sind (grau) und welcher Sektor vorgeschlagen wird (grün). Sollte mit Orientierungsbuchstabe gerabeitet werden, wird die Grafik auf die entsprechende Seite gedreht, damit der Benutzer*in die Sektoren im Behälter auch in der Grafik so sieht, wie er sie physisch vor sich hat. Er sich schneller orientieren und die Ware in das korrekte Fach legen kann.

 

Warenverbringung

Betrifft Modul: PROLAG®Transport Warenverbringung (803-01)

Vorteil: Die Warenverbringung in PROLAG®Transport führt Ihre Warenverbringer/Zusteller optimal auf ihrem Versandweg und ermöglicht eine schnelle und korrekte Warenzustellung.

Beschreibung: Folgende Prozesse stehen Ihnen zur Verfügung:
Ware verbringen/Tour fahren.Abgabe/Aufnahme von Ware am Güterverteilzentrum bzw. beim Endkunden.Erfassung von Rückläufern und Rücktransport zum Logistikzentrum.Übersicht der transportierten Rückläufer.
Dieses Modul setzt eine stetige Internetverbindung zu PROLAG®World voraus.

 

Versand-Tour-Instanz-Zuweisung beim Verladen

Betrifft Modul: PROLAG®Transport Warenverbringung (803-01)

Vorteil: Beim Versand über PROLAG®World können einem Transportmittel zu Beginn des Verladen-Ablaufs die Versand-Tour-Instanzen am mobilen Gerät zugewiesen werden.Dies erleichtert die manuelle Zuweisung über PROLAG®World erheblich.

Beschreibung: Wenn der Frachtführer die Option "Versand über PROLAG®World" aktiviert hat und dem angemeldeten Transportmittel noch keine Versand-Tour-Instanzen zugewiesen sind, müssen dem Transportmittel zunächst passende Versand-Tour-Instanzen zugeordnet werden. Über die in der Instanz enthaltenen Versandpositionen wird bestimmt, welche Lagerhilfsmittel zu verladen sind.
Es werden nur Instanzen angezeigt, die jede der folgenden Kriterien erfüllen:
Der Status steht auf "angelegt".Der Frachtführer des Transportmittels stimmt mit dem Frachtführer der Instanz überein.Es wurde noch kein Transportmittel zugewiesen.Es befindet sich mindestens eine VPE der zugehörigen Versandpositionen auf der Bereitstellungsfläche.

1. Warenausgang

Schneller Packplatz - Erweiterung im Ablauf versandfertiger Artikelumverpackungen

Betrifft Modul: Versandfertig Artikel (205-33_1)

Vorteil: Mithilfe der Erweiterung am Packplatz müssen ganze versandfertige Artikelumverpackungen (AUVP) nicht mehr am Packplatz übersprungen werden. Dies bedeutet mehr Sicherheit und Kontrolle im Ablauf.

Beschreibung: Beim Kommissionieren ganzer versandfertiger Artikelumverpackungen (AUVP) wird je nach Konfiguration zwischen zwei Fällen unterschieden:
1. Bisher: Es werden versandfertige Listen gebildet und direkt Versandlabel gedruckt. Der Packplatz wird übersprungen.2. Neu: Es wird eine nicht versandfertige Liste für alle ganzen versandfertigen AUVP gebildet. Am Packplatz wird nach AUVP automatisch gesplittet und anschließend schnellverpackt.

 

Auslagersteuerung - Erst packen wenn alles am Packplatz

Betrifft Modul: Auslagersteuerung (203-04)

Vorteil: Die/der Mitarbeiter*in am Packplatz kann erst mit dem Verpacken anfangen, wenn alle benötigten Waren bereitliegen. Dann bearbeitet sie/er ein Lagerhilfsmittel nach dem anderen.

Beschreibung: Die Funktion "Erst packen wenn alles am Packplatz" unterscheidet sich von der Funktion "ganze Sendungen packen" darin, dass ein Lagerhilfsmittel nach dem anderen von der/dem Mitarbeiter*in bearbeitet werden muss und sie/er nicht alle Waren zu allen Lagerhilfsmitteln am Packplatz angezeigt bekommt.

Beispiel: Die Sendung besteht aus zwei Listen mit Artikel A und B. Die Liste mit Artikel A liegt bereits zum Verpacken bereit. Die Mitarbeiterin wird beim Versuch Artikel A zu verpacken darauf hingewiesen, dass Artikel B noch fehlt und noch nicht gepackt werden kann.

 

2. PROLAG®Go

Verladefotos dokumentieren

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Fotofunktion Versandbahnhof (305-16)

Vorteil: Bei späteren Rückfragen nach dem Ausbringen von Waren kann nun mit Fotos dokumentiert werden, in welchem Zustand der Lkw bzw. die Ladung im Lkw den Hof verlassen hat. Die Fotodokumentation gibt dem User also ein großes Stück Sicherheit und eine zusätzliche Nachweisfunktion.

Beschreibung: Innerhalb des Verladen-Ablaufs wurde in PROLAG®Go die Möglichkeit geschaffen, über die Funktionstaste "F8 = Bild erfassen" direkt mit dem mobilen Gerät Fotos von den Waren im LKW zu erstellen. Die Fotos werden als Bildpool an die Ladeliste angehängt und in einem vom User konfigurierbaren Verzeichnis gespeichert. Wird die Ladeliste-History erstellt, so wird der Bildpool in die Ladeliste-History verschoben. Wird die Ladeliste-History gelöscht, werden sowohl der Bildpool als auch die Dateien auf dem Laufwerk gelöscht.

Beispiel: Sie liefern einem Ihrer Kunden Ware aus. Dieser reklamiert diese nicht sofort, sondern Sie erhalten eine nachträgliche Reklamation, dass die Ware sowie deren Verpackung bei Lieferung defekt gewesen sei. Mittels der gespeicherten Bilder können Sie nachweisen, in welchem Zustand die Ware ausgeliefert wurde.

1. Warenausgang

Amazon-Aufträge

Betrifft Modul: Versand an Amazon-Fulfillment-Center (203-32)

Vorteil: Der Versand an ein Amazon-Fulfillment Center (FC) wird ermöglicht, indem PROLAG®World die von Amazon geforderten Daten und Belege zur Verfügung stellt.

Beschreibung: Verpackungseinheiten, die an ein Amazon-FC versendet werden, erhalten zusätzlich zum Versand-Label ein Amazon-Label. Beim Abschließen eines Transportmittels, auf dem sich Verpackungseinheiten für ein Amazon-FC befinden, werden diese per ASN (Advance Shipment Notification) bei Amazon angekündigt. "Kundenstamm",  "Lieferauftrag" und "Lieferauftrag-Archiv" sind dazu um Felder erweitert worden, mit denen Aufträge an Amazon-FC gekennzeichnet und deren GLN (Global Location Number) angegeben werden können. "Verpackungseinheit" und "Paket-History" sind um Felder erweitert worden, in denen die BOL-Nummer (Bill of Lading) und die ASN-Nummer eingetragen werden.

 

SSCC-Druck für Kartons

Betrifft Modul: Erzeugung von Etiketten nach GS1-Standard (205-25)

Vorteil: Für Kartons können SSCC- (Serial Shipping Container Code) bzw. GS1-Nummern generiert werden.

Beschreibung: Wenn SSCCs (GS1) konfiguriert werden, werden diese nicht nur für Paletten, sondern prinzipiell für alle Transport-Lhmtypen vergeben. Sollte dies für einen Typen nicht erwünscht sein, so kann dieser für "keine SSCC-Vergabe" konfiguriert werden.

Beispiel: Sollen z. B. am Packplatz für andere Lagerhilfsmitteltypen als die Euro-Plaette SSCC-Nummern erzeugt werden, kann dies nun direkt im Lieferauftrag oder Kundenstamm hinterlegt werden.Wird z. B. an ein Amazonlager versendet, müssen die VPEs (egal ob Palette, Karton oder sonstige Typen) immer mit einer SSCC-konformen ID versehen werden. Wird für einen Kunden oder einen Auftrag verpackt, der den SSCCDruck hinterlegt hat, bekommen alle VPEs am Packplatz eine eindeutige SSCC-Nummer.

 

Verknüpfung von Druckbereichen

Betrifft Modul: Erweiterte Konfiguration sequentieller Kommissionierung (203-31)

Vorteil: Es können druckbereichsübergreifende Kommissionierlisten gebildet werden.

Beschreibung: Über eine neue Aktionsklasse kann man im Druckbereich steuern, ob ggf. nach der normalen Listenbildung Kommissionierlisten mit Kommissionierlisten aus anderen Druckbereichen zusammengefasst werden sollen. Das Ergebnis sind ggf. verknüpfte Listen, die Transportaufträge aus anderen Druckbereichen enthalten. Diese Listen sind mit dem neuen Kennzeichen "verknüpft" versehen.Technischer Hinweis: Diese Verknüpfen-Aktion ist nur aktiv, wenn im Druckbereich eine entsprechende Aktionsklasse hinterlegt ist UND wenn die zugehörige "Sortier-Reihenfolge für Druckbereichverknüpfung" einen Wert > 0 hat. Darüber hinaus ist diese Funktion von bestimmten Systemeinstellungen abhängig, da dadurch die Funktion ggf. auch ohne Veränderung der Konfiguration deaktiviert werden kann.

 

Vorkommissionierung von Fördertechnik-Bereichen

Betrifft Modul: Materialflussrechner (705-01)

Vorteil: Es kann druckbereichsabhängig definiert werden, welche Listen ggf. bezüglich Lieferdatum schon vorkommissioniert werden können.

Beschreibung: Über ein neues Flag "Vorkommissionierung Fördertechnik" (in "Lieferauftrag", "Sendung" und "Druckbereich") kann erreicht werden, dass Lieferaufträge mit einem Lieferdatum in der Zukunft schon vorkommissioniert und anschließend wieder eingelagert werden können. Hierzu muss in den Lieferaufträgen (in der Sendung) und im Druckbereich das Häkchen gesetzt sein. Kommissionierlisten aus Druckbereichen, in denen das Vorkommissionierung-Fördertechnik-Flag nicht gesetzt ist, werden zurückgehalten. Es wird hierfür der (neue) Zurückhalten-Grund in der Liste auf "keine Vorkommissionierung FT" gesetzt.

 

Lieferscheinetikett am K-Platz drucken

Betrifft Modul: Materialflussrechner (705-01)

Vorteil: Es kann auch am K-Platz ein Lieferscheinetikett gedruckt werden.

Beschreibung: Über einen Druckmodus im "Ort-K-Platz" kann gesteuert werden, ob am K-Platz bei der Kommissionierung ein Lieferschein-Etikett gedruckt werden soll.

 

2. PROLAG®Go

Neuer Android Verladeprozess

Betrifft Module: PROLAG®Go (300_01) und Versandbahnhof (403_21)

Vorteil: Mit dem neuen Ablauf ist eine Verschlankung und Optimierung erreicht worden, mit der Möglichkeit, zusätzliche Informationen und Anzeigen zu aktivieren. Das Android-User-Interface hat dabei eine einheitliche und durchgängige Gestaltung mit Fokus auf den wesentlichen Informationen. Es gibt eine Vielzahl neuer Funktionen, wie z. B. neue F-Tasten ("Abmelden des Transportmittels"), "Lieferantenbewertung inklusive Ausdruck" uvm.

Beschreibung: Der bestehende Ablauf wurde grundlegend analysiert und optimiert. Großer Fokus liegt auf der einheitlichen und übersichtlicher Gestaltung des User Interfaces. Der Prozessablauf ist wesentlich effizienter gehalten, wobei zusätzliche Informationen per Konfiguration zugeschaltet werden können. Es gibt eine Reihe neuer F-Tasten, die der/dem Mitarbeiter*in deutlich mehr Informationen zu der aktuellen Verladung bieten. Hier lassen sich beispielsweise die Anzeige des Verladeplans, Anzahl zu verladenen als auch verladenen VPEs, aber auch neue Funktionalitäten, wie das vorzeitige Abmelden oder Abschließen eines Transportmittels, oder die Möglichkeit ein Verladefoto zu erstellen, nennen. Das Tablet wurde als neuer Gerätetyp aufgenommen und erhält eine spezielle Sicht bei der Torauswahl mit mehr Informationen zur Belegung des Docks. Auch das Prüfen von Transportmitteln und Bewerten von Lieferanten mit Prüfprotokollen, welche als Lieferantenbewertung abgebildet werden, ist jetzt möglich.

 

Neue Funktionstaste am mobilen I-Punkt: Ware QS-sperren

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03_01)

Vorteil: Die Ware lässt sich QS-sperren, auch wenn sie vorher durch die Einstellungen im Artikelstamm, der Bestellposition oder dem Lieferant nicht als QS-Ware markiert ist.

Beschreibung: Durch Drücken der Taste F6 bzw. Auswahl der Zusatzfunktion "Ware QS sperren" bei der Mengeneingabe, lässt sich Ware als QS-Ware markieren. An welcher Stelle die Funktion verfügbar ist, lässt sich konfigurieren.
Beispiel: Die/der Benutzer*in führt eine Einlagerung am mobilen I-Punkt durch. Dabei möchte sie/er die Ware für die Qualitätssicherung markieren, da sie beschädigt ist. Weil dies bisher an keiner Stelle, z. B. in der Bestellposition vermerkt ist, muss sie/er dies manuell durchführen. Dies geschieht, indem sie/er bei der Mengeneingabe die Zusatzfunktion "Ware QS sperren" betätigt und im Folgenden den Grund für die Sperrung auswählt.


Kommissionsnummer: Zusatzabfrage am mobilen I-Punkt

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03_01)

Vorteil: Die Kommissionsnummer kann bei der Vereinnahmung von Ware am mobilen I-Punkt erfasst werden.

Beschreibung: Am mobilen I-Punkt ist die Eingabe der Kommissionsnummer möglich, wenn im Numbered-Element-Definition-Verteiler das Staplerelement aktiviert wird. Die Eingabe ist keine Pflichteingabe.Bei "Geplanter Einlagerung": Wenn die Kommissionnummer bereits in der Bestellposition übermittelt wurde, ist konfigurierbar, ob die Eingabe übersprungen wird.

 

Lieferscheinnummer: Zusatzabfrage am mobilen I-Punkt

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt (302-03_01)

Vorteil: Mit dieser Neuerung wird wertvolle Zeit gespart, da die Lieferscheinnummer nicht jedes Mal erneut gescannt werden muss.

Beschreibung: Am mobilen I-Punkt wurde die Eingabe der Lieferscheinummer erweitert, wenn sie im "Verteiler PROLAG®Go-Abläufe" aktiviert ist.
Neu ist, dass die gescannte Lieferscheinnummer im System gemerkt und danach immer wieder vorgeschlagen wird, so lange man im Ablauf bleibt und nicht zurück ins Hauptmenü wechselt. Die gemerkte Lieferscheinummer wird jedes Mal vorbelegt und kann einfach mit "OK" bestätigt oder mit einem neuem Wert überscannt werden. Bei "Geplanter Einlagerung" ist zusätzlich noch konfigurierbar, ob beim Wechsel zu einer Einlagerung von einer anderen Bestellung die gemerkte Lieferscheinnummer wieder entfernt wird und eine neue Lieferscheinnummer gescannt werden muss. Weiterhin ist noch konfigurierbar, ob die Eingabe Pflicht ist.

Pick by Voice - Prüfziffer am Meetingplatz

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket (300-01)

Vorteil: Über "Pick By Voice" auf dem Meetingplatz abgestellte Lagerhilfsmittel können über die Prüfziffer wieder aufgenommen werden.

Beschreibung: Lagerhilfsmitteln, die über "Pick by Voice" auf einem Meetingplatz abgestellt werden, wird eine Prüfziffer größer 0 zugewiesen. Das Lagerhilfsmittel ist durch die Prüfziffer eindeutig identifizierbar und kann darüber wieder aufgenommen werden. Bei Abgabe auf das eigentliche Ziel wird sie ausgetragen, also auf 0 gesetzt, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Der Wert kann danach einem anderen Lagerhilfsmittel zugewiesen werden. 

Beispiel: Lagerhilfsmittel L1 wird über "Pick by Voice" auf dem Meetingplatz M1 abgestellt. Es erhält die Prüfziffer 1 und der Benutzer wird aufgefordert, die Prüfziffer auf der Palette einzutragen.Lagerhilfsmittel L2 wird über "Pick by Voice" auf dem Meetingplatz M1 abgestellt. Es erhält die Prüfziffer 2 und der Benutzer wird aufgefordert, die Prüfziffer auf der Palette einzutragen.Lagerhilfsmittel L1 wird auf sein eigentliches Ziel gebucht. Die Prüfziffer wird ausgetragen.Lagerhilfsmittel L3 wird über "Pick by Voice" auf dem Meetingplatz M1 abgestellt. Es erhält die wieder freie Prüfziffer 1 und der Benutzer wird aufgefordert, die Prüfziffer auf der Palette einzutragen.

 

Erweiterung der Lagerhilfsmittel-Info um die Anzeige der Artikelnummer

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket (300-01)

Vorteil: Auf dem mobilen Gerät wird in der Lagerhilfsmittel-Info (Lhm-Info) die Artikelnummer mit angezeigt und auch als Trennkriterium verwendet. Dies ist für artikelreine Lagerhilfsmittel implementiert. Nicht artikelreine und leere Lagerhilfsmittel werden ebenfalls ausgewiesen, mit den Texten "Misch-Lhm" beziehungsweise "leer".

Beschreibung: Am mobilen Gerät kann in der Ansicht "Lhm-Info" ein Lagerort gescannt werden. Das Gerät zeigt daraufhin die Lagerhilfsmittel an, die an diesem Ort liegen. Die Lagerhilfsmittel werden gruppiert und sortiert nach:artikelreine WarenträgerWarenmenge pro LhmArtikelnummerMisch-LhmAnzahl vorhandener Lhm des Lhm-TypsLhm-Typleere LhmLhm-Typ

Beispiel: Eine Mitarbeiterin scannt einen Lagerort und sieht in "Lhm-Info", ob dieser zu einem Stich-, Fließlager, Platz-Regalfach oder Ziel-Regalfach gehört.

 

Gleichmäßige Autovereinnahmung einer Bestellung

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket (300-01)

Vorteil: Die gleichmäßige Autovereinnahmung einer Bestellung ist als mobiler Prozess auf einem mobilen Gerät einfach und flexibel möglich. Dies ist ein Vorteil für Bestellungen, die komplett erfasst und auch in unveränderter Form so wieder ausgeliefert werden müssen.

