Seit 20 Jahren setzt die Georg Ebeling Spedition GmbH aus der Region Hannover erfolgreich auf die Lagerverwaltungssoftware PROLAG World der CIM GmbH. Als einer der führenden Logistikdienstleister Deutschlands bietet Ebeling Leistungen in den Bereichen Transport, Lagerung und Distribution: Ein Fuhrpark von rund 150 eigenen LKW sowie 120.000 Palettenstellplätze auf 60.000 Quadratmetern Lagerfläche sorgen für sehr flexible und dynamische Lagerkapazitäten – ergänzt durch die Anmietung und Vermietung von Flächen sowie verschiedene Lagerarten wie Block- und Hochregallager. Rund 15.000 Lagerbewegungen bewältigt das Unternehmen an einem durchschnittlichen Tag.
Ausgangslage
Nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit stand für Ebeling ein umfassender Releasewechsel an: Neue Bedienmasken und die mobile Android-App PROLAG Go sollten eingeführt werden – und das bei einer stetig wachsenden Zahl an Hallen, Eigentümern und entsprechend mehr Daten. Hinzu kam die Herausforderung, dass hinter den einzelnen Lagerbereichen unterschiedliche Eigentümer mit jeweils eigenen ERP-Systemen stehen, sodass PROLAG World Schnittstellen zu mehreren Hostsystemen bedienen muss. Ein Projekt dieser Größenordnung bei laufendem Tagesgeschäft umzusetzen, ohne den gewohnten Servicegrad für die Kunden von Ebeling zu gefährden, war die zentrale Herausforderung.
Ziele
Im Mittelpunkt des Projekts standen die Modernisierung der Lagerverwaltung und der Wechsel auf die aktuelle PROLAG World-Version. Weitere Ziele waren:
- Schließen bestehender Sicherheitslücken
- Einsatz der mobilen Android-App PROLAG Go auf allen Erfassungsgeräten
- Erhalt der gewohnten Flexibilität bei der Umsetzung individueller Kundenanforderungen
- Standardisierung von Prozessen und Reduzierung kundenspezifischer Anpassungen
Umsetzung
Gemeinsam mit dem CIM-Projektteam entschied sich Ebeling für einen strukturierten Weg: Statt die bisherigen Sonderlösungen 1:1 in die neue Version zu übertragen, wurden Kundenanpassungen in den Schnittstellen und beim Drucken konsequent durch Standard-Funktionalität ersetzt. Möglich wurde das durch die konfigurative Umsetzung der gewünschten Schnittstellenanforderungen in der neuen PROLAG World-Version – ganz ohne aufwendige Individualprogrammierung.
Parallel dazu wurde die Android-App PROLAG Go auf allen mobilen Geräten im Lager ausgerollt und löste die bisherige Erfassungslösung ab. Integrationstest und Inbetriebnahme liefen dabei außergewöhnlich reibungslos, mit nur minimalem Nacharbeitsaufwand – ein deutliches Zeichen für die sorgfältige Vorbereitung auf beiden Seiten.

„In diesem Projekt wurde eine vorbildliche Organisation aller Beteiligten im Vorfeld in eine erstklassige Umsetzung verwandelt.“

Ergebnisse
Der Releasewechsel wurde erfolgreich abgeschlossen und die neue PROLAG World-Version ist produktiv im Einsatz:
- Die aktuelle Version von PROLAG World ist eingespielt und produktiv im Einsatz.
- Bestehende Sicherheitslücken wurden durch die neue PROLAG World-Version geschlossen.
- PROLAG Go läuft auf allen mobilen Erfassungsgeräten im Lager.
- Individuelle Schnittstellenanforderungen lassen sich weiterhin flexibel und konfigurativ umsetzen – ganz ohne Programmieraufwand.
- Kundenspezifische Anpassungen bei Schnittstellen und Druckausgaben wurden durch Standardfunktionen ersetzt, was Wartung und künftige Updates spürbar vereinfacht.
Damit profitiert Ebeling heute von transparenten, klar nach Wareneigentümer getrennten Prozessen und einem schnellen Überblick über das gesamte Lager. Durch die Echtzeit-Buchungen über PROLAG Go sowie die Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen behalten sowohl Ebeling als auch dessen Kunden jederzeit den vollen Durchblick – bis hin zum „gläsernen Lagerhalter“, bei dem sich Kunden selbstständig in PROLAG World über ihre Bestände informieren können.
Fazit
Alle gesteckten Ziele wurden erreicht: Der Releasewechsel ist abgeschlossen, die Sicherheitslücken sind geschlossen, die mobile App PROLAG Go ist im Einsatz, und Ebeling hat spürbar mehr Standardisierung erreicht, ohne dabei an Flexibilität einzubüßen. Integrationstest und Inbetriebnahme verliefen herausragend und mit kaum nennenswertem Nacharbeitsaufwand – ein Beleg dafür, wie gut Vorbereitung und Umsetzung bei diesem Projekt ineinandergegriffen haben.