Beschreibung: Über den mobilen Prozess "Bestellung autovereinnahmen" kann man eine Bestellung mit wenigen Arbeitsschritten automatisch erfassen. Hierzu ist nur die Auswahl der Bestellung, die Angabe des Lagerhilfsmittel-Typen und die Anzahl der Lagerhillfsmittel (ggf. mit Angabe der Lagerhilfsmittel-IDs) notwendig. Anschließend ist die komplette Bestellung auf die angegebenen Lagerhilfsmittel bereits verteilt und bereit für die Verbringung an den Lagerort.

 

Dock-Belegung als mobiler Prozess

Betrifft Modul: Dock- und Yardmanagement (205-35)

Vorteil: Viele Prozesse, die Dock-Belegungen betreffen, können nun einfach und flexibel über einen mobilen Prozess gesteuert werden. 

Beschreibung: Über den Menüpunkt "Transportmittel Dock zuweisen" besteht nun die Möglichkeit, ein einzelnes Dock einer Dock-Belegung zuzuweisen, ein Transportmittel von einem Dock abzumelden, oder es zu wiegen.

 

Neuerungen siehe Release-Notes zum Standard 3.0.5

1. Versand

Packplatz - Lhm zu VPE bei ganze Sendung packen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Vorteil: Die Erweiterung bewirkt eine Optimierung/Beschleunigung des Packplatzablaufs, wenn mehrere Pickkisten einer Sendung am Packplatz stehen und nichts mehr umgepackt werden soll.

Beschreibung: Wenn alle markierten Waren im gleichen Pickkarton (Lhm) liegen, kann die Schaltfläche "Lhm zu VPE" in der Packplatzmaske genutzt werden (trotz der gesetzten Option "Ganze Sendungen packen"). 

Beispiel: Am Packplatz stehen zu einer Sendung ("Ganze Sendungen packen" ist aktiv) 4 Pickkartons vom Typ "Karton".

In diesem darf auch versendet werden. Nun kann jedes Lhm (Karton) in eine Verpackungseinheit (VPE) umgewandelt werden und zwar ohne Neuanlage einer VPE und anschließendem Hinzufügen der Waren. Das Ergebnis sind 4 VPE vom Typ "Karton", die im weiteren Verlauf abgeschlossen werden können.

 

2. Automatiklager

Spätes Stornieren

Betrifft Modul: Spätes Zurücksetzen von Lieferaufträgen/Lieferpositionen (203-12)

Nutzen: Sie können die Funktion Spätes Stornieren nutzen, um Sendungen bzw. Lieferaufträge, die bereits auf einer Fördertechnik sind, zu stornieren bzw. zu stoppen.

Beschreibung: Führt ein Mitarbeiter*in eine entsprechende Aktion, z. B. Rücksetzen Auftrag oder spätes Rücksetzen, durch, wird die Sendung bzw. der Lieferauftrag im System markiert und an passender Stelle auf der Fördertechnik gestoppt. Sobald sich der letzte Behälter der Sendung an einem passenden Punkt auf der Anlage befindet bzw. abgenommen wird, wird die Sendung im System gestoppt.

Beispiel: Einer Ihrer Kunden storniert seine bestellte Ware. Diese Ware wurde in PROLAG®World bereits ausgelagert und befindet sich auf der Fördertechnik. Sie kann aber im System mithilfe der Funktion Spätes Stornieren gestoppt und später zurück eingelagert werden. 

1. PROLAG®Go

Pickreihenfolge mittels F-Taste ändern

Betrifft Modul: PROLAG®Go 30x

Nutzen: Die/der Benutzer*in kann – je nach Standort – eine alternative Pickreihenfolge wählen.

Beschreibung: Im Kommissionierablauf kann die/der Benutzer*in beim Scannen des Quell-Ortes oder des Quell-Lagerhilfsmittels mittels Funktionstaste eine alternative Pickreihenfolge, z. B Sortierklasse, wählen. Dies gilt, sofern eine alternative Sortierklasse im Druckbereich hinterlegt ist.

Beispiel: Im Hochregallager werden zunächst "unten links" stehend alle zu kommissionierenden Listen aufgenommen und dann entsprechend der Wegeoptimierung abgearbeitet. Danach geht die/der Kommissionierer*in zu "oben rechts" und nimmt wieder Listen auf. Die Wegeoptmierung schickt sie/ihn nun zunächst wieder nach "unten links", bevor er mit der gleichen Sortierung wie im ersten Durchgang die Aufträge abarbeitet.

Die/der Kommissionierer*in kann hier per Knopfdruck (F-Taste) die Kommissionierreihenfolge der aufgenommenen Listen umkehren. So kann sie/er immer, wenn sie/er "oben rechts" steht, direkt von dort aus alles kommissionieren.

 

Transportwagenpflicht am mobilen I-Punkt

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobiler I-Punkt 302-03_01

Nutzen: Am mobilen I-Punkt kann nicht mehr vergessen werden, einen Transportwagen auszuwählen, wenn ein solcher für den Prozess benötigt wird.

Beschreibung: Bei einem Transport-Lagerhilfsmittel (Lhm) kann mit dem Feld "Transportwagen-Pflicht am Wareneingang" hinterlegt werden, dass am Android I-Punkt zwingend ein Transportwagen benutzt werden muss.

Beispiel: Man benötigt für bestimmte Transport-Lhm, wie z. B. Euro-Paletten, einen Transportwagen. Wenn die/der Mitarbeiter*in diese im I-Punkt vereinnahmt, wird sie/er automatisch aufgefordert, einen Transportwagen auszuwählen.

 

2. Automatiklager

Behälter verdichten am Kommissionierplatz

Betrifft Modul: 205-03 Lagerreorganisation (Ware verdichten)

Nutzen: Mit der Erweiterung "Behälter verdichten am Kommissionierplatz" sorgen Sie für eine effizientere Auslastung Ihres Automatiklagers. Sie erhöhen den Füllgrad und reduzieren Pickzugriffe. So sparen Sie sich Kommissionierzeit und -ressourcen ein.

Beschreibung: Ab sofort können Sie in PROLAG®World mit dem gleichen Artikel teilgefüllte Behälter am Kommssionierplatz (K-Platz) auf einen Behälter verdichten. Mittels einer Auswahlmaske entscheiden Sie, welche Artikel Sie verdichten möchten. Im System werden sogenannte Verdichten-Listen/UMWBV-Listen erstellt. Der AutolagerManager prüft, ob UMWBV-Listen vorhanden sind. Ist dies der Fall, prüft er, ob ein geeigneter K-Platz für die Verdichtung zur Verfügung steht. Ist dies ebenfalls der Fall, wird die Verdichtung vom System angestoßen.

Beispiel: Für eine möglichst flexible Auslagerung lagert ein Kunde den gleichen Artikel an verschiedenen Lagerorten in seinem Automatiklager. Aufgrund der konfigurierten Entnahmestrategie haben sich zahlreiche Anbruchbehälter angesammelt. Der Kunde nutzt nun die Verdichten-Funktion: Er ermittelt die Anbruchbehälter und verdichtet diese bis zu einer maximalen Füllmenge. Dazu werden die Anbruchbehälter an den K-Platz gefahren, um die Artikel auf einen gemeinsamen Behälter umzulagern.

 

 

 

1. PROLAG®World Basic

Keine Palettenfahrt bei versandfertigen Listen

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Es kann konfiguriert werden, dass für versandfertige Waren keine Palettenfahrten durchgeführt werden. So können Arbeitskraft und Zeit effizient eingesetzt werden.

Beschreibung:
Es kann konfiguriert werden, ab welchem prozentualen Anteil der Standardmenge eine Palettenfahrt durchgeführt werden soll. Die folgenden Fälle beziehen sich immer nur auf Waren, deren Artikel versandfertig sind und auch die Artikel-Umverpackung, die Auslagersteuerung und die Lieferposition den "Versandfertig-Ablauf" erlauben:

Wenn keine Standardmenge im Artikel hinterlegt ist, aber die Konfiguration > 0 ist, dann entsteht immer eine versandfertige Liste.
Wenn 100 als Konfiguration hinterlegt ist, wird immer eine versandfertige Liste gebildet.
Wenn 0 als Konfiguration hinterlegt ist, wird immer eine Plattenfahrt durchgeführt.
Wenn ein Wert zwischen 0 und 100 konfiguriert wird, wird nur dann eine Palettenfahrt angelegt, wenn mindestens der konfigurierte Anteil der Standardmenge auf der Palette liegen.


Bibliotheken in PROLAG®World aktualisiert

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Neue Funktionen und Fehlerkorrekturen von externen Bibliotheken können in PROLAG®World genutzt werden.

Beschreibung:
Die in PROLAG®World eingebundenen Bibliotheken wurden auf die neueste Version aktualisiert.

Kundenstamm um Value Added Services (VAS) 1-4 erweitert

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Spezielle Anforderungen, wie z. B. Dienstleistungen oder Arbeitsanweisungen, die für einen bestimmten Kunden für alle zu liefernden Aufträge gelten, können jetzt im Kundenstamm angegeben werden.

Beschreibung:
Der Kundenstamm ist um die Felder Value Added Services (VAS) 1, VAS 2, VAS 3 und VAS 4 erweitert worden. In allen Warenausgangs-Abläufen, die im Lieferauftrag VAS berücksichtigen, werden zusätzlich die VAS des in diesem Auftrag eingetragenen Kundenstamms beachtet.

Beispiel:
In PROLAG®World ist hinterlegt, dass beim Versand an einen bestimmten Kunden jeder Artikel am Packplatz nochmal in eine bestimmte Verpackung gepackt werden muss.

Kundenspezifische Einstellungen in schema.ini-Dateien

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Allgemeingültige und kundenspezifische Einstellungen werden auf schema.ini und kundenschema.ini verteilt. Die kundenschema.ini muss nur für die angepassten Reports aktuell gehalten werden. Die Angabe von Sprachabtexten in der (kunden)schema.ini ermöglicht das Anlegen eines Reports für mehrere Sprachen.

Beschreibung:
Zu jeder schema.ini - Datei wird zusätzlich eine Datei kundenschema.ini mit kundenspezifischen Einstellungen angelegt. Kundenspezifische Einstellungen für die Erzeugung der csv-Dateien für Reports werden in die kundenschema.ini geschrieben. Eine Sektion in der kundenschema.ini überstimmt vollständig die gleichnamige Sektion in der schema.ini. Die kundenschema.ini und schema.ini erlauben auch die Verwendung sprachabhängiger Texte und dadurch die Verwendung eines (in Zahlen : 1) Reports in mehreren Sprachen. Die Darstellung der Daten in der (kunden)schema.ini wurde vereinfacht. Die Metadaten werden nicht mehr aufgelistet. Die Sektionsnamen bestehen nur noch aus dem Dateinamen der relevanten jasper-Datei (kein ".asc" mehr).

Nutzen Sie Crystal Reports, steht Ihnen weiterhin die bisherige Vorgehensweise beim Arbeiten mit der schema.ini zur Verfügung.


Schnellverpacken mit gleicher Auftragsstruktur

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Es gibt neue Flags in Kommissionierart und Lieferauftrag, um zu bestimmen, ob das durch die Auftragsanalyse gesetzte Gruppierungsfeld ein Trennkriterium bei sendungsübergreifender Reservierung ist.

Beschreibung:
Bei zweistufig-reservierten Sendungen ist die Gefahr von vielen Verkettungen zwischen den verschiedenen Sendungen im gleichen Kommissionierpaket sehr groß.

Beispiel:
20 Lieferaufträge mit 1 Stk 4711 + 1 Stk. 4712
10 Lieferaufträge mit 1 Stk. 4712 + 1 Stk. 4713

Es soll keine Palette mit 30 Stk. 4712 kommissioniert werden, da sonst aufgrund der Verkettung am Packplatz unnötig lange gewartet werden müsste, bis verpackt werden kann.

Arbeitsstation in Benutzeranmeldungen aufgenommen

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Neben dem Rechnernamen wird nun die Arbeitsstation in der Login-Übersicht angezeigt. Die Funktion ist vorteilshaft, da schnell ersichtlich ist, wenn zwischen der Arbeitsstation in der Login-Maske und der Schreibweise in den Arbeitsstation-Datensätzen ein Unterschied besteht.

Beschreibung:
Es wird jetzt auch die Arbeitsstation in der Benutzeranmeldung angezeigt.

Lieferschein-Report in andere Sprachen umstellen

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
Der Lieferschein-Report (Lieferschein.jrxml) kann in andere Sprachen übersetzt werden, ohne dass dafür ein neuer Report angelegt werden muss.

Beschreibung:
Der Lieferschein-Report wurde zu einem sprachunabhängigen Report abgeändert. Die Zielsprache wird von PROLAG®World systemintern bestimmt.

Persistentes Feld für Bestellmengen in Lieferpositionen

Betrifft Modul: Basispaket 100-01

Nutzen:
In der Lieferauftrags-Maske kann nach den Bestellmengen der Lieferpositionen gefiltert werden.

Beschreibung:
Das Feld listet pro Lieferauftrag die Bestellmengen der Lieferpositionen strichpunktgetrennt im Format "1;2;3" oder auch „1;1;2“ auf. Die Sortierung der Bestellmengen – nach Lieferposition oder nach Bestellmenge – kann in der prolag.ini eingestellt werden. Zu beachten ist, dass die Sortierung nach Projektbeginn nicht mehr verändert werden darf, da sonst unterschiedliche Einträge entstehen.

2. Wareneingang

QS-Grund in Wareneingangs-Position

Betrifft Module: Qualitätsmanagement 206

Nutzen:
Der QS-Grund kann pro Wareneingangs-Position (WE-Position) getrennt von der Bestellposition eingestellt werden.

Beschreibung:
Zusätzlich zum Artikelstamm und der Bestellposition, kann der QS-Grund nun auch über die Wareneingangsposition (WE-Position) vorgegeben werden.

Beispiel:
Vom Hostsystem werden für eine Bestellposition mehrere WE-Positionen übermittelt. Die WE-Positionen stellen jeweils eine Palette mit unterschiedlichen SSCC-Nummern da und die Paletten und damit WE-Positionen enthalten unterschiedliche QS-Gründe, die vom Host mit übermittelt werden. Beim Einlagern der WE-Position wird der QS-Grund mit in die Ware übernommen.

3. Warenausgang

Sendungsübergreifende Reservierung mit Packplatzoptimierung

Betrifft Modul: Warenausgang 203

Nutzen:
Packplätze können optimal befüllt werden, da die Größe der Kommissionierpakete für die jeweiligen Packplätze vorgegeben werden können.

Beschreibung:
Mit "sendungsübergreifende Reservierung mit Packplatzoptimierung" ist gemeint, dass der Packplatz die Größe eines Kommissionierpaketes, z. B. die maximale Anzahl von Kommissioner-Lagerhilfsmitteln, welche zusammen verpackt werden, vorgibt. Dieses Kommissionierpaket ist in sich geschlossen und zweistufig. Das heißt, alle Kommissionier-Listen eines betroffenen Auftrags sind im Kommissionierpaket enthalten und ein Kommissionierlagerhilfsmittel, das zum Kommissionierpaket gehört, kann auch Waren unterschiedlicher Sendungen enthalten. Die Größe ist an jedem Packplatz individuell einstellbar.

Beispiel:
Die Konfiguration ist z. B. bei Packplätzen mit vorgeschaltenem Konsolidierungsbereich sinnvoll, denn der Inhalt der Kommissionierlagerhilfsmittel wird erst am Packplatz auf die einzelnen Sendungen verteilt. Diese Packplätze sind dann "kommissionierpaketweise" zu versorgen.

Umreservieren wenn möglich

Betrifft Module: Warenausgang 203

Nutzen:
In einem Lagerbereich vom Typ "Autolager" kann umreserviert werden, ohne das Fehlteile entstehen.

Beschreibung:
Die Benutzerin bzw. der Benutzer kann über den Button "Umreservieren wenn möglich" in der "Lagerbereich sperren/entsperren-Maske" eine Umreservierung aller Waren des Lagerbereichs anstoßen. Für die Dauer der Umreservierung ist dieser Lagerbereich für weitere Reservierungen gesperrt, sofern dieser nicht schon gesperrt war. Die Umreservierung erfolgt auf "LieferscheinPositionsebene" und wird nur durchgeführt, wenn auch Ersatz vorhanden ist. Es können also keine Fehlteile entstehen.

Beispiel:
Ein Regalbediengerät in einer Gasse ist ausgefallen und ein Ende der Störung ist nicht abzusehen. Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter kann versuchen, mittels "Umreservieren wenn möglich"- Button für die betroffenen Reservierungen Ersatz in zugänglichen Lagerbereichen zu finden.

Erweiterte Filterung für das Freigeben zurückgehaltener Listen

Betrifft Modul: Warenausgang 203

Nutzen:
Es kann gesteuert werden, dass die Anzahl der zum Kommissionieren freigegebenen Listen dem freien Platz am Packplatz entspricht.

Beschreibung:
Die Geplante Aktion "Zurückgehaltene Listen freigeben" wurde um einen Parameter erweitert, mit dem die Aufträge, deren zurückgehaltene Listen freigegeben werden sollen, zusätzlich zu der bereits möglichen Filterung über den Wert bestimmter Felder gefiltert werden können. In diesem Parameter kann eine Aktionsklasse angegeben werden, die die jeweils gewünschte Filterung realisiert. Für die Filterung anhand des freien Platzes am Packplatz wurde eine neue Aktionsklasse geschaffen.

Beispiel:
Am Packplatz gibt es nur begrenzt viele Plätze. Eine Kommissioniererin bzw. ein Kommissionierer möchte dennoch so viel wie möglich gleichzeitig kommissionieren können. Eine Packerin bzw. ein Packer möchte nicht den gesamten Platz mit halboffenen Kartons belegen. Also müssen die Aufträge bzw. Sendungen möglichst gebündelt bei der Kommissioniererin bzw. beim Kommissionierer ankommen. Die erweiterte Filterung für das Freigeben zurückgehaltener Listen ermöglicht dies.

4. Schnittstellen

QS- und Sperr-Rückmeldungen über Rückmeldungstabelle gesteuert

Betrifft Modul: Hostschnittstelle 207-16

Nutzen:
Durch die neuen Einstellungsmöglichkeiten werden Sie noch flexibler in der Abarbeitung: Rückmeldungen für Qualitätssicherungs-(QS)-Änderungen von Waren können jetzt deaktiviert werden. Zudem können Rückmeldungen über QS-Änderungen und das Sperren/Entsperren von Waren eigentümer- und logistikzentrumabhängig konfiguriert werden.

Beschreibung:
Für Waren-Rückmeldungen stehen in der Rückmeldungstabelle neue Identifikationswerte (WARE_IN_QS_SETZEN, WARE_AUS_QS_NEHMEN, WARE_QS_GRUND_AENDERN, WARE_SPERREN, WARE_SPERREN_MINDERENTNAHME, WARE_ENTSPERREN) zur Verfügung. Somit sind alle Konfigurationsmöglichkeiten, die diese Tabelle bietet, nutzbar. Dafür wurden die Schalter "WARE_SPERREN_ENTSPERREN "und "WARE_SPERREN_MINDERENTNAHME" entfernt.

Automatische Kundenstammpflege

Betrifft Modul: Automatische Kundenstammpflege via Schnittstelle 207-21

Nutzen:
Mit diesem Modul ermöglicht PROLAG®World die automatische Kundenstammpflege, ohne eine zusätzliche Schnittstelle zu definieren.

Beschreibung:
Für jeden übertragenen Auftrag legt PROLAG®World selbstständig einen Kundenstammdatensatz an oder aktualisiert einen vorhandenen über die Kundenummer. Die Daten werden aus dem Auftragskopf übernommen. Welche Werte genau für die Kundenstammpflege übernommen werden, kann konfiguriert werden. Datensätze, die nicht mehr benötigt werden, werden selbstständig vom Nutzer gelöscht.

5. PROLAG®Go

Benutzeransicht PROLAG®Go zurückverfolgen

Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Im Supportfall können die vergangenen Benutzeransichten am mobilen Gerät mit genauem Zeitpunkt und der getätigten Benutzereingabe im Browser angezeigt werden. Damit können Störungen wesentlich schneller behoben werden, ein reibungsloser Ablauf wird ermöglicht.

Beschreibung:
Nach Auswahl einer Logdatei eines mobilen Geräts werden alle Zeitpunkte aufgelistet, an denen dem Benutzer eine Ansicht angezeigt wurde. Zusätzlich dazu wird der Zeitpunkt eingeblendet, an dem der Benutzer die zugehörige Eingabe getätigt hat. Wählt man einen Zeitpunkt aus, wird die Ansicht auf dem mobilem Gerät zu diesem angezeigt und die Benutzereingabe gekennzeichnet. Bitte beachten Sie: Diese Funktion ist nur für Android und nicht für Telnet möglich.

Beispiel:
Sie melden unserem Support ein Problem bei einem mobilen Prozesses. Der CIM-Support kann den Verlauf des Prozesses visuell nachvollziehen und somit schneller eine mögliche Fehlerursache ermitteln.

Drucker scannen im Versandfertig-Ablauf

Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Der Versandfertig-Ablauf kann auch ohne mobilen Drucker verwendet werden, indem nach der Entnahme einer versandfertigen Liste der Drucker für die Versandetiketten gescannt wird.

Beschreibung:
Wenn der Benutzer an einer Arbeitsstation angemeldet und dort die Option "Scanne Drucker am mobilen Gerät" gesetzt ist, wird er nach der Entnahme einer versandfertigen Liste dazu aufgefordert, einen Drucker oder eine Druckerstation für die Versandetiketten zu scannen.

Beispiel:
In jedem Kommissionierbereich befindet sich ein zentraler Drucker für die Versandetiketten. Nach der Entnahme eines versandfertigen Artikels scannt der User den Drucker in seinem Kommissionierbereich und bekommt anschließend die entsprechenden Versandetiketten ausgedruckt.

Kommissionierung: Menge mit Scannen des Ziel-Lagerhilfsmittels bestätigen

Betrifft Module: PROLAG®Go 30x

Nutzen:
Wird mit Transportwagen (TW) bzw. Multi-Order-Pick (MOP) kommissioniert, kann zugunsten der Geschwindigkeit die Mengeneingabe durch Scannen des Ziel-Lhms ersetzt werden. Dadurch werden gerade bei sehr vielen Kommissioniervorgängen mit einem großen TW viele Einzeleingaben und damit viel Zeit gespart.

Beschreibung:
In der "Konfiguration mobiler Geräte" im Lagerbereich des Quell-Lagerhilfsmittels muss der Haken "Menge mit ZielScan bestaetigen" gesetzt sein. Dann muss der Benutzer, wenn er mehrere Kommissionier-Lagerhilfsmittel oder einen Transportwagen aufgenommen hat, bei der "OK-Abfrage" das Ziel-Lagerhilfsmittel anstelle der Menge scannen (alternativ den Ortsbarcode bei ortsverwalteten Transportwagen). Ein vorheriges Scannen des Ziel-Lagerhilfsmittels entfällt dann.


Wareneingangspositionen am mobilen I-Punkt ermöglichen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - mobiler I-Punkt 302-03_01

Nutzen:
Der Host kann für eine Bestellposition mehrere Wareneingangs-(WE-)Positionen, z. B. wegen unterschiedlichen SSCC-Paletten, unterschiedlichen Mindesthaltbarkeitsdaten oder unterschiedlichen Chargen, übermitteln. Zudem können die WE-Positionen einzeln am mobilen I-Punkt gescannt und vereinnahmt werden. Ihr Wareneingangsprozess wird flexibler und schneller.

Beschreibung:
Bisher konnten WE-Positionen nur am I-Punkt im Browser gesucht und vereinnahmt werden, nun ist die Funktionalität auch am mobilen I-Punkt verfügbar. Existierende WE-Positionen können gesucht und ausgewählt werden. Wie am Browser-I-Punkt können auch Bestellpositionen, die noch keine WE-Positionen haben, gesucht und vereinahmt werden. In diesem Fall werden automatisch im Hintergrund WE-Positionen vom System angelegt. Für beide Varianten ist es konfiguierbar, welche Informationen bei der Auswahl der WE-Positionen angezeigt werden sollen und wie sie sortiert werden sollen.

Ausnahme: Bei der GS1-Barcodeeinlagerung erfolgt die Suche im mobilen und Browser-I-Punkt von den gescannten Werten weiterhin nur auf Bestellpositionen. Die Suche in WE-Positionen erfolgt nur über den SSCC-Modus oder die Suche nach Bestellnummer oder einer Artikelnummer.

Splitmöglichkeit beim Zu-und Nachlagern

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket 300-01

Nutzen:
Der Benutzer kann den Zulagerplatz mit einer Teilmenge der ursprünglich gedachten Menge auffüllen, sollte die komplette Menge nicht in das Fach passen. Für den Rest wird ein neuer Ort gesucht. So hilft PROLAG®Go Ihren Mitarbeiter*innen, schnell und flexibel auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren.

Beschreibung/Beispiel:
Beim Zulagern stellt der einlagernde Mitarbeiter*in fest, dass nicht die gesamte Menge von 10 Stück zugelagert werden kann, da nur 8 Stück ins Fach passen. Mit der Funktionstaste "FachVoll" kann der Mitarbeiter*in die Teilmenge eingeben, gleichzeitig wird das Fach als belegt markiert. Das heißt, der PROLAG®World-Ortsvorschlag wird dieses Fach nicht mehr berücksichtigen, bis wieder etwas entnommen wird. Für die Restware, die nicht mehr ins Fach passt, wird ein neuer Lagerort im System gesucht.

Minderentnahme mit QS-Sperre

Betrifft Module: PROLAG®Go - Mobile Prozesse Basispaket 300-01 und Qualitätssicherung 206-01

Nutzen:
Ware kann bei der Minderentnahme aus der Qualitätssicherung (QS) gesperrt und ggf. in ein QS-Lager umgebucht werden. Zusätzlich ist die Angabe einer Host-Kostenstelle und/oder einer Host-Kostenart möglich.

Beschreibung:
Bei der Minderentnahme ist es jetzt möglich, dass man die fehlende Ware nicht mehr löscht/sperrt, sondern QS-sperrt. In diesem Zug kann auch eine Host-Kostenstelle und/oder Host-Kostenart entweder über den gewählten QS-Grund oder separat gesetzt werden. Über den gewählten QS-Grund, der bei diesem Modus der Minderentnahme ein Pflichtfeld ist, kann die Ware ggf. auch in einen QS-Bereich umgebucht werden. Somit werden die Daten auch am ursprünglichen Lagerort geleert, obwohl die Ware noch QS-gesperrt vorhanden bleibt. Zusätzlich kann bei der manuellen QS-Sperre von Ware auch eine Kostenstelle und/oder eine Kostenart angegeben werden.

6. PROSEND®

Packplatz - Verwalten der Plätze für angelegte Verpackungseinheiten

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Das neue Feature sorgt für eine Zeit- und Kostenersparnis während des Packprozesses: Ihren Mitarbeiter*innen am Packplatz wird genau der Ort am Packplatz angezeigt, auf dem die passende Verpackungseinheit (VPE) für eine Bestellung liegt. So wird keine Zeit durch unnötiges Suchen verloren. Zudem wird vermieden, dass immer die größte VPE gewählt und damit unnötig Verpackungsmaterial mit den entsprechenden Kosten verschwendet wird.

Beschreibung:
Am Packplatz wird einem entsprechend konfigurierten Lagerbereich ein OrtPackplatz zugewiesen, in dem die angelegten Verpackungseinheiten ortsgebunden verwaltet werden. Beim Anlegen neuer VPEs oder bei LHM zu VPE wird ein Ortsbarcode abgefragt. Beim Verpacken der Ware kann nicht nur die VPE-ID für die Zuordnung gescannt werden, sondern auch der Ortsbarcode, auf dem die VPE liegt. Es können nicht mehr Verpackungseinheiten angelegt werden, als dafür im hinterlegten Lagerbereich frei sind.

Beispiel:
Es soll eine Bestellung verpackt werden, die 10 Stk. Artikel 4711 beinhaltet. Im System wird eine neue VPE "Versandkarton" angelegt, dabei wird der Ortsbarcode der VPE gescannt und die neue VPE im System am entsprechenden Ort im Lagerbereich generiert. Beim Verpacken scannt der Mitarbeiter die Artikelnummer 4711, gibt die verpackte Menge 10 Stk. ein und scannt anschließend den Ortsbarcode der VPE noch einmal. Die Ware mit dem Artikel 4711 und der Menge 10 Stk. ist damit im System in die VPE verpackt.

Schnellverpacken von Aufträgen mit identischer Auftragsstruktur

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Das neue Feature reduziert die Durchlaufzeiten am Packplatz: Zweistufig kommissionierte Listen, deren Sendungen eine identische Auftragsstruktur haben, können mittels des ziehenden Packplatzes automatisch schnellverpackt werden.

Beschreibung:
Die oben beschriebenen Listen werden bei der Abgabe an der Konsolidierung nicht gesplittet und können anschließend, sobald alle zugehörigen Lagerhilfsmittel auf dem Konsolidierungsbereich liegen, vom ziehenden Packplatz gefunden werden. Sobald alle Lagerhilfsmittel zum Packplatz gebucht wurden, können die Sendungen mit einem Klick auf die Schaltfläche "Schnellverpacken" automatisch gesplittet und verpackt werden. Hierbei wird dem Benutzer eine Meldung mit der Anzahl und dem Inhalt der zu packenden Verpackungseinheiten (VPE) angezeigt. Wenn kein VPE-Typ in der Auslagersteuerung hinterlegt ist, kann der Benutzer den entsprechenden auswählen.

Beispiel:
100 Sendungen, die jeweils drei Kugelschreiber, eine Packung Gummibärchen und einen Turnbeutel enthalten, werden sendungsübergreifend reserviert, freigegeben und am Konsolidierungsbereich abgestellt. Der/die Packplatz-Mitarbeiter*in klickt auf "Auftrag suchen", findet die Sendungen auf dem Konsolidierungsbereich und bucht alle 3 Lagerhilfsmittel auf seinen/ihren Packplatz. Beim Klick auf die Schaltfläche "Schnellverpacken" wird dem User angezeigt, dass er jetzt 100 Pakete mit jeweils drei Kugelschreibern, einer Packung Gummibärchen und einem Turnbeutel packen soll. Sobald er die Meldung bestätigt, werden die Versandetiketten für die 100 Pakete ausgedruckt. Anschließend bekommt er nochmal den Inhalt der einzelnen Verpackungseinheiten angezeigt, damit er während dem Packen schon die Versandetiketten aufbringen kann.

Verwaltung von erlaubten Packplätzen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Man kann über die Konfiguration der Arbeitsstation bestimmen, von welchen Ort-Packplätzen Listen zum Verpacken aufgenommen werden dürfen. Zusätzlich kann man einstellen, auf welchem Ort-Packplatz die Verpackungseinheiten (VPE) erzeugt werden. Dies hat den Vorteil: Kann eine Arbeitsstation nicht weiterpacken, kann die Verpackungseinheit einer anderen Arbeitsstation freigegeben werden.

Beschreibung:
Es ist nun einstellbar, dass eine neu erzeugte VPE nicht auf dem Standard-Ort-Packplatz, auf dem das Kommissionier-Lagerhilfsmittel liegt, erzeugt wird, sondern ggf. auf dem Ort-Packplatz der Arbeitsstation. Ist der User über eine Arbeitsstation angemeldet, kann konfiguriert werden, welche Quell-Packplätze für das Verpacken erlaubt sind. Die Angabe erfolgt im Feld "Ort-Packplatz" – ist nichts eingetragen, kann generell verpackt werden. Ist etwas eingetragen, kann eine Liste nur verpackt werden, wenn sie auf einem Packplatz liegt, der in der Arbeitsstation eingetragen ist. Zusätzlich gibt es die neue Funktion Liste auf neuen Packplatz umbuchen. Mit dieser können eine oder mehrere Listen markiert auf den gewünschten Packplatz umgebucht werden.

Beispiel:
Es gibt eine Auslagersteuerung "ALS_PACKPLATZ" mit dem Ort-Packplatz "PACKPLATZ". Zusätzlich gibt es drei Arbeitsstationen. Für diese wurde jeweils ein zusätzlicher Ort-Packplatz angelegt und in die jeweilige Arbeitsstation eingetragen. Wird das Kommissionier-Lagerhilfsmittel auf dem allgemeinen "PACKPLATZ" abgestellt, können nun auch die drei Arbeitsstationen, deren Ort-Packplatz nicht PACKPLATZ ist, die Liste zum Packen anscannen. Es muss lediglich der Ort-Packplatz "PACKPLATZ" zusätzlich als "Quell-Packplatz" mit aufgenommen werden. Damit werden Listen vom PACKPLATZ auch akzeptiert und die VPE wird abhängig von der Konfiguration auf "PACKPLATZ" oder auf dem Ort-Packplatz der Arbeitsstation erzeugt.

Ziehender Packplatz mit sendungsübergreifenden Listen

Betrifft Module: Packplatz 403-01 und Zweistufige Kommissionierung 203-06

Nutzen:
Die neue Funktion reduziert die Durchlaufzeiten am Packplatz, da auch zweistufig kommissionierte, nicht gesplittete Listen am ziehenden Packplatz bearbeitet werden können.

Beschreibung:
Wenn im Konsolidierungsbereich sendungsübergreifend reservierte Lagerhilfsmittel liegen, die nicht gesplittet wurden, muss das gesamte Kommissionierpaket zum Packplatz transportiert werden. Die Lagerhilfsmittel werden bei der Abgabe am Packplatz automatisch in PROLAG®World gesplittet und können anschließend verpackt werden. In diesem Prozess müssen die Kommissionierpakete begrenzt werden, damit sichergestellt werden kann, dass an der Konsolidierung und am Packplatz genügend Platz für die Lagerhilfsmittel des Kommissionierpakets vorhanden ist.

Beispiel:
Im Konsolidierungsbereich liegen zwei sendungsübergreifende Lagerhilfsmittel mit den Sendungen A, B und C. Der ziehende Packplatz findet bei der nächsten Suche die Sendung A. Da die Sendung sendungsübergreifend reserviert wurde, müssen nun alle Lagerhilfsmittel des Kommissionierpakets zum Packplatz transportiert werden. Sobald alle Lagerhilfsmittel gesplittet am Packplatz liegen, wird die Sendung A geladen und kann verpackt werden. Da die Sendungen B und C auch bereits am Packplatz liegen, werden sie als nächstes abgearbeitet.

Transportmittel Wareneingang in Bestelleingangsposition und Ware

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang 202-02

Nutzen:
Das Transportmittel, mit dem Ware geliefert wurde, kann nachvollzogen und bei der Rückmeldung, z. B. an das Hostsystem, in der Bestelleingangsposition mitübertragen werden. Dies erleichtert die Rückverfolgbarkeit in PROLAG®World zusätzlich.

Beschreibung:
Beim Abschluss eines Transportmittels wird überprüft, ob noch offene Bestelleingangspositionen für dieses existieren. Außerdem wird, wenn bekannt, das Transportmittel vom Wareneingang in PROLAG®World in die Bestelleingangsposition, in die Ware und in die History eingetragen.

Beispiel:
Mit der Anlieferung von Ware nimmt der/die Wareneingangsmitarbeiter*in den Lieferschein der Ware entgegen und legt manuell ein Transportmittel mit der Nummer des Lieferscheins im System an. Das Transportmittel wird am Wareneingang in PROLAG®World ausgewählt, die Ware wird im System erfasst und das Transportmittel in die Bestelleingangsposition, Ware und History eingetragen. Nach dem vollständigem Bearbeiten des Lieferscheins wird das Transportmittel manuell abgeschlossen, wenn keine Bestelleingangspositionen des Transportmittels mehr offen sind.

Artikelrein verpacken

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Über diese Funktion wird sichergestellt, dass am Packplatz nur artikelreine Verpackungseinheiten (VPE) gepackt werden können. Dies steigert die Versandqualität, da der Paket-Empfänger nicht lange in unterschiedlichen Artikeln suchen muss. Zudem kann so auch verhindert werden, dass Artikel, die nicht in einer VPE versendet werden dürfen, zusammengepackt werden.

Beschreibung:
Wenn im Lieferauftrag die Eigenschaft "artikelrein verpacken" gesetzt ist, wird am Packplatz verhindert, dass unterschiedliche Artikel zur selben Verpackungseinheit hinzugefügt werden können. Die Verpackungseinheiten, die bereits einen anderen Artikel enthalten, werden ausgegraut, sobald eine Ware markiert wird. Dem Mitarbeiter wird angezeigt, wie viel von dem ausgewählten Artikel noch zu verpacken ist, damit er weiß, wann die Verpackungseinheit abgeschlossen werden kann.

Beispiel:
Ein Lieferauftrag benötigt 12 Stück des Artikels 1001 und 5 Stück des Artikels 1002. Am Packplatz muss für jeden Artikel mindestens eine Verpackungseinheit erzeugt werden, um die Waren artikelrein zu verpacken.

Verpackungseinheit automatisch abschließen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Die neue Einstellmöglichkeit beschleunigt den Prozess am Packplatz: Nach dem Hinzufügen einer (Teil)-Ware zu einer Verpackungseinheit (VPE) kann diese automatisch abgeschlossen werden, ohne dass der Mitarbeiter*in erneut "VPE abschliessen" betätigen muss.

Beschreibung:
Es kann nun in der Auslagersteuerung konfiguriert werden, ob nach dem Hinzufügen einer (Teil)-Ware eine Prüfung auf den automatischen Abschluss einer VPE stattfinden soll. Ist dieser automatische Abschluss hinterlegt, wird die VPE ohne weiteren manuellen Eingriff abgeschlossen.

Beispiel:
Es sollen 200 Verpackungseinheiten gepackt werden, die jeweils nur einen Artikel enthalten. Um den Prozess zu beschleunigen, wird im System der automatische Abschluss der VPE hinterlegt. Bei 200 VPEs wird so erheblich Zeit eingespart.

Packplatz: Listen über Artikelnummer identifizieren

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
PROLAG®World wird mit dieser Funktion noch nutzerfreundlicher und flexibler: Am Packplatz können Listen über die Artikelnummer identifiziert werden, falls weder Listennummer noch Lagerhilfsmittel-ID vorhanden sind.

Beschreibung:
Am Packplatz kann eine Artikelnummer oder eine GTIN gescannt werden. Anschließend wird eine passende Liste zu diesem Artikel geladen. Die Ware wird automatisch selektiert und die Menge wird mit "1" vorbelegt, sodass nur noch eine Verpackungseinheit gescannt werden muss. Während die Liste am Packplatz bearbeitet wird, kann sie nicht von anderen Packplätzen augerufen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiter*innen an einer Arbeitsstation angemeldet sind.

Beispiel:
Am Packplatz befindet sich ein Lagerhilfsmittel ohne Lagerhilfsmittel-ID. Das Lagerhilfsmittel enthält Waren von drei unterschiedlichen Artikeln. Über den Scan der Artikelnummer wird die Liste identifiziert und die Ware selektiert. Nachdem eine Verpackungseinheit gescannt wurde, wird die Ware verpackt.

Dachser: Telefonavis und Zusatztexte

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54

Nutzen:
Beim Versand mit der Spedition Dachser kann ab sofort auch eine telefonische Avisierung veranlasst werden. Außerdem können in der DFÜ allgemeine Hinweise und Zustellhinweise übermittelt werden.

Beschreibung:
Beim Versand mit der Spedition Dachser kann in den Versandoptionen auch die Service-Option Telefonavis angegeben werden. Das Telefonavis kann nur mit Angabe einer Telefonnummer im entsprechenden Service-Info Feld genutzt werden. Die Konfiguration der Versandoptionen erfolgt in der Dachser-Konfigurationsdatei.

Zusätzlich können via PROLAG®World nun auch Zusatztexte an Dachser übermittelt werden. Es kann zwischen Zusatztexten mit allgemeinen Hinweisen und Zusatztexten mit Zustellhinweisen unterschieden werden. Die Konfiguration erfolgt ebenfalls in der Dachser-Konfigurationsdatei.

Packplatz: Anzeige aller unverpackten Waren

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Die Schaltfläche "Alle unverpackten Waren anzeigen" öffnet ein Pop-Up-Fenster, in dem alle unverpackten Waren der aktuellen Sendung zu sehen sind. Mit dieser Information können sich User einen schnellen und einfachen Überblick über die Sendung verschaffen und anschließend entscheiden, welche und wie viele Verpackungseinheiten benötigt werden. So können Fehler vorbeugend vermieden werden.

Beschreibung:
Im Pop-Up-Fenster werden alle Waren der Sendung angezeigt, die noch nicht in einer Verpackungseinheit liegen und an diesem Packplatz gepackt werden müssen. In der Waren-Tabelle kann gefiltert und sortiert werden.

Beschreibung:
Eine Mitarbeiterin öffnet das Pop-Up-Fenster und sieht auf einen Blick, dass noch einige Waren mit einem großen Volumen und hohem Gewicht auf dem Weg sind. Sie entscheidet sich, eine Euro-Palette als Verpackungseinheit zu nutzen. Einem möglichen späteren Umverpacken wird vorgebeugt.

Versandbestätigung

Betrifft Modul: Erweiterung des Packplatzes zum Versandsystem 403-02 und Versandsystem PROSEND® 403-03

Nutzen:
Sie erhöhen die Servicequalität gegenüber Ihren Kunden, da der Paket-Empfänger automatisch bei Versand seiner Waren benachrichtigt wird.

Beschreibung:
Im Versandsystem PROSEND® kann eingestellt, dass der Empfänger automatisch per E-Mail über den Versand seiner Waren informiert wird. Die E-Mail beinhaltet eine Auflistung aller versendeten Verpackungseinheiten. Die Versandbestätigung wird für Paketdienstleister erzeugt, wenn die zugehörige Ladeliste abgeschlossen wird. Für Spediteure wird die Versandbestätigung erstellt, sobald das Transportmittel abgeschlossen wird.


7. Produktion

Automatische Erfassung Produktionszeiten

Betrifft Module: Produktion 50X

Nutzen:
Automatische Zeiterfassung bei der Produktion für das Business-Intelligence-Tool.

Beschreibung:
Bei der Produktion wird nun automatisch die benötigte Zeit erfasst. Gemessen wird die Zeitspanne ab der Auswahl eines Auftrags bis zum fertigen Erzeugen der entsprechenden Fertigteile.

8. Automatische Lagersteuerung/Materialflussrechner

Automatische Umreservierung bei Störung

Betrifft Module: Übergreifende Prozesse 705

Nutzen:
Sicherstellung einer Produktionsversorgung oder Lieferfähigkeit bei Ausfall eines Regalbediengerätes, ohne dass hierfür ein manueller Eingriff notwendig ist.

Beschreibung:
Wenn ein Regalbediengerät über eine bestimmte Zeitspanne hinweg ausfällt, prüft PROLAG®World die Lagerbereiche, für die das Regalbediengerät zuständig ist. Es wird kontrolliert, ob reservierte Ware vorhanden ist, die bereits abgerufen wurde und auch ausgelagert werden soll. Für diese wird eine Umreservierung angefragt. Das heißt, dass nur umreserviert wird, wenn auch geeigneter Ersatz da ist. Somit entstehen hier keine Fehlteile.

1. PROLAG®World Basic

Blocklager mit FIFO-Spanne

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Mit der FIFO-Spanne im Artikelstamm lässt sich bei der Einlagerung in ein Blocklager sicherstellen, dass nur Waren innerhalb einer gewissen Spanne (z. B. 100 Tage) zusammengelagert werden. Eine Gliederung und Optimierung der Warenführung ist so noch besser möglich. Die Effizienz wird gesteigert und ein mögliches Nicht-Nutzen oder Verderben von Waren verhindert.

Beschreibung:
Nachdem die erste Ware in eine Blocklagerreihe eingelagert wird, erfolgt die Berechnung des minimalen und des maximalen FIFO-Datums für diese Blocklagerreihe anhand der FIFO-Spanne im Artikelstamm. Ist diese Einstellung vorgenommen, können nur noch Waren mit einem passenden FIFO-Datum eingelagert werden. Für Waren mit einem jüngeren/älteren FIFO-Datum wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet.

Beispiel:
Eine Palette des Artikels 1111 mit einer FIFO-Spanne von 10 Tagen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 10.10.2021 wird in ein Blocklager eingelagert.
Die Blocklagerreihe bekommt folgende Grenzwerte: min. MHD: 30.09.2021 / max. MHD: 20.10.2021.

Eine weitere Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 20.10.2021 in das Blocklager eingelagert. Die Grenzwerte werden aktualisiert: min. MHD: 10.10.2021 / max. MHD 20.10.2021.

Eine dritte Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 21.10.2021 eingelagert. Da das Datum außerhalb der Spanne liegt, wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet. Grenzwerte: min. MHD: 11.10.2021 / max. MHD 31.10.2021

 
Lieferposition umreservieren – Zu reservierende Menge kleiner ursprünglich reservierte Menge

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Wenn die zu reservierende Menge kleiner ist, als die bereits reservierte Ware, kann mit diesem Modul die Menge nachträglich angepasst werden. So bleibt der Prozess in jedem Stadium flexibel.

Beschreibung:
Ist dieses Modul aktiv, kann auch auf eine Menge umreserviert werden, die kleiner als die Bestellmenge ist. In diesem Fall switcht der Status der Lieferposition (und ggf. des Auftrags) auf teilreserviert. Wenn der Lieferauftrag "Teillieferung" erlaubt hat, schaltet der Status des Auftrags auf "freigegeben". Die neue Funktionsweise ist für Lieferposition umreservieren und Lieferscheinposition umreservieren implementiert.

Beispiel:
Der Auftrag wird reserviert, wobei PROLAG®World – je nach Auftrag – auf ganze Paletten aufrundet. Wenn beispielsweise die Ware zwischenzeitlich geliefert wird, kann gefordert sein, dass auf eine kleinere Menge umreserviert werden soll.

Erweiterung Inventurkonfiguration bei SSCCs bzw. artikelreinen ganzen Paletten

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Der Inventurprozess am mobilen Gerät kann weiter erleichtert werden. Der User kann so schneller agieren und Arbeitsaufträge in kürzerer Zeit erledigen.

Beschreibung:
Es gibt eine neue Option in der Tabelle Inventurkonfiguration. Über den Schalter "Menge für artikelreine ganze Paletten bestätigen" kann, für den Fall, dass es sich um eine artikelreine, ganze Palette handelt (häufig Vollpaletten), die Eingabemenge vorbelegt werden. Der Benutzer muss dann nur bestätigen, dass die Menge stimmt. Falls sie dies nicht tut, kann die Menge wie üblich eingegeben werden.

2. Wareneingang

Direkteinlagern - Lagerort suchen

Betrifft Module: Wareneingang 202, Umlagerung/Nachbevorratung 204

Nutzen:

Die Lagerortsuche am "HTM-Ipunkt" und beim "Zielumlagern" wurde erweitert und ist nun granularer einstellbar. Neben dem bisherigen Verfahren, mit dem man per Ortsvorschlag in der ganzen Lagergruppe sucht, kann nun durch den Benutzer auf "Lagerbereich" und optional auf "Zeile", "Feld", "Ebene", "Breite" und "Tiefe" eingegrenzt werden.

Beschreibung:

Am "HTM-Ipunkt" wählt man zunächst die Funktion "Direkteinlagern". Für die Masken "HTM-Ipunkt", "Zielumlagerung Ware" und "Zielumlagerung Lhm" gilt gleichermaßen: Erst ist der Lagerbereich zu füllen (Pflichteingabe) , dann kann man optional "Zeile", "Feld", "Ebene", "Breite" und "Tiefe" füllen, in denen gesucht werden soll. Die Felder "Zeile", "Feld", "Ebene", "Breite", "Tiefe", in denen beliebig gesucht werden soll, müssen zuvor "geleert" werden. Mit Klick auf die Schaltfläche "Lagerort suchen" wird anhand der Benutzereingaben nach einem freien Ort gesucht und das Ortsvorschlag-Fenster geöffnet. Wenn kein Ort für diese Angaben gefunden wird, erscheint eine dementsprechende Meldung.

Zyklische Überprüfung der Artikelstammdaten

Betrifft Modul: Stichprobenkontrolle am Wareneingang 206-02

Nutzen:

Durch die regelmäßige Erinnerungsfunktion haben Sie die Prüfung und Aktualisierung der Artikelstammdaten stets im Blick.

Beschreibung:

Es ist nun in der "Stichprobe Artikel"-Maske einstellbar, dass in zyklischen Abständen am I-Punkt eine Prüfung von ausgewählten Artikelstammdaten vorgenommen werden muss. Hierfür ist für den gewünschten Artikel in der Maske "Stichprobe Artikel" die Kontroll-Aktion "Artikelstammpflege" zu wählen. Es ist konfigurierbar, ob bei Neuanlage eines Artikels automatisch auch der Eintrag in "Stichprobe Artikel" erfolgen soll. Ist das automatische Anlegen eingestellt, muss dazu passend auch der Default-Wert "STICHPROBE_ARTIKEL_PFLEGE" gepflegt sein.

Immer, wenn das nächste Prüfdatum erreicht ist, erscheint automatisch im HTM-Ipunkt als eigener Schritt die Artikelstamm-Prüfung. Es öffnet sich eine Eingabe-Maske, mit der der Artikel geprüft und die Werte geändert werden können. Welche Felder des Artikelstamms auf der Eingabe-Maske zur Verfügung stehen sollen, ist mit Hilfe des Masken-Konfigurators einstellbar. Wenn die Prüfung erfolgt ist, speichert man die Eingaben bzw. die Kontrolle mit der Schaltfläche "Speichern". Zur erfolgten Prüfung wird ein History-Eintrag mit der Buchungsbewegung "Artikelstamm gepflegt" erzeugt. Mit Klick auf die Schaltfläche "Später" kann die Kontrolle auch übersprungen werden und zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. Beim Überspringen wird ein History-Eintrag mit der Buchungsbewegung "Artikelstammpflege übersprungen" erzeugt. In beiden Fällen kann mit der Einlagerung fortgefahren werden. Falls Werte bei der Kontrolle geändert wurden, werden die Änderungen auch gleich in die Ipunkt-Maske geladen. Nach erfolgter Prüfung wird das nächste Prüf-Datum in Stichprobe Artikel anhand des Prüfintervalls gesetzt.

Warenausgang

Ende-Kriterium: Filter FIFO-Spanne


Betrifft Modul: Entnahmestrategie verwalten 203-03

Nutzen:

Die neue Funktion ermöglicht Ihnen eine flexiblere Form des First-In-First-Out-Prinzips. Es werden alle Waren innerhalb einer FIFO-Spanne als gleichwertig angesehen. Dadurch lässt sich in verschiedenen Konstellationen die Anzahl der Entnahmevorgänge reduzieren.

Beschreibung:

Dieses neue Ende-Kriterium ermöglicht es, nur die Waren innerhalb einer konfigurierbaren FIFO-Spanne zu reservieren. Die Spanne wird über das Feld "FIFO-Spanne Block" im Artikelstamm festgelegt.

Beispiel:

Finden Sie unter allen Waren diejenigen mit dem ältesten FIFO-Datum (z. B. 01.01.2021)
Addieren Sie zum FIFO-Datum die "FIFO-Spanne Block" aus dem Artikelstamm (z. B. 9 Tage, also 01.01.2021 + 9 Tage = 10.01.2021)
Entfernen Sie alle Waren außerhalb dieser Spanne (also alle Waren mit FIFO-Datum >= 11.01.2021, so bleiben nur die Waren in der Spanne 01.01.2021 bis 10.01.2021 erhalten)

 

Lieferpositionen separat reservieren


Betrifft Modul: Konfektionierung 203-21

Nutzen:

Es kann sichergestellt werden, dass zu konfektionierende Ware bereits beim Kommissionieren konfektioniert wird.

Beschreibung:

Im Artikel gibt es nun eine neue Funktion, mit der festgelegt werden kann, dass Lieferpositionen für bestimmte Artikel separat reserviert werden müssen. Damit wird sichergestellt, das jede reservierte Ware zu nur einer Lieferposition gehört und nicht erst später, z. B. an der Konsolidierung oder am Packplatz, aufgeteilt werden muss.

Beispiel:

Dieses Modul ist beispielsweise hilfreich bei Artikeln, deren Menge in Längeneinheiten verwaltet wird, z. B. Schläuche. Wenn in einem Lieferauftrag Positionen für 60 m, 20 m und 20 m dieses Artikels vorkommen, sollen drei Waren mit diesen Längen und nicht nur eine Ware mit 100 m Länge geliefert werden.

 

Zurückgehaltene versandfertige Listen freigeben


Betrifft Modul: neues Modul

Nutzen:

Versandfertige Listen einer Sendung und nicht-versandfertigen Listen treffen zusammen am Versandbahnhof ein und belegen somit möglichst kurze Zeit die Bereitstellungsflächen am Versandbahnhof.


Beschreibung:

Im Druckbereich kann eingestellt werden, für welche Bedingung Listen zurückgehalten werden sollen. In der Rückmeldung kann für einen Listenstatus die Aktionsklasse "Liste: Gebe zurückgehaltene versandfertige Listen frei" eingestellt werden. Wechselt eine Liste auf diesen eingestellten Status, wird für die ganze Sendung geprüft, ob es noch "normale" Listen, also Listen die nicht mit "versandfertig" gekennzeichnet sind, unterhalb dieses Status gibt. Falls nicht, wird die Aktionsklasse aufgerufen, die alle zurückgehaltenen Listen freigibt.

Fehlteile:

Bei "Teillieferung nicht erlaubt" und "Fehlteilen" werden die zurückgehaltenen Listen erst bei der letzten Fehlteilbedienung freigegeben oder, wenn am Auftrag-Leitstand die Teillieferung für die Sendung erlaubt wird.

Bei "Teillieferung erlaubt" und "Fehlteilen" muss die Einstellung in der Rückmeldung für das "Ende der Fehlteilbedienung" zur Einstellung der neuen Aktionsklasse für versandfertige Listen stimmen.

Die versandfertigen Listen werden freigeben, wenn das Ende der Fehlteilbedienung erreicht ist und alle normalen Listen den Zielstatus der Liste für die Aktionsklasse haben.

Aufträge, die komplett versandfertig sind:

Wenn alle Listen einer Sendung versandfertig sind und es gar keine normalen Listen unterhalb des Zielstatus in der Rückmeldung gibt, dann werden die Listen sofort bei der Freigabe freigegeben und nicht zurückgehalten.
 

Beispiel:

Waren in versandfertigen Umverpackungen müssen nicht am Packplatz verpackt werden, sondern werden sofort zum Versandbahnhof transportiert. Dies soll aber erst dann geschehen, wenn zu der Sendung alle anderen Waren, die nicht bereits in versandfertigen Umverpackungen gelagert werden, am Packplatz verpackt wurden. Hierfür wird im Druckbereich bei "Bedingung für Zurückhalten aktiv" "p_istVersandfertig=true" eingetragen. Dadurch werden alle versandfertigen Listen zurückgehalten, solange es noch Waren zu verpacken gibt. Diese zurückgehaltenen Listen erscheinen nicht für die Kommissionierung und können nicht gebucht werden. Beim Abschluss der letzten Verpackungseinheit (VPE) einer Sendung, werden alle auf einmal freigegeben, sodass alle Waren zu einer Sendung möglichst zeitgleich am Versandbahnhof ankommen.

 

Deckadresse und Rechnungsadresse im Lieferauftrag


Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:

Mit PROLAG®World kann nun sehr einfach ein Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens erfolgen. Der Host übermittelt dazu im Lieferauftrag eine Deckadresse, welche anschließend durch PROLAG®World auf den Versandlabels und Versandpapieren abgedruckt wird. So wird vermittelt, dass die Bestellung direkt vom Auftraggeber verschickt wurde. Zusätzlich kann eine von der Empfänger-Adresse des Auftrags abweichende Adresse angegeben werden, an die die Rechnung geschickt werden soll.

Beschreibung:

Deckadresse und Rechnungsadresse werden im Lieferauftrag als Referenzen auf die Tabelle "Adresse" eingetragen. Die Satzarten für die Übermittlung von Lieferaufträgen an PROLAG®World sind um die entsprechenden Felder für diese beiden Adressen erweitert worden. Für vom Host übermittelte Adressdaten werden entweder bereits vorhanden Adressen verwendet oder neue erzeugt. Neu erzeugte Adressen werden als "temporär" markiert und beim Löschen des letzten Auftrags, von dem sie referenziert werden, automatisch gelöscht. Der Mechanismus zur Berechnung der Absenderadresse berücksichtigt vorrangig die Deckadresse und erst danach die übrigen Einstellungen für die Absenderadresse.

 

Auftragsanalyse


Nutzen:

Mittels der Auftragsanalyse werden Lieferaufträge nach vorab definierten Kriterien eingeteilt und bewertet. Gleichartige Aufträge können so gemeinsam kommissioniert und schneller gepackt werden. Die Auftragsanalyse führt also zu einer effizienteren und komprimierteren Verarbeitung des Vorgangs, was beispielsweise im Onlinehandel im Einzelkundengeschäft mit Aktionsware ein wichtiges Kriterium darstellt.

Der Prozess wird dabei manuell, z. B. am Auftrags-Leitstand gestartet. Die Analyse filtert die Aufträge und gibt als Resultat die Anzahl der Aufträge aus. Außerdem macht sie einen Vorschlag zur Reservierung in der jeweiligen Kommissionierwelle (Dieser Vorschlag kann, wenn gewünscht, manuell angepasst werden). Wird der Vorschlag bestätigt, werden die Kommissioniereinstellungen an die Aufträge übermittelt und die erste Kommissionierwelle wird gestartet.

Beschreibung:

Mittels Auftragsanalyse können Aufträge nach Filterkriterien analysiert und – je nach Mengen – innerhalb konfigurierbaren Gruppierungen für die Reservierung in einer Kommissionierwelle (geplante Aktion) eingeteilt werden.

Der Prozess sieht dabei vor, dass der Benutzer (z.B. im Auftrag Leitstand) die Auftragsanalyse manuell startet. Die Analyse zeigt im Ergebnis die Anzahl der gefilterten Aufträge bestimmter Gruppierungen. Das Ergebnis kann von dem Benutzer verändert werden, das System gibt jedoch aufgrund der Konfiguration einen Vorschlag für die Reservierung in der Kommissionierwelle vor. Anschließend bestätigt der Benutzer den Vorschlag. Die Aufträge bekommen je nach Konfiguration eine unterschiedliche Kommissioner-Einstellung hinterlegt, außerdem wird die Kommissionierwelle für diese Aufträge gestartet.

Beispiel:

Im System gibt es 50 Lieferaufträge mit 1 Lieferposition mit 1 Stück 10001. Der Benutzer startet die Auftragsanalyse. Im Ergebnis wird angezeigt, dass es insgesamt 50 Lieferaufträge mit nur 1 Stück mit Artikel 10001 gibt. Das System gibt ein Vorschlag je nach Priorisierung der Lieferaufträge und anderer Lieferaufträge vor. Diesen Vorschlag kann der Benutzer bestätigen und in die Kommissionierwelle schicken. Dabei wird über die Kommissionierart den Aufträgen mitgegeben, dass diese Aufträge zweistufig reserviert werden sollen.

 

Übergreifende Prozesse

Temporäres Überspringen von Seriennummernerfassung im Warenausgang für AUSB


Betrifft Modul: Seriennummerverwaltung 205-04


Nutzen:

Mobile Geräte wie z. B. Schmalgangstapler können unter bestimmten Bedingungen die Abfrage von Seriennummern im Warenausgang überspringen. Stattdessen ist es erforderlich, das Lagerhilfsmittel (Lhm) auf einem Meetingplatz abzugeben. Von Vorteil ist dieser Prozess, wenn z. B. eine bestimmte Lagerumgebung ein Scannen der Seriennummer an diesem Ort nicht zulässt. Danach holt ein zweites mobiles Gerät das Lhm vom Meetingplatz ab und erfasst die Seriennummern erst später.


Beschreibung:

Pro mobilem Geräte-Typ kann gesteuert werden, ob Seriennummern nicht bei der Entnahme erfasst werden, sondern eine anschließende Abgabe am Meetingplatz veranlasst wird.

 

Geplante Aktion: Automatischer Excel-Export in CSV- oder XLS(X)-Datei


Betrifft Modul: Excel-Export 205-24_1


Nutzen:

Der Excel-Export kann regelmäßig zu einzustellenden Zeiten automatisch angestoßen und im Verzeichnis hinterlegt oder per E-Mail verschickt werden. Die Excel-Export-Funktion kann automatisch über eine geplante Aktion bestimmte Werte auslesen. Dabei ist es möglich, dass die Datei einen dynamischen Namen erhält oder in einem dynamischen Ordnernamen abgelegt wird. Die erzeugte Datei kann mittels E-Mail versendet werden und zusätzlich wird die Datei im .csv-Format gespeichert. Das neue Dateiformat kann auch für die bisherige Excel-Export-Funktion verwendet werden.

Beschreibung:

Das Dateiformat (*.csv) kann auch für den Excel-Export verwendet werden. Das Format der Downloadfunktion wird über die "Excel-ini" eingestellt.
Des Weiteren gibt es die Tabelle "Konfiguration Automatischer Excel Export", durch die der Benutzer bestimmte Einstellungen vornehmen kann. Z. B. finden Sie hier die Bestimmung, welcher Filter und welche Felder in die Datei geschrieben werden sollen, oder auch, ob die erzeugte Datei mittels E-Mail verschickt werden soll. Stellt der Benutzer eine bestimmte Konfiguration ein, wird automatisch eine geplante Aktion hierfür hinterlegt. Diese kann nach Belieben aktiviert und eingestellt werden (z. B. in Bezug auf die Startzeit). Das erzeugte Dateiformat wird über die Konfigurationstabelle des entsprechenden Eintrags festgelegt.

 

2-stufiges Crossdocking


Betrifft Modul: Zweistufige Kommissionierung 204-04-1, Nachkommissionierung 203-11, Fehlteilverwaltung - Crossdocking 205-15


Nutzen:

Durch das 2-stufige Crossdocking können Weg und Zeit gespart werden. Denn ein frisch ankommendes, volles Lagerhilfsmittel (Lhm) muss nicht am Wareneingang eingelagert werden, sondern kann sofort zum Warenausgang gebracht werden. Dies erfolgt im Falle, dass alle Waren auf dem Lhm für Fehlteilaufträge benötigt werden.

Beschreibung:

Am HTM-Ipunkt wird nach Eingabe der Menge geprüft, ob die vollständige Menge für Fehlteilaufträge benötigt wird. Falls ja, wird dies dem Benutzer in einer Meldung angezeigt, und optional werden die Strategien und die spezielle 2-stufige Crossdocking Lagergruppe am HTM-Ipunkt vorbelegt. Das ganze Lhm wird somit auf eine spezielle Fläche für 2-stufiges Crossdocking gebucht. Dort kann die Ware über ein geplante Aktion automatisch 2-stufig reserviert und das ganze Lhm zum Warenausgang gebracht werden. Somit wird die Einlagerung ins Lager und die normale Wellenreservierung übersprungen.


Beispiel:

Die Ausgangslage lautet wie folgt:
Das Projekt ist so eingestellt, dass "1-Stück-Aufträge" immer 2-stufig über eine Welle reserviert werden. Es gibt 217 "1-Stück-Fehlteil-Aufträge" über eine Lichterkette, die noch nicht bedient werden konnten, weil keine Lichterketten vorrätig waren. Die Lichterketten werden immer bereits in versandfertigen Umverpackungen zu je 100 Stück auf einer Palette angeliefert. Es erfolgt eine Lieferung am Wareneingang über 5 Paletten Lichterketten.

Weitere Schritte:
Am HTM-Ipunkt wird beim Einlagern der ersten Palette eine Meldung angezeigt, dass die volle Menge von 100 Stück für Fehlteilaufträge benötigt wird. Nach der Meldung wird als Lagergruppe die Sonderfläche für 2-stufiges-Crossdocking vorbelegt. Beim Klick auf OK, wird die Palette datentechnisch auf die Sonderfläche gebucht und der Mitarbeiter bringt die Palette auf die Sonderfläche. Beim Einlagern der zweiten Palette wird erneut die Meldung angezeigt und auch die zweite Palette wird auf die 2-stufige-Crossdocking-Sonderfläche gebucht. Beim Einlagern der dritten Palette erfolgt keine Meldung mehr und die Palette wird ins Hochregallager eingelagert. Es ist unabhängig, ob die Menge auf der Sonder-Crossdocking-Fläche bereits reserviert wurde, oder nicht. Das System erkennt, ob weitere Waren auf der Sonderfläche benötigt werden.
Eine geplante Aktion sucht alle 5 Minuten, ob 1-Stück-Aufträge mit Fehlteilen bedient werden könnten und reserviert die 2 Paletten Lichterketten auf der Sonderfläche. Zudem werden 2 Transportaufträge zum Warenausgang erzeugt. Die Paletten werden somit von der Sonderfläche am Wareneingang direkt zum Warenausgang gebracht, ohne Umweg über das normale Lager.

 

PROLAG®Go 

PROLAG®Go - Entladen für Android


Betrifft Modul: Erweiterungsmodule PROLAG®Go - Versand 40X


Nutzen:

Neben dem Entladen über HTML, kann dieser Prozess auch mit "PROLAG®Go - Entladen" auf mobilen Android-Geräten durchgeführt werden.

Beschreibung:

Bereits verladene Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel können auch mit einem mobilen Android-Gerät aus einem Transportmittel, das noch nicht abgeschlossen ist, entladen werden.

 

PROLAG®Go - Einzelnes Scannen von Gewicht in Kommi

Betrifft Modul: Datenbrille 301-01


Nutzen:

Mithilfe der neuen Funktion kann das Gewicht von ungenormter Ware einzeln eingegeben werden.

Beschreibung:

Über das Flag "Gewichtseingabe bei Kommissionierung" kann im Artikel eingestellt werden, ob bei jeder Ware das Gewicht einzeln gescannt werden soll. Darüber hinaus kann für die Eingabe ein Maximal-und Minimalgewicht eingestellt werden. Über eine Anpassungsmethode ist ein automatisches Übernehmen des Gewichts durch den Barcode möglich.

 

Auswertung des MOG-Menü-Parameters im Prio und Auslagerablaufs

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:

Es können spezifische Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät konfiguriert und hinterlegt werden.

Beschreibung:

In den Parametern eines MOG-Menüpunkts können Sucheinschränkungen eingestellt werden.


Beispiel:

Im Hauptmenü werden zwei Prio-Modus Menüpunkte angezeigt. Im Menüpunkt "Prio-Modus (Auslagerung)" werden nur Auslagerungen und im zweiten Menüpunkt "Prio-Modus (Einlagerung)" nur Ein,- Zu- und Nachlagerungen bearbeitet.

 

Aufnehmen-Aktionsklasse: Listen mit gleichen Kriterien aufnehmen


Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:

Durch konfigurierbare Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät können spezifische Attribute gesetzt werden, wodurch Listen mit einheitlichen Kriterien erstellt werden.


Beschreibung:

In der "Aufnehmen Aktionsklasse" können in den Parametern Attribute oder Attributketten hinterlegt werden. Es können dann nur noch Listen aufgenommen werden, die mit den angegebenen Attributen übereinstimmen.

Beispiel:

Ein Fahrzeug soll nur Listen vom gleichen Frachtführer aufnehmen. Wenn die erste Liste vom Frachtführer DHL ist, sollen nur noch Listen von DHL aufgenommen werden.

 

Zuordnung Listenbewertung Kommissionierart


Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01

Nutzen:

Auslager-Listen können anhand der Kommissionierart priorisiert werden.

Beschreibung:

Die Konfiguration der Listenbewertung wurde um die Kommissionierart erweitert. Das bedeutet, dass Auslager-Listen im Prio-Modus anhand der Kommissionierart priorisiert werden können.

Beispiel:

Listen mit der Kommissionierart "Großaufträge" haben eine höhere Gewichtung, als die Listen mit der Kommissionierart "Einzelbestellungen" und werden dadurch bevorzugt abgearbeitet.

 

Sammel-Lagerhilfsmittel nach Kommissionierung bilden


Betrifft Modul: Verwalten von Sammel-Lhms 403-18

Nutzen:

Zusätzlich zur Nutzung des Sammel-Lagerhilfsmittels (Sammel-Lhm) am Packplatz, gibt es die Möglichkeit das Sammel-Lhm nach der Kommissionierung zu bilden, wenn der Packplatz übersprungen wird. Außerdem können Lagerhilfsmittel auf bereits vorhandene Sammel-Lhms am Versandbahnhof hinzugefügt werden, wodurch Sammel-Lhms gespart werden.


Beschreibung:

Wenn in der Auslagersteuerung eine "Sammel-Lhm Pflicht" gesetzt ist, muss der Benutzer die Listen bei der Abgabe am Versandbahnhof auf ein Sammel-Lhm buchen. An dieser Stelle können neue Sammel-Lhms erzeugt oder Verpackungseinheiten auf bereits vorhandene Sammel-Lhms zugegeben werden. Wenn die Waren auf einem Transportwagen kommissioniert wurden und alle Listen auf dieselbe Bereitstellungsfläche dürfen, kann der Transportwagen in ein Sammel-Lhm umgewandelt werden.


Beispiel:

Es wurden 10 frachtführerreine Listen auf einem Transportwagen kommissioniert. Bei der Abgabe am Versandbahnhof werden 3 Verpackungseinheiten auf ein bereits vorhandenes Sammel-Lhm auf der Bereitstellungsfläche gebucht. Die restlichen 7 Verpackungseinheiten landen auf einem neuen Sammel-Lhm mit der Lagerhilfsmittel-ID des Transportwagens.

 

Versandsystem

Variable VPE-Abmessungen

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:

PROLAG®World-User erhalten mehr Flexibilität beim Versand von Packstücken mit Nicht-Standardmaßen. .


Beschreibung:

Bisher war es bereits in PROLAG®World möglich, für Transport-Lagerhilfsmitteltypen, die als Verpackungseinheit genutzt werden können, eine variable Höhe anzugeben. Diese Höhe konnte am Packplatz erfasst werden. Zusätzlich zur Höhe kann nun angegeben werden, dass beim Versand Breite und Tiefe einer Verpackungseinheit erfasst werden müssen. Die entsprechenden beiden Felder für die gemessene Breite und die gemessene Tiefe wurden in der Maske Verpackungseinheit hinzugefügt.

Die Erfassung aller Maße findet am Packplatz statt - stationär am Arbeitsplatz oder mobil mit einem mobilen Gerät. Wird der Packplatz übersprungen, werden die Maße über eine Zusatzabfrage beim Buchen einer Liste mit einem mobilen Gerät angegeben, wenn dabei automatisch eine Verpackungseinheit erzeugt wird. Wird eine Liste im Browser gebucht und der Packplatz übersprungen, findet keine Erfassung der Maße statt. In diesem Fall gelten die im Transport-Lagerhilfsmitteltypen eingetragenen Abmessungen als Maße der erzeugten Verpackungseinheit. Die Einheit (cm, mm etc.) für die Erfassung der Abmessungen kann konfiguriert werden.

UPS: Quantum View

Betrifft Modul: Paketdienstleister UPS 403-07


Nutzen:

PROLAG®World-User können nun ein weiteres Feature des Paketdienstleisters UPS nutzen: den Benachrichtigungsservice "Quantum View".

Beschreibung:

Für den Paketdienstleister UPS steht die neue Serviceoption "Quantum View" zur Verfügung. Der Dienst ermöglicht es, den Status bestimmter Lieferungen mittels E-Mail-Benachrichtigungen zu überwachen, indem automatisch E-Mails zu wichtigen Ereignissen des Versandvorgangs versendet werden. Welcher Empfänger welche Benachrichtigungen erhalten soll, ist konfigurierbar.

 

UPS, Dachser und Fortras: Neutralversand (Deckadresse)

Betrifft Module: Paketdienstleister UPS 403-07, Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54, Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:

Für den Paketdienstleister UPS, die Spedition Dachser sowie für alle über die Standard-Fortras-Schnittstelle angebundenen Speditionen ist ab sofort ein Neutralversand möglich, d. h. der Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens/Absenders.

Beschreibung:

Die Maske Lieferauftrag ist um eine sogenannte Deckadresse erweitert worden. Diese Deckadresse wird, falls sie ausgefüllt wird, auf allen Versanddokumenten als Absender abgedruckt. An die Spedition Dachser und über die Standard-Fortras-Schnittstelle wird in der jeweiligen DFÜ zusätzlich zur realen Absenderadresse auch die Deckadresse übermittelt.

 

Dachser: Übermittlung von variablen Daten, Versand per Nachnahme

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54

Nutzen:

Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand mit der Spedition Dachser für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:

Übermittlung der Abmessungen und Volumina:

In der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:

Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:

Mit der Spedition Dachser kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird in der Währung, die in der Sendung bzw. in der Verpackungseinheit hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.

 

Fortras: Übermittlung von variablen Daten, Versand per Nachnahme


Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:

Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand über die Standard-Fortras-Schnittstelle für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme über die allgemeine Fortras-Schnittstelle versendet werden.

Beschreibung:

Übermittlung der Abmessungen und Volumina:

In der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:

Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:

Mit Frachtführern, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird im entsprechenden Fortras-ISO-Code in der Währung, die in der Sendung hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.

 

Automatisches Schnellverpacken

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:

Der neue Ablauf Automatisches Schnellverpacken macht Ihren Versandprozess noch schneller, da artikelreine Transport-Lagerhilfsmittel mit 1-Stück-Sendungen mit nur einem Klick blitzschnell verpackt werden können.

Beschreibung:

Zweistufig kommissionierte Listen, die ohne Konsolidierung kommissioniert werden, werden bei der Abgabe am Packplatz nicht gesplittet. Die Liste kann userfreundlich über die Packplatz-Maske aufgerufen werden. Über die Schaltfläche "Schnellverpacken" wird die gesamte Ware automatisch im System auf die einzelnen Sendungen verteilt und als gepackt registriert. Die entsprechenden Versandetiketten werden automatisch gedruckt.


Beispiel:

100 Kunden bestellen jeweils einmal das gleiche Buch. Eine Euro-Palette mit 100 Büchern wird an den Packplatz gebracht. Der Packplatz-Mitarbeiter scannt die Euro-Palette und klickt auf die Schaltfläche "Schnellverpacken". Es werden automatisch 100 Versandetiketten gedruckt. Der Packplatz-Mitarbeiter kann die Bücher also ohne weiteren Zeitverlust durch unnötiges Klicken in einzelne Kartons packen und mit den Versandetiketten bekleben.

Transport

Reorganisation von freier Ware innerhalb der Automatikstiche


Betrifft Modul: Querschnittsbelegung-Artikel 201-10

Nutzen:

PROLAG®World sorgt dafür, dass Ware eines Artikels und Eigentümers immer in mehr als einer Gasse bzw. in mehr als einer Lagergruppe vorhanden ist. Sie erhöhen damit Ihre Lieferqualität und bleiben lieferfähig, auch wenn beispielsweise im Falle einer Störung eines Regalbediengeräts aus einer Gasse keine Ware geliefert werden kann.

Beschreibung:

Durch eine neu geschaffene geplante Aktion können Sie nachträglich eine durchschnittliche Querschnittsbelegung Ihrer Artikel über mehrere Gassen bzw. Lagergruppen durchführen: Dabei werden nicht alle Waren eines Artikels ganz genau auf die Gassen bzw. die Lagergruppen verteilt. Sondern PROLAG®World prüft, in welcher Gasse/Lagergruppe am meisten Artikel lagern und verteilt diesen Überhang in die anderen Gassen/Lagergruppen. PROLAG®World geht dabei logisch vor: Nach der Analyse für einen Artikel werden die Umlagerungen veranlasst. Erst wenn diese erfolgt sind, erfolgen die Analyse und Umlagerung weiterer Artikel nach demselben Muster.

 

1. PROLAG®World Basic

Länderverwaltung

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:

In PROLAG®World können an zentraler Stelle Informationen zu Ländern – wie verschiedene Länderkennzeichen oder Telefon-Vorwahlen – verwaltet werden.

Beschreibung:

Es gibt eine neue Stammdaten-Tabelle "Länderverwaltung". Diese enthält aktuell Länderkennzeichen verschiedener Systeme und die internationale Telefon-Vorwahl. Bei Bedarf wird sie um weitere Felder ergänzt.


2. Wareneingang

Containertyp

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)

Nutzen:

Containertypen sind nicht mehr vom System vorgegeben, sondern können individuell verwaltet werden.

Beschreibung:

Die benötigten Typen werden selbstständig in der Maske "Containertyp" angelegt.


3. Warenausgang

Neuer Zusatztexttyp KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

Nutzen:

Es können ab sofort auch externe Dokumente an der Kontrolle ausgedruckt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf oder der Lieferposition mitgegeben werden. Beispielsweise können auch schon an der Kontrolle Rechnungsdokumente beigelegt werden. Zusätzlich können alle Dokumente, für die Zusatztexte im Lieferauftrag hinterlegt sind, können über eine Schaltfläche ausgedruckt werden.

Beschreibung:

Wenn zu einem Auftrag oder einer Lieferposition Zusatztexte vom Typ KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK angelegt werden, werden diese an der Maske "Kontrolle" zum Druck angeboten.

Im Logikpunkt mit gleichem Namen "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" wird eingestellt, an welchem Drucker die Dokumente erzeugt werden.

Über die Schaltfläche "Alles drucken" werden alle Dokumente die über den Zusatztext "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" am Packplatz bzw. "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" an der Kontrolle ausgedruckt.

Zusatztexte mit Bestätigungspflicht

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

Nutzen:

Ab sofort kann an der Kontrolle und am Packplatz eine Bestätigungspflicht für Dokumente und Zusatztexte eingestellt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf mitgegeben worden sind.

Beschreibung:

Aktuell werden drei Zusatztext-Typen unterstützt: "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK", "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" und "PACKPLATZ-ABSCHLUSS-TEXTDIALOG". Bei den Dokumentendruck-Typen kann der Benutzer den Lieferauftrag nicht fertig bearbeiten, wenn nicht alle Zusatztexte mit Bestätigungspflicht ausgedruckt und bestätigt wurden. Beim letzten Zusatztext-Typ wird die Sendung nach Abschluss der letzten Verpackungseinheit gestoppt. Sie wird erst wieder freigegeben, wenn der Benutzer die Meldung bestätigt hat.

Wenn ein Mitarbeiter einen Zusatztext bestätigt, wird die Aktion in der History protokolliert.

Beispiel:

Am Packplatz kann verhindert werden, dass das Beilegen einer Rechnung vergessen wird, während gleichzeitig protokolliert wird, wer das Beilegen wann bestätigt hat.


4. Umlagerung/Nachbevorratung

Lagergruppe – Nicht für Umlagerung

Betrifft Modul: Zielumlagerung Ware & Zielumlagerung LHM (204)

Nutzen:

Bestimmte Lagergruppen können in der Maske "Zielumlagerung" ausgeblendet werden.

Beschreibung:

Wenn die Option "nicht für Umlagerung" in der Lagergruppe gesetzt ist, kann diese Lagergruppe nicht mehr als Ziel für die Zielumlagerung ausgewählt werden. Ausnahme: Wenn die Lagergruppe im Artikel als Standard-Lagergruppe hinterlegt ist, wird sie trotzdem angezeigt.


5. Übergreifende Prozesse

Erweiterung ABC-Analyse/-NBV

Betrifft Modul: ABC-Bewertungstool (205-05)

Nutzen:

Speziell bei Saisonartikeln lässt sich nun besser abschätzen, ob die ABC-Klassifizierung eines Artikels noch beibehalten werden kann oder bereits geändert werden sollte.

Beschreibung:

Erweiterung der "ABC-Analyse-Zuweisung" und "ABC-Analyse-NBV-Zuweisung" um zwei neue Felder:

  • Letzter Zugriff: Anlagedatum des jüngsten Zugriffshistory-Eintrags zum Artikel im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Datum der letzten Kommissionierung/Entnahme)
  • Durchschnittliche Entnahmemenge im Auswertungszeitraum: Durchschnittlich bei einem Zugriff auf den Artikel entnommene Menge im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Umschlagmenge pro Pick)

6. Hostschnittstelle

Hostsystem die Rechner- und/oder Drucker-IP für Zuordnung mitgeben

Betrifft Modul: PROLAG®World Hostschnittstelle (207-16)

Nutzen:

Es ist nun einfacher möglich, den korrekten Drucker zu wählen, wenn das Hostsystem den Lieferschein selbst druckt.

Beschreibung:

In der Rückmeldung zum Lieferauftrag kann der per Logikpunkt ermittelte Drucker mitgegeben werden. Dadurch weiß das Hostsystem, sofern es den Lieferschein selbst druckt, welchen Drucker es ansteuern muss.

Beispiel:

Verfügt ein Kunde über fünf Packplätze, so ist es nun auch beim Druck über das Hostsystem möglich, am richtigen Packplatz zu drucken.


7. Drucken

Lieferscheindruck-Logik abhängig von Auftragsart

Betrifft Modul: Drucken (209)

Nutzen:

Pro Transportmittel kann nun ganz individuell konfiguriert werden, ob ein Lieferschein gedruckt werden soll.

Beschreibung:

Einrichtung einer neuen Auftragsart für LiPo-Aufträge: Die Anpassung erfolgt im Auftragsleitstand, die Auftragsart ist in PROLAG®World nur bis Status "inSendung" zu ändern. Die Rückmeldung wird durch den Status "abgeschlossen" des Transportmittels ausgelöst. Für alle Sendungen mit dieser Auftragsart wird jeweils eine einzelne Rückmeldung erzeugt, die nur die auf dem Transportmittel verladenen VPEs enthält. Die bestehenden EH-/GH-Rückmeldungen werden für diese Auftragsart nicht erzeugt. Bei Transportmittel-Abschluss wird der Lieferschein gedruckt, der nur den auf der Sendung verladenen Teil beinhaltet. Der Ausdruck erfolgt gemäß vorhandener Logikpunktsuche (je nach Benutzer, Arbeitsstation, mobilem Gerät etc.).

Beispiel:

Der Kunde hat Sendungen, die auf mehrere Transportmittel verteilt werden. Er möchte nun einen Lieferschein pro Transportmittel, allerdings nur für spezielle Auftragsarten. Alle bestehenden Auftragsarten sollen den Lieferschein bereits am Packplatz drucken.


8. PROLAG®Go – Mobile Prozesse

Erweiterung LHM-Info um Listeninformationen

Betrifft Modul: PROLAG®Go – Mobile Prozesse Grundmodul (300-01)

Nutzen:

Unter dem Menüpunkt "Lhm-Info" können am mobilen Gerät nun deutlich mehr Informationen angezeigt werden. Dies sorgt für zusätzliche Transparenz.

Beschreibung:

Am mobilen Gerät im Menüpunkt "Lhm-Info" ist nun ersichtlich, ob es für ein Lagerhilfsmittel eine bestehende Liste gibt (und deren Transportart, sowie Ziel-Lagerbereich). Des Weiteren wird für die Ware auf dem Lagerhilfsmittel angezeigt, wenn diese reserviert ist und welche Aufträge diese Ware reservieren. Außerdem wird angezeigt, ob die Ware für die Nachbevorratung reserviert ist und welche Liste diese Nachbevorratung repräsentiert.

Ortsverwalteter Transportwagen mit Konsolidierung

Betrifft Module: Aus- und Umlagerung mit Transportwagen (303-16), Konsolidierung (303-04)

Nutzen:

Es stehen nun weitere Abläufe für den ortsverwalteten Transportwagen zur Verfügung.

Beschreibung:

Es ist nun möglich:

  • einen ortsverwalteten Transportwagen im Ganzen an der Konsolidierung abzustellen.
  • Kisten vom ortsverwalteten Transportwagen einzeln an der Konsolidierung abzugeben.
  • von abgestellten und ortsverwalteten Transportwägen an der Konsolidierung mit dem KommiKons-Ablauf abzukommissionieren.

Am Android-Gerät wird stets die ID des Transportwagens und, falls ortsverwaltet, zusätzlich auch die Position der Kiste auf dem Transportwagen angezeigt. Dies geschieht in dem Format, wie in der "TW-Format-Klasse" eingestellt (TWBarcodeBreite oder TWBarcodeBreiteTiefe).

KommiKons – Konfigurierbare Sortierung der Sendungen

Betrifft Modul: PROLAG®Go – Konsolidierung (303-04)

Nutzen:

Durch die Einstellbarkeit der Sendungs-Sortierung für die Aufnahme mit dem mobilen Gerät kann eine individuelle Priorität der Abarbeitung des Transports von der Konsolidierung erreicht werden.

So gelingt eine anpassungsfähige und effiziente Prozessabwicklung.

Beschreibung:

Beim Transport von der Konsolidierung hin zur nächsten Station mit dem mobilen Gerät ist die Sortierung der angezeigten Listen/Sendungen konfigurierbar.

Beispiel:

Es liegen Sendungen an der Konsolidierung, die erst am folgenden Tag zum Ziel transportiert werden sollen (gesteuert über das Lieferdatum). Diese sollen erst dann im Ablauf "KommiKons" angezeigt werden, wenn es keine Listen mehr zu Sendungen mit dem Lieferdatum des aktuellen Tages gibt. Das kann nun konfiguriert werden.


9. Versandsystem

DPD: Service Predict

Betrifft Modul: Paketdienstleister DPD (403-05)

Nutzen:

Der Service "Predict" des Paketdienstleisters DPD kann genutzt werden. Dieser Service beinhaltet eine Vorab-Information des Empfängers über die geplante Zustellzeit sowie die Möglichkeit, eine Zustellalternative zu wählen.

Beschreibung:

Beim Versand mit DPD stehen jetzt zusätzlich die Serviceoptionen "Predict per Mail" und "Predict per SMS" zur Verfügung. Im dazugehörigen Serviceinfo-Feld muss eine Mail-Adresse oder eine Telefonnummer eingetragen werden. Das Feld wird mit der Mail-Adresse oder der Telefonnummer des Lieferauftrags vorbelegt, falls diese gefüllt sind. DPD verlangt, dass im B2C-Bereich dieser Service für Normalpakete und Nachnahmepakete genutzt wird, da sonst wegen mehrfacher Zustellversuche zusätzliche Kosten anfallen. Bei Express-Versand, unfreiem Versand und Versand von Gefahrgut kann der Service nicht genutzt werden. In diesen Fällen entstehen keine Kosten für zusätzliche Zustellversuche.

SOAP-Web-Service für PostCH

Betrifft Modul: Erstellen einer Gelangensbestätigung (403-10)

Nutzen:

In PROLAG®World ist nun zusätzlich der Frachtführer "PostCH" (Schweizer Post) mit entsprechendem Paketdienstleister-Format vorhanden.

Beschreibung:

Am Packplatz können Versandaufträge per SOAP-Web-Service an die Schweizer Post übermittelt werden. Zurückgemeldet wird eine Auftrags-Nummer, die als Paket-ID-Frachtführer in die Verpackungseinheit eingetragen wird, sowie das benötigte PDF-Label, das ausgedruckt und vom Verpacker am Packstück angebracht wird.


10. Gefahrstoff, Gefahrgut

Gefahrstoff/-gut Neuerungen

Betrifft Module: Gefahrgutstamm (620-01), Druck der ADR-Gefahrgutliste (623-01), Limited Quantity (625-01)

Nutzen:

Neue Felder und neue Funktionen: IMO (Schiffsfracht) kann jetzt versendet werden, IATA (Luftfracht) ist bereitgestellt in der Datengrundlage; Paketdienstleister/Spediteure werden beim Erstellen der Daten über die Schnittstellen besser berücksichtigt.

Beschreibung:

"Kennzeichnung Verpackung" enthält mehrere Felder und neue Informationen werden angezeigt, z. B. Limited-Quantity-Kennzeichnung für die Verpackung und die einzelnen verpackten Waren.

"Beförderungspapiere" und "Kennzeichnung Verpackung Daten" werden ab sofort nicht mehr gelöscht, sobald eine Sendung bzw. eine Ladeliste gelöscht wird. Dadurch kann man auch weiterhin auf die Daten zugreifen und über die Sendungsnummer, die Ladeliste oder die Lhm-ID danach suchen. Analog zu Sendungen gibt es eine geplante Aktion, die, je nach Einstellung, die Datensätze nach einer bestimmten Zeit löscht. Die Tabelle "SondervorschriftenADR" ist entfernt worden. Stattdessen gibt es im "Gefahrgut" einige neue Felder, in denen jeweils für ADR, IMO und IATA beliebig viele Sondervorschriften hinterlegt werden können oder beispielsweise Drucke ausgelöst werden können.

In den Masken "Beförderungsdokument" und "Kennzeichnung eines Versandstücks" können die Trenngruppen nachträglich bearbeitet werden. Auch Vermerke (ADR & IMDG) können dem Beförderungsdokument hinzugefügt werden. Erfolgt in besagten Masken eine Änderung (z. B. bei Gefahrzettel, Vermerke, etc.), so muss man zwingend eine Bemerkung zur Änderung angeben.


11. Transport

Verteilen von Paletten innerhalb der Automatikstiche

Betrifft Modul: Automatiklager (7xx)

Nutzen:

Mit Hilfe dieses Moduls können Sie sich nach der Auswahl eines Artikels alle zugehörigen Waren in PROLAG®World anzeigen und nach individueller Auswahl – beispielsweise alle Waren mit kleiner Menge – zusammenfassen. Die dafür notwendigen Umlagerungen erzeugt PROLAG®World im Hintergrund automatisch.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen dieses Modul eine optimierte Auftragsbereitstellung: Alle Paletten mehrerer Aufträge können kumuliert werden, um sie möglichst gleichmäßig über verschiedene Gassen zu verteilen. So wird eine optimale parallele Auslastung und damit eine Zeitersparnis erreicht.

Beschreibung:

Ziel ist es, die Paletten eines Auftrags möglichst gleichzeitig bzw. parallel auslagern zu können. Um dieses Ziel erreichen zu können, gibt es eine geplante Aktion. Diese berechnet den Durchschnitt aller Paletten eines Auftrags im Verhältnis zu den vorhandenen Gassen und erstellt, wenn möglich, Umlagerungen, wodurch eine möglichst gleichmäßige Verteilung entsteht.

PROLAG®World Basic

Erweiterung der Mengeneinheiten mit dem Feld p_bezeichnungHost

Nutzen:

Mengeneinheiten, wie zum Beispiel aus ISO-Normen, können einfach und schnell zwischen PROLAG®World und Host übertragen werden.

Beschreibung:

In der Maske "Mengeneinheit" kann im neuen Feld "Bezeichnung Host" die Bezeichnung der Mengeneinheit so hinterlegt werden, wie sie im Hostsystem angegeben ist. Die Zuordnung kann in der Schnittstelle "PROLAG®World-Host" per Konfiguration berücksichtigt werden.

History und Änderungsprotokoll zum Lieferauftrag und Artikel anzeigen

Nutzen:

User können sich über die Masken "Lieferauftrag", "Lieferauftrag (erweitert)", "Auftrag-Leitstand" und "Artikel (erweitert)" direkt die Einträge zu einer Artikelnummer bzw. einer Lieferauftragsnummer in der History und im Änderungsprotokoll anzeigen lassen.

Beschreibung:

Über die Schaltfläche "History anzeigen" in den oben genannten Masken werden sämtliche Datensätze in der History zu diesem Lieferauftrag bzw. Artikel absteigend nach Anlagedatum gesucht. Dasselbe gilt für die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen".

Beispiel:

Ein User klickt in der Maske "Artikel" auf die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen". PROLAG®World wechselt automatisch in die Tabellenansicht des Änderungsprotokolls und es werden alle Einträge zum Artikel angezeigt.

UN-Verpackungscode in Zähleinheiten aufgenommen

Nutzen:

In der "Zähleinheit" kann in einem neuen Feld der UN-Verpackungscode für Gefahrgut hinterlegt werden. Damit erfüllt PROLAG®World die Voraussetzung für die Frachtführer-DFÜ mit Gefahrgut.

Beschreibung:

In der Maske "Zähleinheit" kann der UN-Verpackungscode für Gefahrgut im entsprechenden Feld hinterlegt werden.

Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme

Nutzen:

Möchte ein User die Lhm-Aufnahme beim Kommissioniervorgang abbrechen, erscheint dann ein Hinweis, wenn die nächste Liste aus denselben Quell-Lhms zu picken ist, aus denen gerade gepickt wurde. Der Hinweis sorgt für eine Vorausschau und erhöhte Transparenz. Der User kann so besser entscheiden, ob der Abbruch der Lhm-Aufnahme sinnvoll ist oder nicht.

Beschreibung:

In PROLAG®World kann konfiguriert werden, ob bei einem Abbruch der Lhm-Aufnahme eine Meldung erscheint, die mitteilt, dass die nächste Liste aus demselben Regalfach zu picken wäre. Den Hinweis kann der User mit Ja oder Nein bestätigen: Ja bedeutet, die Lhm-Aufnahme wird abgebrochen und es wird mit dem Auslagerungsprozess der bereits aufgenommenen Lhms fortgefahren. Nein bedeutet, eine weitere Liste kann aufgenommen werden.

Beschreibung:

Der Kommissionierer bzw. die Kommissioniererin hat ein Lhm aufgenommen und möchte kein weiteres aufnehmen, da der Weg zu weit wäre. Nun wird er mittels "Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme" informiert, dass das nächste Lhm aus demselben Regalfach wie das eben aufgenommene Lhm gepickt werden könnte. Dadurch ist eine bessere Entscheidungsgrundlage für die nächste Aktion des Kommissionierers gegeben: Er kann das zweite Lhm noch mit aufnehmen oder mit der Auslagerung fortfahren.


Wareneingang

Transportmittel WE Zuordnen

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)n“

Nutzen:

Schnellere Zuordnung von Transportmitteln zur Bestellposition bei der Vereinnahmung.

Beschreibung:

Im PROLAG®World-Standard 2.9.2 wurde die Zuordnung von Bestellpositionen zu Transportmittel über die Hostschnittstelle oder über die Vektor-Bearbeiten-Ansicht in der Maske "Transportmittel" realisiert. Im Standard 2.9.3 ist nun zusätzlich die Möglichkeit geschaffen worden, die Zuordnung direkt bei der Vereinnahmung am I-Punkt vorzunehmen.

Hierfür wählt man am "HTM-I-Punkt-Menu" oder im "MDE-I-Punkt-Geplant-Ablauf" ein angelegtes offenes Transportmittel aus und führt dann alle Vereinnahmungen durch, die mit dem Transportmittel geliefert wurden. Solange man nicht am MDE den Ablauf verlässt oder am "HTM-I-Punkt"-Menü die Auswahl des Transportmittels ändert, werden alle Bestellpositionen, die vereinnahmt werden, auf das Transportmittel gebucht.

Sammelbestellung

Betrifft Modul: Neues Modul „Sammelbestellungen“

Nutzen:

Die Abrechnung in PROLAG®World wird verbessert und vereinfacht, da über eine Klammer im System mehrere Einzelbestellungen zu einer Sammelbestellung zusammengefasst werden können.

Beschreibung:

Für die vereinfachte Abrechnung ist in PROLAG®World eine optionale "Sammelbestellung" eingerichtet worden. Wenn alle Einzelbestellungen vollständig vereinnahmt wurden, wird die Sammelbestellung automatisch abgeschlossen. Wenn nicht, muss sie manuell über die Maske "Sammelbestellung abschließen" abgeschlossen werden. Die Sammelbestellung wird im "Bestellung Archiv" eingetragen, es erfolgt ein Eintrag in der "History" bei manuellem Abschluss der Sammelbestellung. Zusätzlich können "Rückmeldungen" konfiguriert werden.

Beispiel:

Die Sammelbestellung SB mit den zugehörigen Bestellungen B1 und B2 kann folgendermaßen bearbeitet werden:

  • Variante A: Wurden B1 und B2 beide vollständig vereinnahmt, wechselt SB automatisch in den Status abgebucht.
  • Variante B: Wurden B1 oder B2 oder beide noch nicht abgebucht, wird SB in der Maske "Sammelbestellung abschließen" manuell abgeschlossen. B1 und B2 werden beide abgeschlossen.

Warenausgang

Packplatz überspringen mit Gefahrgut

Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun unter bestimmten Bedingungen den Packplatz überspringen.

Beschreibung:

Wenn in allen Gefahrgut-Artikeln einer Auslagerliste das neue Häkchen "Gefahrgut darf Packplatz überspringen" gesetzt ist, greift die "Packplatz überspringen"-Strategie in der Auslagersteuerung auch für Gefahrgut. Die Voraussetzung ist, das sämtliche Waren bereits nach Vorschrift gepackt und etikettiert sind.

Beschreibung:

Eine versandfertige Kiste mit Gefahrgut-Kanistern wird eingelagert und soll über eine Vollpalettenfahrt ausgelagert werden. Dies ist nun durch das Überspringen des Packplatzes schneller umsetzbar.

Packplatz: Gefahrgut sofort kenntlich machen

Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:

Gefahrgut-Waren und Verpackungseinheiten, die Gefahrgut enthalten, werden in der Packplatz-Maske farblich gekennzeichnet.

Beschreibung:

Es erfolgt nun eine farbliche Kennzeichnung in der Waren- und Verpackungseinheit-Tabelle:

Waren oder Verpackungseinheiten mit Gefahrgut: rot
Waren mit Limited Quantity: hellrot

Zusätzlich wird ein Hinweis auf der Packplatz-Maske angezeigt, wenn das Lagerhilfsmittel, die Liste oder die Sendung Gefahrgut-Waren enthalten.


Übergreifende Prozesse

Erweiterung Kommissionierlageroptimierung

Betrifft Module: Automatisierte Bereinigung von Kommissionierlagern (204-06) und Ressourcenmanagement (205-12)

Nutzen:

Der Funktionsumfang der Kommissionierlageroptimierung wurde erweitert: Sie kann nun bereits vor der letzten Buchung einer Liste gestartet werden. Zudem kann die Kommissionierlageroptimierung einfacher konfiguriert werden.

Beschreibung:

Die Kommissionierlageroptimierung kann bereits vor der letzten Buchung einer Liste auch bei der Reservierung und der Freigabe gestartet werden. Zu diesem Zweck wurde ein neues Modul "Alle virtuellen Listen versorgen" geschaffen, mit dem so viele Rücklagerungen angestoßen werden, wie es virtuelle Listen gibt. Die maximale Anzahl von Rücklagerungen entspricht nicht mehr der Anzahl der Rücklagerungen pro Start der Kommissionierlageroptimierung. Vielmehr wird nun die Anzahl an Rücklagerungen insgesamt (für die entsprechernde Kommissionierlagergruppe) berücksichtigt. Mit der Überprüfung auf offene Rücklagerungen wird verhindert, dass bei jedem Start eine Rücklagerung initiiert wird. Die Konfiguration der Kommissionierlagergruppe erfolgt jetzt über eine Aktionsklasse in der Lagergruppe des Kommissionierlagers.

Artikelumverpackung automatisch am I-Punkt vorbelegen

Betrifft Modul: Artikel-Umverpackung (205-33)

Nutzen:

Ihre User sparen sich bei der Warenerfassung erheblich Zeit, da automatisch die am häufigsten vorkommende Artikel-Umverpackung vorgeschlagen wird.

Beschreibung:

Es gibt zwei neue Felder/Optionen in der Artikel-Umverpackung:

  • Nicht für I-Punkt
  • Vorbelegung am I-Punkt

Ist die Option "Vorbelegung am I-Punkt" gesetzt, so wird am I-Punkt automatisch diese Umverpackung vorgeschlagen. Pro Artikel kann eine Umverpackung mit der Option "Vorbelegung am I-Punkt" markiert werden.

Ist hingegen die Option "Nicht für I-Punkt" markiert, wird diese Umverpackung am I-Punkt nicht zur Einlagerung angeboten. Falls nur eine Umverpackung zu einem Artikel existiert, die nicht die Option "Nicht für I-Punkt" gesetzt hat, wird die Umverpackung am mobilen Gerät automatisch gesetzt und übersprungen.

Beispiel:

Bei einem Artikel ist als Basis Umverpackung "Stck" und noch zusätzlich die Umverpackung "Packung" möglich. Am I-Punkt werden aber immer nur Packungen eingelagert. Dennoch wird auch die GTIN für die Umverpackung "Stck" hinterlegt. Einerseits zum Scannen und Identifizieren der Ware, andererseits für den Warenausgang zum Erzeugen des GS1-Etikettes, falls stückweise verpackt wurde und nicht in ganzen Packungen. Die Umverpackung "Packung" wird mit "Vorbelegung am I-Punkt" gekennzeichnet, automatisch gesetzt und so am MDE übersprungen. Dies erspart dem Mitarbeiter Zeit bei jeder einzelnen Warenerfassung.

Lagergeld: Abrechnung Lagerbewegungen nach Artikel-Umverpackung

Betrifft Modul: Lagergeldabrechnung (205-11)

Nutzen:

Artikel-Umverpackungen können nun in beliebiger Anzahl abgerechnet werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass beliebig viele Artikel-Umverpackungen ineinander verschachtelt werden können.

Beschreibung:

Sowohl für die Ein- als auch für die Auslagerung kann pro Umverpackung eine eigene Abrechnungsrate hinterlegt werden, die dann bei der Berechnung des Lagergelds herangezogen wird. Bei der Einlagerung wird die Rate der Umverpackung herangezogen die tatsächlich eingelagert wird, d. h. die Umverpackung, die der Mitarbeiter am I-Punkt eingibt. Bei der Auslagerung errechnet PROLAG®World die optimalen Umverpackungen.

Beispiel:

Ein Kunde bestellt 19 Stück des Artikel 4711. Für diesen Artikel liegen folgende Artikel-Umverpackungen vor:

  • Einzelstück = 1 Stück
  • Karton Klein = 6 Stück
  • Karton Groß (= 2x Karton Klein) = 12 Stück

Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

  • 1x Einzelstück kostet 0,50 € à 1 Stk. 4711
  • 1x Karton Klein kostet 1,50 € à 6 Stk. 4711
  • 1x Karton Groß kostet 3,00 € à 12 Stk. 4711

Für eine Auslagerung von 19 Stück des Artikel 4711 entstehen somit Kosten von 5,00 €.


Mobile Prozesse

Optimierte Listenaufnahme

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Multi-Order-Picking (303-11)

Nutzen:

Die optimierte Listenaufnahme trägt zu einer weiteren Reduzierung der Laufwege Ihres Personals bei und sorgt so für zusätzliche Zeiteinsparungen, da Listen Quell-Regalfach-optimiert aufgenommen werden. Die Funktion bietet so zusätzliches Einsparpotential zur bisherigen Wegeoptimierung in PROLAG®World.

Beschreibung:

Listen, bei denen Ware aus denselben Regalfächern zu picken ist, wie bei bereits aufgenommenen Listen, werden mittels der optimierten Listenaufnahme bevorzugt bearbeitet. Um dies zu realisieren, müssen die Listen zunächst in PROLAG®World optimiert werden. Das bedeutet, dass die Liste zusätzliche Informationen zu den Waren der zugehörigen Transportaufträge enthalten kann, wie z. B. das Quell-Transport-Lhm. Wird eine optimierte Liste aufgenommen, sucht PROLAG®World automatisch nach Listen, die aus denselben Regalfächern gepickt werden müssen. Gibt es eine Übereinstimmung, soll diese Liste als nächstes von der Kommissioniererin bzw. dem Kommissionierer aufgenommen werden.

Beispiel:

Eine Kommissioniererin nimmt eine Liste auf, die aus dem Regalfach 1 gepickt werden muss. PROLAG®World sucht nun nach Listen, die ebenfalls aus Regalfach 1 gepickt werden müssen. Die gefundenen Listen werden als nächstes von der Kommissioniererin aufgenommen.

Mehrfacheinlagerung am Android-Endgerät

Betrifft Module: PROLAG®Go - geplante Warenerfassung (302-03_01), PROLAG®Go - ungeplante Warenerfassung (302-03_02) und PROLAG®Go - Misch-Lhm-Einlagerung (302-04)

Nutzen:

Die Einlagerung mittels mobilem Gerät wurde um zwei Funktionalitäten erweitert: Zum einen besteht nun die Möglichkeit, auch am mobilen Gerät Misch-Lhms zu erzeugen. Zudem wird bei einer geplanten Einlagerung nun die Menge der Lhms anhand der eingetragenen Menge und der Menge, die laut Bestellposition eingelagert werden soll, vorbelegt.

Beschreibung:

Bei einer Einlagerung mittels mobilem Gerät besteht die Möglichkeit der Erzeugung von Misch-Lhms. Hierbei werden unterschiedliche Waren auf einem einem Lagerhilfsmittel gelagert. Dieses sogenannte Misch-Lhm kann nach dem Abschließen eingelagert werden. Die Bildung eines Misch-Lhm erfolgt bei der Eingabe der Lagerhilfsmittel-ID. Wird hier eine bereits vorhandene Lagerhilfsmittel-ID eingegeben, entsteht ein Misch-Lhm. Ein erzeugtes Misch-Lhm wird solange offen gehalten, bis der Mitarbeiter das Lhm abschließt. Der Ortsvorschlag wird mit den letzten Eingaben, also durch den letzten zugebuchten Artikel auf dem Lhm oder durch Eingaben mittels F-Taste, ermittelt.


Versandsystem

Erweiterung der Serviceoptionen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Für einen Lieferauftrag können nun mehrere Serviceoptionen des Versanddienstleisters ausgewählt werden. Zudem können in der Packplatz-Maske frachtführerspezifische Freitexte hinterlegt und bearbeitet werden.

Beschreibung:

Pro Lieferauftrag können bis zu vier Serviceoptionen angegeben werden. Außerdem kann zu Serviceoptionen, die eine zusätzliche Angabe erfordern, der korrekte Wert direkt angegeben werden, z. B. bei Fixtermin-Sendungen das Datum. Es ist weiterhin möglich, den Inhalt eines Feldes als Vorgabewert für die Zusatzangabe zur Serviceoption zu konfigurieren. Unterstützt ein Frachtführer Freitexte, so können diese in der Packplatz-Maske bearbeitet werden. Durch Klick auf die Schaltfläche "Service-Optionen & Freitexte" öffnet sich der Zusatzdialog zum Bearbeiten und Hinzufügen von Freitexten für den Frachtführer.

Beispiel:

Mit der Erweiterung der Serviceoptionen können mehr Informationen zu einer Sendung transportiert werden. So können beispielsweise neben Angaben zur Sendung, wie z. B. "Nicht an Dritte aushändigen", Informationen wie die Telefonnummer des Kunden etc. ergänzt werden.

Packlistendruck abhängig von der Anzahl der Verpackungseinheiten

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Der Druck unnötiger Belege wird vermieden. Sie sparen sich Material und Kosten.

Beschreibung:

In der "Packplatz-Druckkonfiguration" kann nun eingestellt werden, dass "Packliste" und "PACKLISTE_SENDUNG" nur für solche Sendungen gedruckt werden, die nicht vollständig in einer Verpackungseinheit geliefert werden. Außerdem kann in der Auftragsart eine "Packplatz-Druckkonfiguration" angegeben werden; sie ist dann wirksam, wenn weder der Lieferauftrag, noch der Kundenstamm, noch die Auslagersteuerung eine "Packplatz-Druckkonfiguration" enthalten.

Packplatz: Optimierte Abarbeitung

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Schnelleres Verpacken zweistufig kommissionierter Listen.

Beschreibung:

Zweistufig kommissionierte Listen werden bei der Abgabe am Packplatz immer sofort gesplittet. Nicht nur dann, wenn sie nur Einpöster-Sendungen enthalten. Die nächste Sendung der Liste wird nach dem Verpacken der vorangehenden automatisch geladen. Das schnelle Verpacken ist jedoch weiterhin nur möglich, wenn die ursprüngliche Liste nur Einpöster enthielt, oder wenn alle anderen Sendungen dieser Liste bereits verpackt worden sind.

Gewichtseingabe in Packplatz-Dialogen

Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:

Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:

In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Gefahrgut-VPEs automatisch anhand Umverpackung oder Einheit erzeugen

Betrifft Module: Artikel-Umverpackung (205-33), PROLAG®Go – Packplatz (303-07) und ADR – Gefahrgutstamm (620-01)

Nutzen:

Am Packplatz wird die Verpackungseinheit (VPE) mit Gefahrgut nun automatisch aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit erzeugt. Dies beschleunigt den Packprozess.

Beschreibung:

Im Fall "Ware vereinzeln ohne Sammel-Lhm": Eine neue Schaltfläche in der Packplatzmaske ermöglicht es, die Ware automatisch zu vereinzeln und die erzeugten Verpackungseinheiten zu buchen, ohne ein Sammel-Lhm zu erzeugen. Somit können die VPEs einem bereits bestehenden Sammel-Lhm manuell zugewiesen werden.

Im Fall "Ware vereinzeln mit Sammel-Lhm": Hierbei wird durch Betätigung der entsprechenden Schaltfläche in der Packplatzmaske die Ware vereinzelt, in automatisch erzeugte VPEs gebucht und der entsprechende ADR-Verpackungscode aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit zugewiesen. Die VPEs werden automatisch auf ein neu erzeugtes Sammel-Lhm gebucht.

Beispiel:

Eine Ware aus der Produktion wurde bereits gestrecht und mit einem Label versehen auf eine Palette gesetzt. Die Ware befindet sich jeweils in der Originalverpackung, z.B. in einem Kanister. Die Ware wurde bereits am I-Punkt über die Artikelumverpackung in der jeweiligen Verpackungseinheit erfasst und eingelagert.

Spedition Camion

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur Camion Transport AG (403-63)

Nutzen:

PROLAG®World ist um eine direkte Anbindung an die Schweizer Spedition Camion Transport erweitert worden.

Beschreibung:

In PROLAG®World können jetzt auch Frachtführer für die Spedition "Camion Transport" eingerichtet werden. Wenn in die Auslagersteuerung einer Sendung ein solcher Frachtführer eingetragen ist, wird automatisch ein Camion-spezifisches Versandlabel gedruckt. Für die Daten auf diesem Label wird der Camion-Tourenplan benötigt, der in die Tabelle Camion-Touren eingelesen werden muss. Mit dem Transportmittel-Abschluss werden über eine Schnittstelle alle Sendungs- und Paketdaten elektronisch aus dem Versandsystem an Camion übermittelt.

trans-o-flex mit XML-Schnittstelle

Betrifft Modul: Paketdienstleister trans-o-flex (403-09)

Nutzen:

Trans-o-flex wird über die neue XML-Schnittstelle angebunden, weil der Support für alle anderen Formate von trans-o-flex abgelaufen ist. Zudem werden mehr Sonderdienste von trans-o-flex unterstützt.

Beschreibung:

Die DFÜ zu trans-o-flex erfolgt im XML-Format. Dafür sind das Frachtführer-Format "TRANSOFLEX-FORMAT 2019" und der Konverter vorkonfiguriert. Außerdem werden jetzt folgende Sonderdienste unterstützt:

Express 08:00 Uhr, Express 09:00 Uhr (neu), Express 10:00 Uhr, Express 12:00 Uhr
Abenddienst (neu)
Direktdienst (neu)
Samstagsdienst
Aktive Kühlsendung (neu)
Thermomed Ambient (15-25) (neu) und Thermomed Blue (2-8) (neu)

Warengruppe für Frachtführer

Betrifft Modul: Versandsystem PROSEND® (403-03)

Nutzen:

Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:

In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Beispiel:

Warengruppen können z. B. Handelsware, Waffen, Munition oder Feuerwerkskörper sein. Es kann konfiguriert werden, dass nur Handelsware mit anderen Warengruppen zusammen verpackt werden darf. Munition und Waffen dürften demnach nicht zusammengepackt werden.

Dachser mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER (403-54)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:

In der DFÜ zur Spedition Dachser werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt. Label und Ladeliste sind von der Erweiterung nicht betroffen.

GLS mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Paketdienstleister GLS (403-06)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit dem Paketdienstleister GLS versendet werden.

Beschreibung:

Wenn ein Paket mit GLS verschickt wird, das Gefahrgut enthält, werden diese Daten zusammen mit den anderen Paketdaten an die GLS-Box übermittelt. Dadurch wird die Box dazu veranlasst, ein zusätzliches Gefahrgutlabel zu drucken. Pro Paket sind maximal fünf verschiedene Gefahrgüter möglich. Zur Erzeugung der Gefahrgut-Daten wird die Gefahrgut-Datenbank von GLS benötigt. Diese wird von GLS als Textdatei zur Verfügung gestellt und wird in die neue Tabelle "GLS-Gefahrgut" eingelesen. Der Einlesemechanismus ist der gleiche, wie der Mechanismus für die bei anderen Frachtführern benötigten Routing-Dateien. Da es möglich ist, dass die Gefahrgut-Datenbank nicht alle vom Kunden verschickten Gefahrgüter enthält, muss vor Beginn des Gefahrgut-Versands mit GLS ein Abgleich durchgeführt werden; dazu dient die neue Schaltfläche "GLS-Gefahrgut-Abgleich" in der Maske "Systemaktualisierung".

FORTRAS mit Gefahrgut

Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS (403-64)

Nutzen:

Gefahrgut kann nun auch mit Speditionen versendet werden, die über die Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS angebunden sind.

Beschreibung:

In der DFÜ zur "Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS" werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt.


Ausdrucken/Belege

Betrifft Module: Drucken (209-XX)

Nutzen:

Kostenfreie Artikel wie Werbemittel, Treuebonusartikel etc. können normal kommissioniert und verpackt werden, erscheinen für den Endkunden aber nicht auf den Belegen.

Beschreibung:

Im "Artikelstamm" können Artikel mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Darüber hinaus können auch einzelne Lieferpositionen mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Auf den Belegen Lieferschein, Packliste, Gesamtpackliste, Retourenschein, Artikeletikett WA erscheinen diese Artikel/Lieferpositionen nicht. Wird auf dem Beleg aber ein Gesamt-Gewicht gedruckt, beinhaltet das Gesamtgewicht trotzdem das Gewicht der Waren, die nicht auf den Belegen angegeben werden.

Beispiel:

Eine Onlineshop sendet seinen Kunden mit jeder Bestellung eine kleine Tüte Gummibären als Dankeschön. Diese sind aber ein extra zur Bestellung und tauchen daher nicht auf dem Lieferschein und dem Retourenschein auf. Für das Gewicht, und damit evtl. für die Versandkosten, sind sie aber relevant.

PROLAG®World Basic

Aktionsklassen-Konfiguration

Nutzen:

Durch die Hinterlegung dynamischer Zusatztexte kann auf spezifisch eintretende Situationen bedarfsgerecht reagiert werden. Dies verringert Arbeitsschritte, beschleunigt den Warendurchlauf und steigert letztendlich die Effizienz in der Auftragsabwicklung.

Beschreibung:

Es können dynamisch vorher definierte Zusatztexte abhängig von einem Feld, z. B. im Lieferauftrag oder in der Bestellung, vergeben werden. So ist es nun möglich, in der neuen Maske "Aktionsklassen-Konfiguration" ausführlichere Informationen aus der Aktionsklasse (z. B.: Beschreibung Parameter; Mandant; Anlagedatum) zu hinterlegen. Bei einem betreffenden Arbeitsschritt wird im Hintergrund geprüft, ob ein entsprechender Text eingetragen ist. Wenn dies der Fall ist, wird dieser dazu passend ausgegeben.

Beispiel:

Wird bei der Warenerfassung am I-Punkt festgestellt, dass die eingetroffene Ware das Fehlteil eines früheren Auftrags bedienen kann, soll statt der Hinweismeldung sofort und automatisch die Fehlteilbedienung erfolgen und das Filialetikett (angepasstes Kommissionieretikett) gedruckt werden. Bei diesem Crossdocking-Auftrag wird die Zuordnung der Nummer der Versandeinheit (NVE) zur Lieferposition vom Host bereits von Anfang an geplant. Das heißt, es wird bei diesem Auftrag, der einer gesonderten Auftragsart entspricht, die NVE in der Lieferposition übertragen.

Wird diese NVE nun am Wareneingang vereinnahmt, kann sofort eine automatische Fehlteilbedienung erfolgen. Es muss das Filialetikett gedruckt werden.

Button "Charge erzeugen" am I-Punkt

Nutzen:

Über die Schaltfläche "Charge erzeugen" kann am I-Punkt automatisch die Chargennummer befüllt werden. Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn eine entsprechende Aktionsklasse im Artikelstamm hinterlegt ist. Es ist einstellbar, nach welchem Nummernkreis und mit welchem Prä- bzw. Postfix die Charge befüllt wird (z. B. auch Datum).

Beschreibung:

Es gibt einen Button am I-Punkt "Charge erzeugen", womit automatisch anhand eines definierbaren Nummernkreises eine Charge in die Wareneingangsposition eingetragen wird. Dabei wird nur eine Charge eingetragen, wenn das Feld leer ist. Je Eigentümer kann ein separater Nummernkreis hinterlegt werden. Es gibt eine Aktionsklasse "Erzeuge Charge" für die Erzeugung der Chargennummer. Diese kann im Artikelstamm eingetragen werden. In der Aktionsklasse kann als Parameter 1 der Nummernkreis definiert werden. In Parameter 2 kann ein Datum, in Parameter 3-5 je eine Konstante eingetragen werden. In Parameter 6 kann die Reihenfolge der einzutragenden Parameter festgelegt werden, z. B. 3, 1, 4, 2. Die Charge kann immer manuell überschrieben werden, auch wenn sie automatisch befüllt wurde.

Beispiel:

Bei vielen PROLAG®World-Nutzern ist die Charge der maßgebliche Wert und muss immer befüllt werden. Bei der Warenerfassung soll es die Möglichkeit geben, die Charge anhand eines hinterlegten Nummernkreises zu befüllen.


Wareneingang

Transportmittelverwaltung Wareneingang

Nutzen:

Optimale Vorabkontrolle nach Lieferung der Ware durch Übernahme bzw. Kontrolle der Waren, bevor die Waren vereinnahmt werden. Abweichungen bezüglich der Menge etc. werden früh erkannt und erfasst.

Beschreibung:

Wareneingangskontrollen werden nicht am I-Punkt geprüft, sondern bei der Bestellpositionsübernahme. Hier muss der Mitarbeiter bestätigen, dass er für die gewählte Position eine genauere Prüfung durchführen muss. Der Mitarbeiter wird also dazu aufgefordert. z. B. die Menge genau zu zählen. Das Ergebnis wird in der Bestellposition gespeichert (Frühe Wareingang-Kontrolle erfolgt). Zusätzlich erfolgt ein Historyeintrag. Für diesen Ablauf gibt es in der Bestellung ein neues Feld "Bestellart", das das bisherige Feld "Auftragsart" ersetzt. In diesem Feld kann auch gesteuert werden, ob die frühe Wareneingangs-Kontrolle für die Bestellung erforderlich ist und ob am Ende, nach dem Kontrollieren aller Bestellpositionen, eine Rückmeldung erzeugt werden soll.

Beispiel:

Mengenabweichungen können in der Wareneingangskontrolle bereits vor der Warenerfassung erkannt und es kann darauf reagiert werden.


Übergreifende Prozesse

Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen

Nutzen:

Beim Auftreten von Störung innerhalb eines Warenaktionsintervalls werden diese Störungen berücksichtigt und die Intervalle entsprechend verlängert.

Beschreibung:

Treten Störungen bei einem Automatiklager auf, die die automatischen Warenaktionen mit einer bestimmten Intervalldauer für Waren nutzen, werden Störungen berücksichtigt, protokolliert und die Intervalldauer wird entsprechend der Störungsdauer angepasst.

Beispiel:

Ein Lebensmittel muss in verschiedenen Intervallen erhitzt und wieder gekühlt werden, um den richtigen Reifegrad zu erlangen. Bei einer Störung wird das Hitze-Intervall jedoch unterbrochen. Durch "Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen" wird berechnet, wie viel Zeit für das Hitze-Intervall verloren gegangen ist. Um diese Zeit wird dieses Intervall automatisch verlängert.


Mobile Prozesse

Allgemeine FORTRAS-Schnittstelle

Nutzen:

Es können ab sofort alle Speditionen, die die Fortras-Schnittstelle nutzen, angebunden werden.

Beschreibung:

Es steht ein neues Frachtführer-Format "FORTRAS100-FORMAT" zur Verfügung, mit dem Speditionen angebunden werden können, die die Schnittstelle FORTRAS Release 100 anbieten. Frachtführer, Konverter und weitere Einstellungen können für jede Spedition individuell konfiguriert werden.

Beispiel:

Speditionen wie Koch, Mäuler, Raben, Kühne & Nagel.


Materialflussrechner

Automatikstichlagerreihe

Nutzen:

Beim Ortsvorschlag werden möglichst artikel- und chargenreine Stich-Regalfächer gebildet, um Zeit in der Auslagerung bzw. Kommissionierung und Lagerplatz zu sparen.

Beschreibung:

In der Maske Automatikstichlagerreihe werden Datensätze für jedes Stich-Regalfach im Automatiklager gespeichert. Beim Ortsvorschlag wird zuerst nach einem passenden Stich für diese Artikel/Chargen-Kombination gesucht. Wird kein entsprechender Stich gefunden, wird ein neuer eröffnet. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wird in einen Stich mit einer anderen Artikel/Chargen-Kombination eingelagert.

Beispiel:

Regalfach mit 3 Stichen (mehrdimensional und mehrfachtief):
Stich 1: Artikel: A1 / Charge: C1
Stich 2: Artikel: A1 / Charge: C2
Stich 3: leer

Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C2 wird eingelagert -> Ziel: Stich 2
Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 1
Eine Ware des Artikels A2 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 3

Wenn jetzt noch eine vierte Ware des Artikels A3 eingelagert wird, entsteht ein gemischter Stich nach der Belegungsreihenfolge des Regalfach-Lagerhilfsmitteltyps.

Ansteuerung mit LED-Pointer – Pick-by-Light-Anlage

Nutzen:

Mittels LED-Pointer wird der Arbeitsvorgang durch die klare Visualisierung der Lagerplätze, von denen entnommen bzw. zugegeben wird, vereinfacht.

Beschreibung:

Mit dem LED-Pointer können die exakten Ziel- bzw. Entnahmeorte angeleuchtet werden.

Beispiel:

Soll eine Ware kommissioniert werden, wird diese gescannt und durch den LED-Pointer kenntlich gemacht. Der Arbeiter kann so wesentlich schneller die richtige Ware picken.

FAQ

  • Durch den hohen Technologiewandel und die ständig wechselnden Geschäftsabläufe ist eine innovative und flexible Logistiklösung wie PROLAG®World nötig.
  • Durch betriebssystemunabhängige Programmierung wird sichergestellt, dass PROLAG®World auf bestehenden und zukünftigen Systemen weiterläuft.
  • Dank HTML Standards ist die auf HTML basierte Bildschirmausgabe im Browser durch Templates und Vorlagen auf Ihre Bedürfnisse konfigurierbar.
  • PROLAG®World ist mit branchenspezifischen Vorlagen für Standard-Geschäftsabläufe ausgestattet.
  • Durch die objektorientierte Programmierung ist eine Trennung der Standardschicht und der Kundenklassenschicht gewährleistet. Somit werden Programmänderungen im Standardprogramm vermieden.
  • Dadurch ergeben sich niedrige Update-Kosten und eine Senkung der ’TCO’ (Total cost of ownership).
  • Bei der Implementierung wird das Risiko von Leerlaufzeit und Inkompatibilität zu bestehenden Systemen reduziert.
  • PROLAG®World basiert auf einem leistungsfähigen Standard.
  • PROLAG®World ist datenbankunabhängig und kann somit problemlos mit Ihrer Standarddatenbank verbunden werden.
  • Durch die Verwendung von XML- und ASCI-Schnittstellen oder integrierten Schnittstellen, z.B. SAP, ist eine sofortige und dauerhafte Datenverfügbarkeit gewährleistet.
  • PROLAG®World ist so konzipiert, dass die Implementierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten durch eine transparente Preispolitik und eigenständige Entwicklung jederzeit gewährleistet sind.
  • Daher stellt PROLAG®World keine hohen Hard- und Softwareanforderungen und kann in Ihr bestehendes Netzwerk integriert werden
  • PROLAG®World ist durch Internetfähigkeit standortunabhängig einsetzbar und unbegrenzt erweiterbar.
  • Eine zentrale Datenverwaltung ermöglicht einfache und schnelle Administration
  • Durch branchenspezifische Vorlagen sind viele Konfigurationsmöglichkeiten bereits vorhanden.
  • Die Benutzeroberfläche kann lagerorientiert und benutzerorientiert ohne Vorkenntnisse durch den Kunden angepasst werden.
  • Das Schichtenprinzip erlaubt Erweiterung und Aufrüstung der Logistiklösung PROLAG®World ohne dabei Ihre kundenspezifischen Anpassungen zu verändern.
  • Die eingesetzte objektorientierte Programmierung ermöglicht das Vererben von Aktualisierungen und Einstellungen auf die jeweils darüber liegenden Kundenklassen.
  • Die Erweiterung und Expansion des Systems ist unbegrenzt.
  • Die Installation der Logistiklösung auf dem Server ist weitestgehend automatisiert.
  • Eine Installation auf dem Client ist nicht erforderlich, da nur ein Internet-Browser benötigt wird.
  • PROLAG®World lässt sich problemlos mit den meisten gängigen Warenwirtschaftssystemen implementieren. Für SAP R/3 gibt es eine zertifizierte Schnittstelle.
  • PROLAG®World ist datenbankunabhängig und mit einer Vielzahl an Datenschnittstellen versehen.
  • PROLAG®World ist betriebssystemunabhängig und kann mit Ihrer vorhandenen Soft- und Hardware zusammenarbeiten.
  • PROLAG®World ist unbegrenzt skalierbar.
  • Es stehen viele Erweiterungsmodule für den Einsatz in Ihrer Businesslogik bereit.
    • PROLAG®World kann durch seine Internetfähigkeit standortunabhängig eingesetzt werden.
    • Durch seine Mandantenfähigkeit kann PROLAG®World auch zur Verwaltung mehrer Lager eingesetzt werden. Hierbei können Kostenstellen für Flächenelemente und Lagerhilfsmittel verwaltet werden.
    • Der Einsatz gängiger Standards wie HTML und XML sowie eine stetige Weiterentwickelung der Funktionalität gewährleistet den zukunftssicheren Einsatz von PROLAG®World.
    • Niedrige Investitionskosten und eine hohe Verfügbarkeit sowie die Skalierbarkeit garantieren einen dauerhaften Einsatz.

    Werden Sie Teil unserer CIM Community!

    Melden Sie sich zu unserem Newsletter an und erhalten Sie exklusive Informationen.

    Jetzt Newsletter abonnieren

    Aktuelle News und Pressemitteilungen

    Logistics & Distribution in Hamburg

    Die Logistics & Distribution in Hamburg, die regionale Fachmesse für Intralogistik und Materialfluss öffnet am 22. und 23. Juni 2022 wieder ihre Tore – und CIM ist mit dabei. Am Messestand in Halle EG Stand E24 präsentieren die Experten für…

    mehr Informationen